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Kurz notiert: iPhone für Unternehmen ungeeignet

Irgendwie skurril finde ich die Meldung darüber, dass das iPhone als das Telefon mit dem größten Benutzerkomfort für Unternehmen ungeeignet sein soll. Eine Studie des Fraunhofer ESK und Berlecon Research zufolge liegen die Ursachen maßgeblich in der Providerbindung und fehlenden Administrationstools für die massenhafte Verwaltung. Darüber hinaus werden fehlende Sicherheitsmechanismen (E-Mail) angemerkt.

Und ich dachte immer, Telefone sind zum telefonieren da. Vermutlich ist das iPhone derzeit das Gerät, an dem die meisten Zusatzfunktionen verwendet werden – nichtsdestotrotz spielen sie wohl eher eine untergeordnete Rolle. Über Drittfunktionen habe ich mich schon einmal ausgelassen, so dass ich das heute unterlassen werde :-)

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Donotreply.com – kein gutes Alibi!

Schnell ist anstelle der korrekten Mailadresse aus Angst vor unerwünschter Werbung eine andere Adresse eingegeben. Vor allem bei automatisierter Mailbenachrichtigung kann es schnell nerven, wenn man aller Nase lang über etwas informiert wird, über das man garnicht informiert werden möchte. Als Eigentümer einer Domain ist das Problem relativ schnell gelöst, indem man sich eine Adresse spam@meinedomain.de einrichtet. Je nach Belieben kann man diese dann Abrufen oder auch nicht.

Für viele löst sich das Problem allerdings anders: die Eingabe einer Adresse wie mirdochegal@donotreply.com scheint allzu üblich zu sein. Dumm nur, dass diese Adresse einen Eigentümer hat, der zu allem Übel die Mails auch auswertet. Als Empfänger der Post sei ihm das Vergnügen rechtlich vollkommen unbedenklich vergönnt.

Interessant ist allerdings die Tatsache, dass auch Gewerbetreibende unerwünschte Post an derlei Adressen weiterleiten. Heise.de dazu:

Wie zum Beispiel einen Autohändler, dessen automatisches Überwachungssystem bei Ausfall eines Servers eine E-Mail schickte, mit Absender ITAssistant@donotreply.com und — an eine falsche Adresse. Und jede dieser Mails ging als unzustellbar zurück an …

Dies ist noch ein harmloser Fall, und nach eigenem Bekunden hat Faliszek ihn erst veröffentlicht, nachdem er die Zuständigen angerufen und versucht hat, das Problem zu erklären. Erst als es ihm nicht gelang, ihnen begreiflich zu machen, dass er alle 12 Sekunden eine Mail von ihrem wildgewordenen System erhält, griff er zu dieser Maßnahme.

Bedenklicher stimmt es da schon, dass auch Banken, Finanzdienstleister oder auch der Betreiber eines elektronischen Bezahlsystems auf die bewährte Domain donotreply.com setzen, um lästige Antworten auf vertrauliche E-Mails loszuwerden – ohne zu ahnen, an wen.

Wer einige lustige Korrespondenzen lesen möchte, kann unter www.donotreply.com seine Lachmuskeln stimulieren.

Der Surftipp stammt von heise.de.

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Spammen lohnt nicht

Diese Einsicht dürfte einem Spammer in Japan jetzt – leider zu spät – gekommen sein.

Der junge Mann (25 Jahre) hatte sich bei einem Adressenhändler für umgerechnet 630 € ein paar Adressen (100.000) erstanden und an diese systematisch Mails unter falschem Absender geschickt. An der Stelle muss ich mich betroffen fragen, warum E-Mail-Adressen derart preiswert sind – aber weiter im Text.

Über einen größeren Zeitraum gingen über den Anschluss des jungen Mannes geschätzte 2,2 Mrd(!) E-Mails. Das ist sehr einfach zu realisieren, indem man sich einfach einen Linuxrechner inkl. Mailserver hinstellt – das passende Skript, welches automatisch endlos Post generiert, sollte auch keine große Hürde darstellen.

In Japan steht Spammen unter Strafe und dem Provider wird der enorme Traffic auch nicht gefallen haben, also meldete er den Fall an die zuständigen Behörden.

Den Ermittlungen zufolge hat der Beschuldigte ca. 12.610 € damit verdient. Das ist gemessen am Risiko eine extrem niedrige Ausbeute. Er gab an, nicht mit Konsequenzen gerechnet zu haben.

Gefunden bei: golem.de

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48% – mehr nicht?!

Einer Forsa-Umfrage zufolge haben lediglich 48% der Deutschen einen beruflichen EMail-Account. Zugegebenermaßen gibt es Berufsgruppen, die ansich keinen Account benötigen – spätestens in der ersten Führungsebene fehlt es mir allerdings an Vorstellungsvermögen.

Besonders krass finde ich den Wert bei Selbständigen – lediglich 76% dieser Personengruppe verfügen über einen Account. Das ist nicht nachvollziehbar, wird doch dieses Instrument auch von Kunden und Kaufinteressierten massiv zur Informationsgewinnung genutzt. Die Preise für Mailspace und Domains sind doch mittlerweile wirklich auf einem bezahlbaren Niveau angelangt.

Wer gern per Mail kommunizieren möchte, aber nicht weiß wie, der kann mir einen Brief schicken. Ich kümmere mich um Einrichtung, Schulung und stelle eine faire Rechnung.

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