Erfahrungsbericht Archiv

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Wie sonst: nach dem Autodiebstahl folgt der Ärger…

Nachdem ich nach dem Autodiebstahl allen Ankündigungen und Vorhersagen von Freunden und Bekannten zum Trotz mit einem guten Gefühl einer großen Versicherungsgesellschaft im Rücken in die unfreiwillige autofreie Zeit gestartet bin, entlarvt sich das Prozedere langsam aber sicher als extrem nervenaufreibend. Hiermit folgt also die Fortsetzung meines persönlichen Erfahrungsberichts.

Die schwierige – wenn auch nicht unlösbare – Aufgabe der Fahrzeugbewertung spaltet in diesem Fall die Parteien. Während sich die Gesellschaft (HUK / HUK24) auf einen fiktiven und am Markt unrealistischen Wert zurückzieht, stellt sich die Herausforderung einer Wiederbeschaffung wobei zwischen dem Regulierungsvorschlag und der anstehenden Kosten für ein (vergleichbares) Fahrzeug eine deutliche – prozentual locker-flockig zweistellige – Abweichung besteht.

Äußerst frustrierend fühlt sich dabei die Methodik an – der ohnehin schon mindere Wert, der durch Fahrzeuge mit erheblich mehr Kilometern (Abweichungen bis 60% sollte man schon erwarten) sowie deutlichen Abstrichen an der Ausstattung unterlegt wird, wird darüber hinaus damit gerechtfertigt, dass im recherchierten Preis nochmals eine Handlungsspanne enthalten sei. Dass Händler sich einer Top-Positionierung in Automobilbörsen durchaus bewusst sind und die Bereitschaft zu Preisverhandlungen in solchen Fällen nahe Null ist, habe ich bereits getestet – sei’s drum, diese Beträge sind der kleinere Anteil.

Meine Erwartungshaltung – und das nur am Rande hinsichtlich der Kundenzufriedenheit sondern vielmehr des fairen und sauberen Miteinanders – hätte die Recherche tatsächlich vergleichbarer Angebote umfasst.

Statt der sterilen Ansage, dass in der Handelsspanne sowie einer vernichtend kleinen Ausgleichssumme Mehrkilometer sowie Ausstattungsdefizite enthalten sind und man damit dem Geschädigten Last und Risiko überträgt, hätte ich doch erwartet, dass man eine reelle Wertermittlung im Markt durchführt – das erscheint teurer, ist es aber nicht (weil Bearbeitungszeit Bargeld ist) und erspart darüber hinaus allen Beteiligten eine Menge Zeit und Nerven.

Mein Zwischenfazit: äußerst unschön…

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Die CeBIT 2010 – was war, was wird…

Meinen diesjährigen CeBIT-Besuch konnte ich mit einem positiven Resumee abschließen – die Hallen, die ich mir angesehen habe, konnten durchaus überzeugen. Da wären zum einen die fachlichen Schwerpunkte zu nennen, die mir mehr als in den letzten Jahren zusagten und zum anderen das rege Gedränge an den Ständen, was ich im Vergleich zum Vorjahr durchaus gesteigert wahrgenommen habe. Ob sich die Wahrnehmung vor dem geänderten (verkleinerten) Messeaufbau besonders hervortat, werde ich in naher Zukunft gegen die Besucherstatistik validieren.

Messe- sowie Bitkom-Leitung deuteten an, dass sie mit dem Messeverlauf im Jahr 2010 durchaus zufrieden sind, was jedoch lange keinen Grund für die Beendigung der Dauerumstrukturierung darstellt (Heise). Im kommenden Jahr 2011 soll es einmal mehr ein aufgepimptes Konzept geben, was im groben vier Säulen beinhalten wird:

  • CeBIT pro
  • CeBIT gov
  • CeBIT lab
  • CeBIT live

Ich bin gespannt und hoffe freue mich nach dem diesjährigen Messetag auf das nächste Jahr.

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Autodiebstahl: und dann?

Nachdem mein Fahrzeug in der Nacht von Sonntag zu Montag gestohlen wurde und ich nun eine Weile hin und her überlegt habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich das weitere Verfahren (hoffentlich übersichtlich) hier einstellen werde. Warum? Weil ich schlicht und ergreifend nicht ausreichend valide Informationen finde und das tolle Internet (was sonst alles weiß) scheinbar eine Menge gefährlichen Halbwissens bereithält. Hiermit startet also mein persönlicher Erfahrungsbericht über Behörden und Versicherungen :-)

Angaben der Polizei sowie der Versicherungsgesellschaft zufolge handelt es sich bei dieser Fahrzeugkategorie um “Exportware” – die Wahrscheinlichkeit, dass sich das gute Stück wieder anfindet sei extrem gering. Auszuschließen ist auch dieser Anwendungsfall natürlich nicht – mit welchem Fahrzeugzustand auch immer…

Vorerst konnte ich folgende “Tasks” identifizieren, wobei ich anmerken kann, dass die Auskunft der Versicherungsgesellschaft wesentlich wertvoller ist als die der Polizeibehörde(n) – dazu aber in einem späteren Beitrag mehr.

  1. Anzeige erstatten
  2. Versicherung in Kenntnis setzen
  3. Papiere und Schlüssel bereitlegen
  4. Fahrzeug abmelden (Bedingung: polizeiliche Anzeige ist erstattet)
  5. Warten

Zu Punkt 5 kann ich anmerken, dass sich innerhalb der ersten 4 Wochen versicherungsseitig nichts bewegt. Dieser Umstand ist höchst ärgerlich, da man seitens der eigenen Kasko-Versicherungen keinen Mietwagen in Anspruch nehmen kann und somit in erster Linie ein Mobilitätsproblem erleidet.

Etwas überraschend kam in einem Zwischensatz die Anmerkung, dass sich der Schutzbrief der Sache annehmen würde – tatsächlich sind bei der HUK / HUK24 bis zu 7 Tage Mietwagen möglich. Die weitere autofreie Zeit darf man sich dann jedoch selbst organisieren – besonders schlecht (und in dem Zusammenhang allem voran besonders teuer) also für Leute die gern und oft unterwegs sind.

Weiterhin kann ich empfehlen, über die im Auto zurückgebliebenen Gegenstände / Dokumente nachzudenken und ggf. geeignete Maßnahmen zu ergreifen…

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Das Wort zum Freitag: die Deutschen finden Windows 7 spitze!

Nachdem ich mit meinem letzten Artikel zum neuen Microsoft Operating System “Windows 7 verbal leicht abgestraft wurde, versucht sich heute Golem an der Thematik.

Lt. Microsofts Deutschland-Chef Achim Berg liegen wir hierzulande in punkto Absatzzahlen von Windows 7 im internationalen Vergleich ganz vorn. Das könnte zum einen an dem extrem positiven Medienecho, welches ja bereits vor dem offiziellen Verkaufsstart zu finden war, liegen oder vielleicht auch schlicht und ergreifend daran, dass das Betriebssystem einfach besser ist als seine Vorgänger.

Mein persönlicher Test ergibt bisher nach wie vor nur Positives: Performance, Kompatibilität von Anwendungen, Usability – aktuell habe ich keine Kritik zu adressieren.

Microsoft wird’s freuen – dürfte Windows 7 doch dafür sorgen, dass der Umsatz im nicht ganz irrelevanten Betriebssystemgeschäft gerade vor Weihnachten zum Geschäftstreiber wird.

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Windows 7 – Erfahrungsbericht

Nachdem die Medien beim aktuellen Versionswechsel zu Windows 7 im Gegensatz zum Vista-Launch nur Gutes zu berichten hatten und ich mit der Vista-Installation performancebedingt ohnehin eher unzufrieden war, gab es nun eine frische Installation des neuen Produkts.

Nach den ersten Stunden des Betriebs muss ich feststellen, dass

  • das Design dem Vorgänger schon sehr ähnelt,
  • die gefühlte Performance im Vergleich zu Vista grandios ist,
  • die neu gestaltete Taskleiste einen echten Mehrwert im Umgang mit vielen Fenstern darstellt und
  • die Systemsteuerung leider (gefühlt) unübersichtlicher geworden ist.

Ich vermute, die Systemsteuerung hat sich im Vergleich zu Vista kaum verändert – dort konnnte man jedoch noch in die “klassische Ansicht” wechseln.

Nun nochmal zur Taskleiste: die Ablage der Anwendungen erfolgte bis Vista äußerst sperrig – angezeigt wurde der Name der Anwendung und des geöffneten Dokuments. Die Gruppierung der Elemente war zwar schon ein Fortschritt, jedoch fiel es schwer, das korrekte Fenster wiederzufinden. Die Taskbar von Windows 7 zeigt die Symbole der Anwendungen – nach zwei Tagen Gewöhnung ist das vermutlich die optimale Lösung. Diese werden ähnlich gruppiert, jedoch sind die Mouse-Over-Funktionen derart gestaltet, dass das Auffinden eines bestimmten Fensters deutlich vereinfacht wird. Die Schnellstartleiste sucht man vergebens, dafür erlaubt die Funktion “anheften” die flexible Fixierung von Anwendungen auf der Leiste.

Soviel dazu erstmal – ich bin recht angenehm angetan. Jetzt hoffe ich noch, dass das System stabil läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass ich unter der Voraussetzung zufrieden bleibe.

Für Studenten wird es eine “günstige” Variante geben: für 35 € ist die Lizenz dann zu haben – benötigt man einen Datenträger kommen 13 € hinzu. Unter windows7fuerstudenten.de sind (ab 22.10.09) weitere Informationen zum Bezug verfügbar.

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Firefox 3.5 – erstaunlich, erstaunlich…

Die neue Version des Firefox macht auf mich spontan einen guten Eindruck. Nachdem der bei mir installierte Vorgänger aus nicht wirklich nachvollziehbaren Gründen in Verbindung mit Flashinhalten deutliche Performanceprobleme hatte, scheinen diese auf den ersten Blick gelöst. Da es auf fast allen großen Seiten diese netten, bunten, blinkernden und äußerst einladend wirkenden Werbeeinblendungen gibt, war ich beinahe schon abgesprungen und wär zur Konkurrenz gewechselt. Allein die netten Plugins, deren Beschaffung für weitere Fabrikate sicher möglich aber zeitaufwendig ist, haben mich davon abgehalten.

Alle, die sich jetzt auf eine Erläuterung der neuen Features gefreut haben, muss ich leider enttäuschen und auf die Veröffentlichungen bei Heise, Golem oder einer anderen Newsquelle nach Wahl verweisen.