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E-Plus mit HSDPA-Tests

Entgegen der bisherigen Strategie, das Netz auf Basis von UMTS ohne Datenbeschleunigung zu betreiben, wird E-Plus in Grabowhöfe einen Pilotversuch unternehmen, die Bevölkerung mittels HSDPA anzubinden. Das Interesse gilt scheinbar weniger der Versorgung für mobile Telefonie sondern vielmehr dem Angebot von Breitbanddiensten in ländlichen Regionen (welche bekanntermaßen DSL-unterversorgt sind). Die versprochenen 7,2 MBit/s dürften jedoch nur im “unmittelbaren Umfeld” der 60 Meter hohen Station verfügbar sein.

Gut vorstellbar ist allerdings der Gedanke, dass die Nutzerkreise ohne DSL-Möglichkeit selbst UTMS-Geschwindigkeiten mit Handkuss annehmen und Pauschaltarife buchen würden. Wenn die Versorgung damit flächendeckend ermöglicht werden kann, schwinden die Contra-Argumente gegen Null.

Darüber hinaus dürften sich die E-Plus- und Base-Flat-Nutzer über die neuerlichen Entwicklungen freuen, erhöht es doch die Chance auf ein Upgrade der Netz-Infrastruktur auch in Ballungsräumen.

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E-Plus weiter ohne HSDPA

E-Plus-Chef Thorsten Dirks bleibt weiterhin beim mittlerweile eher lahmen UMTS statt das Netz des Mobilfunkanbieters auf HSDPA umzurüsten. Ich dächte, ich hätte Herrn Dirks noch mit der Kunde vom mobilen Geschäft im Ohr – aber egal.

Meiner Meinung nach dürfte die Investition in Werbung statt der Produktverbesserung eher dem kurzfristigen Geschäft anstelle langfristiger Planungen wohl tun. Vielleicht ist es aber genau das, was das Unternehmen momentan benötigt.

T-Mobile und Vodafone sind technologisch einen Schritt weiter und bieten großflächig schnelle mobile Datendienste an. Die Tarifstruktur verrät allerdings, dass einiges an Druck dahinterzustecken scheint.

Dass die Zukunft mit mobilem Internet nichts zu tun haben soll, kann ich kaum glauben. Momentan fehlt es lediglich noch an Kleinigkeiten, um den Bedarf wirklich zu wecken – setzen sich Endgeräte mit anständiger Benutzerführung durch, welche darüber hinaus Browser mitbringen, die “normale” Webseiten brauchbar auf das Handy zaubern, dürfte der Durchbruch geschafft sein.

Zeichen auf die Entwicklung in Richtung mobilem Internet sind aktuell die Angebote von Bild und RTL (ohne hier die Qualität der Inhalte bewerten zu wollen…). Beide Anbieter erlauben mit den hauseigenen SIM-Karten die kostenfreie Nutzung der eigenen Portale. Viele Bauchlandungen, wie sie es einst bei Vodafone mit (fast ausschließlich) kostenpflichtigen Inhalten im Vodafone Live Portal gab, braucht die Branche meiner Meinung nach nicht mehr.

Via Handelsblatt & Golem.

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E-Plus wächst und zählt jetzt mehr als 16 Mio. Kunden

Die Strategie der “vielen Marken” geht für E-Plus-Chef Thorsten Dirks voll auf. Simyo und Base verkaufen sich wie backfrische, warme, duftende Semmeln zum Sonntagmorgen.

Nicht nur bei konventioneller Telefonie – vielmehr auch bei modernen Datenverträgen ist sich Dirks sicher, einmal mehr eine “Nase” bewiesen zu haben. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Qualität (nach anfänglich doch sehr holpriger Leistungserbringung) stetig gestiegen ist. Preislich hat sich entgegen der Vermutungen bei Ankündigung der neuen Tarife nicht viel nach oben bewegt.

Via Golem.

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Base und die Kündigungen

Base hat einigen Nutzern Kündigungen mit dem Vermerk gesandt, dass die Internetflat für mobile Nutzung – und nicht für Powernutzung vorgesehen sei. Warum man dann einen Flattarif anbietet, bleibt wohl vorerst deren Geheimnis.

Bei der Gelegenheit habe ich mich leicht geärgert, weil besagte Firma meine schriftliche Kündigung nach eigenen Interessen interpretiert hat. Den Sprachtarif habe ich wohl so intensiv genutzt, dass man sich einfach davon trennen konnte. Bei der Internet-Sim war dies leider (auf Grund des extrem schlechten Netzes) garnicht möglich. Das Problem lag zudem scheinbar garnicht direkt an der Netzabdeckung als vielmehr an defekter Technik oder einer völlig überlasteten Zelle. Die Auswertung meiner Trafficdaten könnte dann durchaus den Wunsch nach einer Fortführung dieses Vertrages geweckt haben…

Bei Golem ist darüber hinaus zu lesen:

Das Unternehmen verwies auf die Formulierung aus dem Kündigungsschreiben, wonach die gebuchte Daten-Flatrate “zum Aufbau und Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage und zu permanenten Datenübertragungen verwendet” wurde. Eine solche Nutzung sieht E-Plus als “unüblich” an, obwohl es die typischen Merkmale einer Daten-Flatrate trägt. Vollkommen unklar bleibt, auf was für eine Definition einer Daten-Flatrate E-Plus hier setzt.

Zugleich verwies E-Plus darauf, dass Base-Kunden gekündigt wurde, die das Mobilfunknetz von E-Plus gestört hätten. Wie diese Störungen aussahen und wodurch diese hervorgerufen wurden, benannte E-Plus nicht. Das Unternehmen bestätigte, dass die betroffenen Kunden nicht vorgewarnt wurden, sondern sofort die einseitige Kündigung der Verträge erhielten.

Fazit zu den aktuellen Geschehnissen: Nicht sehr freundlich…

Fazit zu meinen Erlebnissen: Auch nicht sonderlich freundlich…

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Base Flatrate

Das Thema begann vor fast zwei Jahren, als ich aus Ermangelung an kabelgebundenen Breitbandinternetangeboten einen Base-Flat-Tarif abschloss. Einige Wochen funktionierte der Dienst wunderbar und auf einmal waren die Probleme groß. Zwischen gar keiner Connection über eine Connection, die dauernd starb bis zu einer Verbindung mit 2kB/s (UMTS) war alles drin. Erstaunlicherweise war eine Kündigung nicht möglich (obwohl ich weder eine Subvention für die Datenkarte noch für den Handytarif erhalten hatte). Nun sind die zwei Jahre fast rum und ich war mittlerweile fast schon zufrieden mit der angebotenen Leistung und nun geht das wieder los. Keine Verbindung – leeres Browserfenster – wieder keine Verbindung. Gott sei dank habe ich mich nicht vom “Kundenrückholprogramm” beklingeln lassen – Funktechniken sind doch etwas, was noch einige Zeit entwickelt werden sollte. Das erschreckende daran ist doch, dass ich nun bis zum Ende der Laufzeit wieder großes Theater erleben werde. Diesmal verkneife ich mir allerdings die teuren Anrufe bei der Hotline.

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