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Daimler mit Zahlen: + 1,2 Mrd €

Eine Woche vor dem angekündigten Termin hat Daimler die Quartalszahlen veröffentlicht.

Bei einem Konzernumsatz von 21,2 Mrd. € blieb unter dem Strich ein Gewinn von 1,2 Mrd €, was im Vergleich zum letzten Jahr mit einem Minus von 1,4 Mrd. € eine deutliche (und scheinbar auch für einige überraschende) Kehrtwende darstellt.

Was dieses Statement für die Interpretation des Phänomens “Automobil- % Finanzkrise” bedeutet, bleibt allerdings noch offen. Fakt ist allerdings: die Freude auf Ergebnismeldungen an den großen Schauplätzen kehrt langsam zurück.

Via Handelsblatt.

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Kurz notiert: Microsoft erwirtschaftet 3,6 Mrd. $

Der Software-Konzern Microsoft erwirtschaftete im letzten Quartal einen Gewinn von 3,57 Mrd. US-$. Vor dem Hintergrund der mäßigen Absätze des durch Windows 7 abgelösten Vista ist das ein sehr respektables Ergebnis. Erlöse für den Absatz von Windows 7 wurden auf das nächste Quartal datiert, was die Prognosen nochmals heben sollte. Umsatz und Gewinn waren zwar rückläufig, übertrafen aber die Analystenerwartungen.

Ich nehme an, die Erlöse für das neue Windows 7 werden im Gegensatz zu Vista deutlich zulegen, so ich eine positive Gesamtentwicklung erwarte.

Via Golem, Heise.

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Der Wirtschaftskrise zum Trotz: “Big Blue” IBM schreibt Gewinne

Aktuell dürfte es kaum Branchen geben, die nicht unter den Belastungen der Krise stöhnen – IBM gehört nicht dazu. Der Branchenprimus hat Zahlen vorgelegt – trotz rückläufigem Umsatz ist es gelungen, am Ende der Rechnung eine schwarze Zahl zu präsentieren. Der Umsatz gab um knapp 7% auf 23,5 Mrd. US $ nach, der Gewinn konnte im Vergleich zum zweiten Quartal um 14% auf 3,2 Mrd. US-$ gesteigert werden (Golem).

Interessant: der Konzern verfügte vor einem Jahr noch über 386.000 Mitarbeiter – heute sind es (trotz Stellenstreichungen) ca. 400.000. Offensichtlich lassen sich rückläufige Umsätze mit personellen Aufstockungen und Gewinnen kombinieren. Charmanter Ansatz.

Der Chartverlauf des letzten Jahres dürfte die Anleger erfreut haben – am heutigen Tag muss der Wert allerdings ein Minus von 4,7% hinnehmen.

ibm

Grafik: Yahoo Finance

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Gewinner der Krise? Xing!

Wozu führen Kostendruck und Entlassungswellen – außer zu schlechter Laune? Klar – die Besten suchen sich zeitnah eine neue Beschäftigung. So kommt es wohl, dass Xing die besten Zahlen der Unternehmensgeschichte präsentieren konnte.

Da die Plattform im kostenfreien Modus zwar nutzbar aber nicht nutzbringend ist, benötigt der geneigte Jobsucher einen Premium-Account, welchen die Xing AG in Rechnung stellt. Und zwischen Rechnung stellen und einer erfreulichen Zahlenpräsentation liegen nicht mehr so viele Hürden.

Zu den Zahlen:

  • Nutzer: 7 Mio (+2 Mio)
  • Umsatz: 35,3 Mio € (+15,9 Mio €)
  • Umsatz aus Kerngeschäft: 28 Mio € (besteht aus dem Vertrieb von Premiummitgliedschaften)
  • E-Commerce: 4,3 Mio € (+ 3,9 Mio €)
  • Werbung: 2,4 Mio € (+1,7 Mio €)

Xing profitiert ganz offensichtlich in erster Linie durch die zunehmende Anzahl Premiumuser – darüber hinaus konnte man jedoch auch die Einnahmen durch Plattformvermarktung und Werbung deutlich steigern. Dies dürfte nicht zuletzt auch auf eine deutlich erhöhte Nutzungsintensität von Nicht-Premium-Mitgliedern zurückzuführen sein, was zu einer erhöhten Anzahl PIs führen dürfte. Leider kann das nur vermutet werden, da keine Zahlen verfügbar sind.

Neben den Onlinediensten, zu denen wohl auch die eine oder andere Jobbörse gehören wird, dürften auch Personalvermittler reichlich zu tun haben. Nachdem ich letztens noch gegrübelt habe, welcher Branche die aktuelle Situation gut tun könnte, wäre hiermit eine gefunden.

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Hausverkauf 2.0

Erst unlängst war mir der Fall einer Österreicherin zu Ohren gekommen, die ihr Haus “verlost” hat – der Einsatz multipliziert mit der Teilnehmermenge ergab einen Verkaufspreis, der dem Marktwert nicht mehr wirklich entsprach. Dafür durfte sich der Gewinner über ein Mega-Schnäppchen freuen – Prinzip? Lotto!

Das Konzept ist genial einfach – einfach genial. So versucht es nun auch der erste hierzulande – mit erhöhten Hürden natürlich. Der Glücksspielstaatsvertrag verhindert die Eröffnung der eigenen Lotterie, so dass erhöhte Kreativität gefragt ist. Der Quiz a la 9Live scheint problemloser möglich, so dass auf winyourhome.de neben den 19 € Einsatz noch einige Fragen zu beantworten sind, bevor man zur Verlosung zugelassen wird. Rechtlich steht die Sache trotzdem auf extrem wackeligen Beinen, was der geneigte Interessent unter anderem in der Süddeutschen nachlesen kann.

Zu gewinnen gibt es neben dem Hauptpreis des Hauses im “mediterranen Stil” ohne weitere Angaben einige Sachpreise – ein Fahrzeug, Flachbildschirme, Netbooks,…

Empfehlen kann ich es auf Grund der deutlichen Bedenken in der Abwicklung eher nicht, obwohl die Chancen auf den Gewinn im Verhältnis zur Staatslotterie extrem hoch sind :-)

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Volkswagen AG – ein Tagesrückblick

Nachdem die Volkswagen-Tochter Audi einmal mehr sensationelle Absatzzahlen vermelden konnte und Porsche zudem noch verkündete, dass eine Aufstockung der Anteile auf über 50% in Planung sei, waren die Papiere des VW-Konzerns heute dankbares Opfer der sonst müden und von der Bankenkrise gebeutelten Spekulanten.

Das abgebildete Chart zeigt den heutigen Tages(!)verlauf. In der Spitze konnte die Aktie ein Plus von 50% verbuchen – der Schlusskurs wird 2% im Minus bei 283,50€ festgestellt.

Derartige Kursschwankungen kannte man bis dato lediglich von Pennystocks. Die turbulenten letzten Tage konnten durchaus auch Bankenwerte in der Größenordnung bewegen – allerdings nur in eine Richtung.

Der Volkswagen-Konzern besitzt eine Marktkapitalisierung von ca. 92 Mrd. €. Die heutige Tagesveränderung hat den Börsenwert des Unternehmens (wenngleich nur äußerst kurzfristig) um satte 46 Mrd. € auf 138 Mrd. € verschoben. Die Vermutung liegt nahe, dass diese extreme Schwankung auf kreditbasierte Geschäfte (Spekulation – Optionen – Zertifikate – Hebelwirkung) zurückzuführen ist. Vielleicht ist in den nächsten Tagen dazu mehr zu lesen.

Ansonsten laufen die Märkte unverändert ins Minus – der letzte Wert des DAX im späten Handel beträgt 5.156 Zähler, was einen Abschlag von 5% bedeutet.

Die Presse: “Appelle zur Beruhigung und Wirbel an den Börsen, FAZ”, “Europäer retten ihre Großbanken”, Sueddeutsche”.

Die Politik (in Person allen voran Angela Merkel) rückt zunehmend in den Fokus der Berichterstattung. Die Tage der Verharmlosung sind vorbei, so dass jetzt echtes Krisenmanagement gefragt ist. Für Angela Merkel eine neue Situation…

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