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Kein russisches Gas für Westeuropa…

Auf dem Höhepunkt der aktuellen Kältewelle sind die Gaslieferungen aus Russland nach Westeuropa vollständig ausgesetzt. Wer den Lieferstop verantwortet, ist unterdessen unklar – der Lieferant Gazprom sowie die Ukraine als Infrastrukturspender werfen sich gegenseitig Boykott vor.

Hierzulande würde der Vorrat angeblich drei Monate reichen, was angesichts der aktuellen Temperaturen mehr als fraglich ist. Vor dem Hintergrund der massiven Abhängigkeit privater Haushalte von Erdgas für Wärme- und Warmwasserversorgung ist diese Entwicklung mehr als skurril.

Da man in Russland wie auch der Ukraine nicht unerhebliche Beträge mit den Lieferungen von Gas verdient, kann ansich davon ausgegangen werden, dass die Ausfälle nicht im Interesse der Beteiligten liegt. Die Kehrseite ist der Preis, der unter den jetzigen Bedingungen wohl oder übel steigen wird.

Freuen können sich aktuell wohl diejenigen, welche für die Beheizung ihrer Häuser auf Öl gesetzt haben – der Preis für das “Schwarze Gold” ist am Boden und von Lieferschwierigkeiten ist auch nicht die Rede.

Langfristig bedarf es wohl anderer Energieträger als der fossilen Brennstoffe, mit denen man an derartigen Abhängigkeiten wohl nicht vorbei kommt.

Im beteiligten Unternehmen Gazprom hat doch Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder Platz genommen – liegt es nicht in seiner moralischen Verpflichtung, derartige Konflikte zu vermeiden? Aber gut – das wäre ein anderes Thema…

Via FAZ.

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Das neue Jahr und seine Konflikte

Neben dem Phänomen Wirtschaftskrise tun sich im neuen Jahr einige weitere Konfliktherde auf.

Zum Ersten wäre die Region um den Gaza-Streifen zu nennen, in dem einmal mehr keine Bereitschaft zur Waffenruhe herrscht. Tragischerweise dürfte maßgeblich die zivile Bevölkerung zu leiden haben.

Darüber hinaus geht der Gaskonflikt zwischen Russland und der Ukraine in eine weitere Runde. Wird der Rohstoff hierzulande knapp? Schwer zu beurteilen – da die meisten Haushalte auf Basis von Erdgas heizen, dürfte zumindest der Preis den Verhältnissen angepasst werden.

Zum Dritten wäre noch der Unfall des Thüringer Ministerpräsidenten Althaus zu nennen. Die Lehre daraus und aus der Tatsache, dass dies nicht im Geringsten ein Einzelfall ist (letztes Jahr 42 Todesfälle bei 60.000 bis 70.000 Skiunfällen auf Pisten), ist für mich die Beschaffung eines Helmes.

Ich wünsche trotz der gruseligen Feiertagsnachrichten einen guten Wochenstart im neuen Jahr!