Anfang der Woche bin ich nun auf der CeBIT gewesen. Entgegen der medialen Berichterstattung sind die Hallen nicht leer – auch nicht halb leer – und auch nicht zu 25% unterfüllt. Meinem persönlichen Eindruck nach kann die unbesetzte Fläche mit 5-10% beziffert werden – der Besucherstrom war jedoch deutlich verringert.
Gehe ich nun davon aus, dass die Ticketpreise (und das Messeprofil) doch eher auf Geschäftskunden zielen, so geht das durchaus in Ordnung. Die angegliederte Peripherie stönt – die Fachbesucher jedoch sind zufrieden.
Die Zeiten, in denen Millionen in die Präsentation neuer Produkte im Bereich Consumerelektronik investiert wurden, sind vorbei – dafür entstehen Flächen für Web und Sicherheit. Die “üblichen Verdächtigen” tummeln sich in den Hallen mit den kleinen Nummern – Business Prozesse, ERP und PPS sind nach wie vor angesagt. In den höhere nummerierten Hallen finden sich hauptsächlich Consumerprodukte.
Mein persönliches Highlight war zweifelsfrei in Halle 6 auszumachen – die Webciety-Area, in der nicht verkauft sondern informiert wurde. Vorträge und Foren statt Vertriebsoffensive – das schmeckt – nicht nur im Bereich Open Source.
