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Sie wachsen doch? IT-Gehaltscheck!

Die c’t-Gehaltsumfrage hat für 2008 weiter wachsende Gehälter im IT-Bereich ermittelt. Überproportional profitierten die älteren Experten gegenüber ihren jüngeren Kollegen.

Kurz zusammengefasst kann festgehalten werden, dass es zwei Wachstumsphasen für die Gehälter zu geben scheint. Zum einen gibt es teils deutliche Zuwächse bei Young Professionals – zum anderen sind offensichtlich deutliche Steigerungen bei Senior Professionals (>41 Jahre) und im Management zu verzeichnen gewesen. Mit einem Plus von nur rund 1% stand die mittlere Altersgruppe (31-35 Jahre) hinten an.

Insgesamt lag der Schnitt mit 51.100 € jährlichem Bruttoverdienst deutlich in der Komfortzone.

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SOA ist tot?

Serviceorientierte Architekturen wurden als die Zukunft gehandelt – geht es nach Anne Thomas Manes (Burton-Group), ist das Ende besiegelt. Ursächlich dafür nennt sie in ihrem Blog die noch nicht erreichten monetären und organisatorischen Vorteile in Verbindung mit Kapitalverknappung als Ursachen.

Tatsächlich meint sie die technischen Abarten von SOA, die nicht nur aufgrund mäßiger Performance in die Kritik geraten sind. Die gewünschte Flexibilität stellte sich bisher nicht ein, was mit dem Verweis auf die Entwicklungsstufen vieler Unternehmen nicht verwunderlich erscheint. Das Problem? Aktuell gibt es wohl keine wirklich erfolgreiche Methode zur Einführung einer SOA. Allumfassendere Anforderungen wie bei SOA-Launches sind momentan nicht zu finden, so dass die Vermutung nahe liegt, dass die Idee schlichtweg eine Nummer zu groß ist.

Die Schlussfolgerung ist nach diesem harten Fazit doch verwunderlich: SOA ist tot, es leben Services! Diese Worte besitzen den Charme der Änderung der Kommunikationsstrategie. Dass eine SOA langfristig ein sinnvolles Ziel ist, dürfte unumstritten sein – kurzfristig ist es jedoch weder greif- noch erreichbar. Die Vision bleibt – das Ziel jedoch wird auf das Etablieren der Voraussetzungen für SOA reduziert. Der Ansatz, die Technik “ruhen zu lassen” und mit der Organisation selbst zu beginnen, erscheint mehr als plausibel.

Von den weiteren Entwicklungen dürfte auch der Software as a Service Markt maßgeblich abhängen. Von ökonomischen Interessen getrieben werden gerade diese Anbieter mit Hochdruck an der Beseitigung der heutigen Barrieren zur SOA arbeiten.

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Mein heutiges Made-My-Day: Reifenwechsel

Trotz der Tatsache, dass die Klimaerwärmung kein mediales Thema mehr ist, weil neben den Charts zur Finanzkrise kein Platz bleibt, werden sich jetzt wohl einige fragen, warum ich in diesen Breitengraden jetzt schon Reifen wechsel?

Der Fall lag leider anders – die Reise ins Wochenende startete erst wie gewohnt, musste allerdings noch auf dem Firmengelände auf Grund eines Plattfußes unterbrochen werden. Wo ich mir den Metallspan, der weder wie ein Nagel noch wie eine Reiszwecke geformt war und irgendwie an außerirdische Hinterlassenschaften erinnerte, eingefahren habe, ist auch nicht mehr rekonstruierbar. Wirklich glücklich hat mich der Umstand gestimmt, dass das Ersatzrad einen brauchbaren Druck aufwies. Auch die frühe Warnung (flopplobblopplobb) ist mir lieber als ein unkontrollierter Ausritt in die Leitplanke.

Der Bogen zu den Finanzwerten wäre auch noch zu schließen: schwarzer Tag zum Abschluss einer schwarzen Woche. Für mich doch etwas unerwartet, brachen die Märkte nochmals deutlich ein. Technische Korrekturen scheint es also nur bei kleinen Schwankungen zu geben.

  • DAX   -   -7%   -   4.544
  • MDAX   –   -7%   –   5.329
  • TecDAX   -   -5%   -   516

Die Verluste bewegen sich damit schon auf Höhe der Indizes im Verhältnis zu den Höchstständen fast auf 50%. Was jetzt irgendwie noch “fehlt” wäre eine Schließung der Frankfurter Börse. Aus anderen Ländern ist diese Praxis durchaus bekannt – hierzulande scheint das (noch?) kein Thema zu sein. Zu Recht, überdenkt man den Vertrauensbruch an den Anlegern, die in diesem Moment keine Möglichkeit zum Handeln (in diesem Zusammenhang: Verkaufen) mehr hätten.

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Sensorik2.0 – Insektenauge nachgebaut

Die Uhr bleibt nicht stehen. Auch wenn Optiken gerade zu medizinischen Einsatzzwecken nach wie vor nicht wirklich erforscht sind, so haben Wissenschftler nun ein Facettenauge nachgebildet.

© Beckman Institute, University of Illinois

Der Clou ist ist die gekrümmte Unterlage, welche deutlich bessere Bilder in Hinblick auf Verzerrungen und Lichtintensitäten am Rande der Aufnahme.

Anwendungsfelder sind in diesem Falle noch sensorischer Natur. Ich bin gespannt auf die ersten medizinischen “Geräte”.

Weitere Infos gibts bei der FAZ, die als Quelle wiederum die “Nature” (Bd. 454, S. 748) nennt.

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Off Topic: Anti-Baby-Pille kontra natürlicher Evolution

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass:

  1. die Anti-Baby-Pille die Geruchswahrnehmung von Frauen verändert
  2. dies zu einer unnatürlichen Partnerwahl führen kann
  3. dies wiederum schlecht für den Nachwuchs ist und
  4. es unter Umständen sogar Nachwuchs verhindert.

Nochmal langsam: durch die Einnahme der Pille (vorgegaukelte Schwangerschaft) verändert sich die Wahrnehmung von Gerüchen bei Frauen, was dazu führt, dass sie Menschen mit ähnlichem Genmaterial anziehender finden als Menschen mit einem anderen Genmix. Die Natur hat dies ursprünglich andersherum vorgesehen – eine größere Durchmischung ist für eine große Population einfach besser.

Die Folge könnten Immunschwächen bei den Kindern sein, da sich die Wahrnehmung hauptsächlich um eine Gengruppe handelt, welche für den Eigengeruch sowie die Immunstärke eines Organismus zuständig ist.

Weiterhin wird gemunkelt, dass beim Absetzen der Pille der Fall eintreten kann, dass die Frau ihren Partner nicht mehr attraktiv findet. Das wiederum ist evolutionstheoretisch betrachtet kein Problem, da sie sich in diesem Moment den “Richtigen” suchen würde.

Der Effekt sei allerdings verhältnismäßig schwach, so dass ich frei hineininterpretiere, dass keine große Gefahr besteht.

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Rauhes Börsenpflaster – weiter dunkle Wolken am Himmel

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass die Medien über das neue Allzeithoch im Dax berichteten und sich alle sicher waren, dass der Trend nicht gebrochen wird. Damals stand der deutsche Leitindex bei 8.200 Punkten und die Ziele waren klar auf 10.000 und mehr ausgerichtet.

Die Realität hat allerdings ein anderes Bild gezeichnet. Heutiges Nachrichtenhighlight: Jahrestief des Dax bei aktuell gerade noch 6.135 Punkten. Das macht auf den heutigen Tag einen Kursverlust von 2,4% – der sicherheitsbewußte Anleger rechnet jetzt vor, dass das der jährliche Gewinn aufs Sparbuch ist – und zwar garantiert. Der Börsenfan braucht allerdings den Nervenkitzel und hört sich die Analystenprognosen an – diese liegen nach wie vor im positiven Bereich und lassen eine Entwicklung Richtung 7000-7800 Dax-Punkten bis zum Jahresende erahnen.

Gründe für Kurseinbrüche werden natürlich auch immer gefunden: neuerlich ist es der hohe Ölpreis. Dieser liegt momentan bei beinahe unverschämten 145$ und verzeichnet damit ein Tagesplus von mehr als 5% – an der Stelle kann ich ruhig nochmal an den fiktiven Sparbuch-Fan erinnern.

Die Ölpreis-Hausse scheint tatsächlich schwer verdaulich – die Finanzprofis sind sich mehrheitlich einig, dass mit der künftigen Preisentwicklung auch die Potenziale der Aktienmärkte gegenläufig steigen bzw. fallen.

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