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Ebay unter Druck

Wie an verschiedenen Stellen zu lesen ist (z.B. da, da und da) leidet Ebay unter Verkäuferschwund. Diese Meldung war vor einiger Zeit schon einmal zu lesen – und auch damals hat man mit einem neuen Tarifmodell versucht, diesen Trend zu brechen. Mein persönlicher Eindruck war nach Bekanntgabe der neuen Tarife, dass man die Verkäufer eher schlechter gestellt hatte.

Momentan ist noch nichts über die geplanten Konditionen zu lesen – allerdings rechne ich nicht mit einer deutlichen Preissenkung. Mit den Teilhabern im Rücken sind solche umsatzsenkenden Maßnahmen vermutlich schwer umzusetzen.

Das einstige Vorzeigeunternehmen im Bereich Web2.0 muss sich wohl oder übel über sein Geschäftsmodell Gedanken machen – scheint es doch mittlerweile so, als würden Verkäufer das nur vorübergehend zu Werbezwecken für den eigenen Onlineshop nutzen. Gerade bei hochpreisigen Produkten wirkt die Ebaygebühr deutlich margenschmälernd.

Wie hier schon erwähnt, verstehe ich ohnehin nicht, warum sich so viele Anbieter in Zurückhaltung üben – wer Interesse an einer Onlinelösung hat – für solche Vorhaben bin ich käuflich.

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E-Commerce im Wandel der Zeit

Die Hersteller von E-Commerce-Systemen – im Spezialfall Onlineshops – haben eine schwere Zeit hinter sich. Während das Geschäft anfänglich über die Maßen boomte, kam direkt darauf die Einsicht der Käufergemeinde und die Umsätze (und damit die Gewinne und noch viel schlimmer auch die Erwartungen) brachen ein. Bei golem.de ist in einem Artikel über Oxid eSales zu lesen:

Shopsoftware-Hersteller haben es derzeit nicht leicht – einerseits hat die Open-Source-Szene mittlerweile respektable Projekte am Start, andererseits sind gerade im mittleren Leistungsbereich die Preise für kommerzielle Software stark gesunken. Nun hat die Oxid eSales AG, die E-Commerce-Software entwickelt, eine millionenschwere Finanzspritze erhalten.

Die Gelder sollen vornehmlich in Firmenwachstum investiert werden – neben ca. 30 Neueinstellungen hat man in Halle einen neuen Standort eröffnet.

Prominentestes Beispiel zu diesem Thema sollte die Intershop AG in Jena sein, die sich ebenfalls auf die Erstellung von E-Commerce-Applikationen justiert hat. Allein das Prozedere um den Intershop-Tower ist selten spektakulär.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der extreme Einsatz von Opensource-Software. Während große Anbieter (ich meine wirklich große Anbieter) auf kommerzielle Systeme setzen, findet man diese schon im mittleren Rahmen nicht mehr. Durch die Koexistenz mehrerer (meiner Meinung nach sehr guter) Systeme, kann der Anwender anhand seiner Anforderungen problemlos ein System wählen. Die Customizingtätigkeiten beschränken sich auf ein Minimum, welches sicher gern von kleinen Agenturen übernommen wird. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um Templateerstellung und die Programmierung einiger APIs, um beispielsweise eigene Warenwirtschaftssysteme mit dem Onlineshop zu koppeln und redundante Daten zu vermeiden.

Meine Wahl würde im Moment vermutlich auf osCommerce oder xt:Commerce fallen. Zweiteres wird mit Service zwar für 99 € vertrieben, ist aber auch noch frei zum Download zu finden.

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eCommerce weiter auf Erfolgskurs

In der Onlineausgabe der FAZ ist heute zu lesen, dass sich der Umsatz über das Internet dieses Jahr auf ca. 16,8 Mrd. € belaufen wird. Der Monsteranteil von 11 Mrd. € entfällt auf Warenhandel. Der Rest wird für Dienstleistungen wie Tickethandel und Mietwagenbuchungen aufgewandt.

Der größte Anteil entfällt unter den Waren auf Kleidung und Schuhe. Geschätzte 3,9 Mrd. € werden die deutschen Haushalte in diesem Bereich umsetzen, was ein sattes Umsatzplus von 40% bedeutet. Vermutlich sind die großen, ehemaligen Kataloghäuser maßgeblich daran beteiligt.

Erstaunt hat mich die Tatsache, dass bei Unterhaltungselektronik ein Umsatzrückgang von 14% auf 1,2 Mrd. € erwartet wird.  Bisher war ich davon ausgegangen, dass dieser Bereich den größten Anteil am Internethandel einnimmt. Und wieder unterlag ich scheinbar einem Irrtum – ich war der Annahme, dass der Preisverfall (gerade) bei Flachbildschirmen zum Umsatztreiber wird – das scheint allerdings nicht der Fall.

Über die Verteilung der Domains in der Republik hatte ich hier schon einmal geschrieben. Den Umsatz zu schätzen hätte ich mir nicht getraut – die Summe finde ich allerdings schon recht gewaltig. Ich meine, ein Einstieg lohnt immernoch – zumal die Akzeptanz auf der Käuferseite nach wie vor stetig zunimmt. Wer sich jetzt fragt, ob in seiner Branche eine Zunahme des Onlineumsatzes erwartet wird, der findet sicher in den Statistiken des Bundes ein paar Zahlen.

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Fernabsatz bei Mobiltelefonen

Gerade musste ich bei heise.de einen Artikel lesen, in dem sehr spektakulär berichtet wird, dass ein Mobiltelefon, welches online bestellt wurde, nach Erhalt getestet werden darf. Natürlich darf man das! Es entbehrt jeder gesetzlichen Grundlage, diesen Test zu verbieten. Der Umfang der Prüfung sollte nicht wertmindernd sein – es wird von einem Telefonat und dem Versand einer SMS gesprochen, was ich persönlich doch eher als dürftig empfinde.

Ich habe den Eindruck, das Rechtsempfinden der Deutschen ist an dieser Stelle gestört, da sich alle Anbieter einig sind und Geräte, welche benutzt worden, in ihren AGB vom Fernabsatzgesetz ausschließen. Sollte jemand ein Grundsatzurteil oder ähnliches im Internet finden, wäre ich für einen Link dankbar. Rest des Artikels lesen »

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Die Denic und ein wenig Statistik

Oder anders – der Unterschied zwischen Ost und West.

Die Denic ist die Institution, welche sich um die Registrierung von TLD’s (Top Level Domains) im deutschen Raum – genau gesagt um de-Domains – kümmert. Da die Daten dort ohnehin zusammenlaufen, gibt es auf der Denic-Homepage eine Statistikrubrik.

Domains absolut 2006 In dieser Grafik ist die absolute Domainverteilung auf das Bundesgebiet zu sehen. Auf den ersten Blick sieht das nicht sonderlich seltsam aus – allerdings fehlt hier der Bezug zur Bevölkerung. Die nächste Abbildung hat mich dann doch verwundert.
Domains relativ 2006 Hier ist nun zu sehen, dass im Osten das Interesse an neuen Medien scheinbar auf dem Nullpunkt liegt. Das mag ich allerdings dann doch nicht glauben. Mein Eindruck ist eher, dass das Interesse an Onlineangeboten riesig ist, es allerdings kaum Leute gibt, die selber im Internet anbieten wollen. Während im Osten Werte zwischen 25 und 75 Domains pro 1000 Einwohner erreicht werden, liegen diese im Westen bei 75 bis 125 pro 1000 (jeweils ungeachtet der Ballungsgebiete).

Was bedeutet das nun eigentlich? Die privaten Homepages kann man wohl ausklammern. Interessanter sind Onlineshops und andere kostenpflichtige Angebote. Rest des Artikels lesen »

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