Freitag der Dreizehnte war für die Beschäftigten am Dresdner Produktionsstandort der insolventen Qimonda kein guter Tag. Nach wie vor liegt kein verbindliches Angebot eines Interessenten vor, so dass ab April 2009 die Produktion auf “Stand By” gesetzt wird. Was in der Presse noch nicht final interpretiert wird, hat für die Mitarbeiter weitreichende Konsequenzen. Bis auf ein “Kernteam”, dessen Größe noch nicht beziffert wurde, werden die Beschäftigten in eine Transfergesellschaft überführt. Das Ziel dürfte klar sein: Personalabbau (mehr in der SZ). Dem Spiegel-Bericht zum Thema fehlt die regionale Note…
Vor dem Hintergrund des Eklats um die HRE erscheinen die diskutierten Summen nach wie vor lächerlich. Die Rettung der Bank scheint beschlossene Sache, wenngleich noch nicht 100%ige Klarheit über die Rolle des größten Investors Flowers herrscht. Dieser möchte sich in der jetzige Situation unter keinen Umständen von seinen (fast wertlosen) Anteilen trennen – obwohl die HRE ohne staatliche Hilfen in Höhe von aktuell deutlich mehr als 100 Mrd. € längst insolvent wäre.
