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PKW-Maut – next Round…

Ähnlich der generellen Tempobegrenzung auf ein noch zu spezifizierendes Maß kursiert regelmäßig die allgemeine PKW-Maut in den Medien. Angeregt wurde die Diskussion diesmal durch das Umweltbundesamt, begründet durch mögliche Umweltentlastungen.

Standesgemäß treffen sich nun die großen Parlamentsgruppierungen zum Verbal-Sparring. In Anbetracht der leicht erhöhten Staatsausgaben infolge der Banken- und Wirtschaftskrise sowie weiterer Ausgabenversprechungen (in Form von Steuersenkungen) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Moment für die Einführung günstig ist – andererseits dürfte das Thema derart unpopulär sein, dass nachhaltige Imageschäden unumgänglich sind. Da darüber hinaus mittlerweile bei jeder zweiten Landtagswahl Wahlkampf wie im Bund betrieben wird und man sich damit regelmäßig die Handlungsfähigkeit nimmt, müsste ich über die “Chancen” der Einführung doch nochmal nachdenken.

Wenn ich so darüber sinniere, welches Budget man für ein privates Fahrzeug einstellen muss – ohne dass es sich um einen Montagswagen oder begehrtes Diebesgut handelt – passt die Maut-Strategie nicht so recht in meine Welt von grenzenloser Mobilität.

Fazit? Des Deutschen liebstes Kind und die Frage, auf welchem Niveau sich die Schmerzgrenze befindet. Vielleicht gelingt es ja, uns als Herkunftsland der Premiummarken selbst als wichtigen Markt aus dem Rennen zu nehmen oder zumindest die Automobilindustrie mit ihren Millionen Beschäftigten nachhaltig zu schädigen.

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Vorsicht: Neuer Bußgeldkatalog 2009!

Allen Autofahrern sei für 2009 geraten, dass angemessene und regeltreue Fahrweise die Vorsatzliste anführt. Einmal mehr wurden die fälligen Beträge für Verstöße im Straßenverkehr deutlich angehoben.

Politische Begründungen hin oder her – ich fand die alte Regelung schon reichlich. Überdenkt man die mitunter zweifelhaften Standplätze der Ordnungshüter mit Fotoequipment, hätte ich mich nicht für eine Erhöhung ausgesprochen. Stattdessen könnte man insbesondere vor Schulen von Gefährdung ausgehen und diese Regelung greifen lassen. Der Blitzer vorm Ortsausgangsschild, welches schon mittem im Wald platziert ist, sollte fairerweise günstiger zu haben sein. Wie auch immer, folgend einige wichtige Änderungen:

Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit (innerorts / außerorts):

  • 21-25 km/h   80/70 €
  • 26-30 km/h   100/80 €
  • 31-40 km/h   160/120 €
  • > 70 km/h  680 / 600 €

Überfahren einer roten Ampel:

  • 90 €
  • 200 €, wenn länger als 1 Sekunde rot war
  • 320 € mit Gefährdung
  • 360 € mit Sachbeschädigung

Die Strafen für Abstandsdelikte sind ebenso kräftig gestiegen, wobei der Mindestabstand ein Viertel der aktuellen Geschwindigkeit beträgt (fünf Zehntel des halben Tachowertes). Bei mehr als 130 km/h wären folgende Strafen fällig (in Klammern der Schwellwert bei 180 km/h):

  • < 5/10 vom halben Tacho – 100 € (45 m)
  • < 4/10 vom halben Tacho – 180 € (36 m)
  • < 3/10 vom halben Tacho – 240 € (27 m)
  • < 2/10 vom halben Tacho – 320 € (18 m)
  • < 1/10 vom halben Tacho – 400 € (9 m)

Für die anstehenden Autobahnfahrten ist also Vorsicht unter Brücken geboten.

Via Bussgeldkatalog-mpu.de.