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Kurzes CeBIT-Review

Anfang der Woche bin ich nun auf der CeBIT gewesen. Entgegen der medialen Berichterstattung sind die Hallen nicht leer – auch nicht halb leer – und auch nicht zu 25% unterfüllt. Meinem persönlichen Eindruck nach kann die unbesetzte Fläche mit 5-10% beziffert werden – der Besucherstrom war jedoch deutlich verringert.

Gehe ich nun davon aus, dass die Ticketpreise (und das Messeprofil) doch eher auf Geschäftskunden zielen, so geht das durchaus in Ordnung. Die angegliederte Peripherie stönt – die Fachbesucher jedoch sind zufrieden.

Die Zeiten, in denen Millionen in die Präsentation neuer Produkte im Bereich Consumerelektronik investiert wurden, sind vorbei – dafür entstehen Flächen für Web und Sicherheit. Die “üblichen Verdächtigen” tummeln sich in den Hallen mit den kleinen Nummern – Business Prozesse, ERP und PPS sind nach wie vor angesagt. In den höhere nummerierten Hallen finden sich hauptsächlich Consumerprodukte.

Mein persönliches Highlight war zweifelsfrei in Halle 6 auszumachen – die Webciety-Area, in der nicht verkauft sondern informiert wurde. Vorträge und Foren statt Vertriebsoffensive – das schmeckt – nicht nur im Bereich Open Source.

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IP-Boardnetz im BMW

Was mich als angehenden Wirtschaftsinformatiker besonders freut sind die neuerlichen Forschungsanstrengungen von BMW bezüglich der Fahrzeugelektronik. Der Hersteller gab bekannt, dass man eine Lösung auf der Grundlage des Internet Protokolls (IP) in Erwägung ziehe. Unter heise.de ist nachzlesen:

Ein IP-Bordnetz würde laut BMW nicht nur Protokolle vereinheitlichen, es könnte auch ganz neue Möglichkeiten eröffnen: Die Werkstätten könnten nach Angaben des Unternehmens “Updates” in die Fahrzeugelektronik einspielen, ohne dass die Hardware selbst verändert werden muss, oder es wäre wesentlich einfacher, Plug&Play-Lösungen für Unterhaltungselektronik zu realisieren, die in heutigen Fahrzeugen noch vermisst werden.

Das ist allerdings noch nicht alles. Neben den frohlockenden Kosten dürfte man von der Leistungsfähigkeit moderner Softwaresysteme profitieren. Gerade auf dem Weg zum “Autopiloten” wird man wohl nicht auf Softwarelösungen verzichten können.

Einen Hinweis auf die Sicherheitsrelevanz kann ich mir allerdings doch nicht verkneifen. Auf diesem Gebiet betritt man vermutlich Neuland, was eine baldige Marktreife gründlich verhindern sollte. Ob ein IP-basiertes System überhaupt geeignet ist oder ob sich andere Protokolle empfehlen ist aus heutiger Sicht ebenfalls ungewiss.