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Media-Saturn-Eigenmarke: Update

Bereits am 19. Januar diesen Jahres hatte ich von den Planungen der Media Saturn Holding über eine Eigenmarke des Konzerns berichtet. Nun berichtet Golem über weitere – wenngleich sehr abstrakte – “Details”. Demnach werden in einem ersten Schritt zwei Marken platziert, die nach Produktgruppen unterschieden werden (Weiße Ware und Kleinelektrogeräte).

Diese werden – und das ist ansich die interessantere Message – nicht nur in den Filialen sondern auch im Onlinehandel erhältlich sein. Betrachtet man die Präsenzen der Elektronikgiganten Mediamarkt und Saturn, kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass man in das Geschäft im Web noch nicht einsteigen konnte. Neben der wenig onlinekonformen Preisgestaltung dürfte es noch eine Reihe weiterer Gründe geben, die man in diesem Zuge sicher identifiziert und beseitigt.

Klingt nach einem schönen Projekt :-)

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E-Commerce-Trend rückläufig?

Klingt seltsam, scheint aber wahr: der Trend zum Onlinekauf von Weihnachtsgeschenken soll gebrochen sein. Dieses Jahr planen nach W3B “nur noch” 47% der Befragten den Kauf im Onlinehandel, während letztes Jahr über 50% diese Absichten verfolgte.

Ein klares Zeichen geht allerdings in Richtung Preissuchmaschinen: die Betreiber der netten Plattformen dürfen sich über ungebrochenen Ansturm freuen, da vor allem Schnäppchenjäger den Versandhandel 2.0 lieben.

Letztens hatte ich noch eine Studie zum Thema eCommerce in den Fingern, die in Punkto Markttrends und Umsatzentwicklungen gänzlich gegenteiliges behauptete und den Versendern goldene Zeiten versprach. Ich denke doch, dass der “Geiz-ist-Geil-Wahn” im Zuge von Finanzkrise und Rezession noch geschürt wird, so dass die Gelder kurz- und mittelfristig wohl tendenziell virtuell als reell verteilt werden.

Wo sich langfristig die Waage zwischen Preis und Service einpendeln wird, ist interessanterweise noch offen. Da es beidseitig noch Reserven gibt, bin ich guter Dinge, dass schlussendlich der Kunde den Vorteil ziehen wird.

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Content is King – oder doch nicht?!

Christiane zu Salm ist heute im FAZ-Sonntagsinterview mit einigen interessanten Ansichten abgedruckt. Die Frau, die als MTV-Geschäftsführerin die Karriereleiter betrat, zwischenzeitlich als Finanzinvestorin agierte und immerhin 100 Mio. € verwaltete und schließlich noch im Rahmen des Umbaus von TM3 zu Neun Live zu erwähnen wäre, ist nun als Vorstand Cross Media beim Burda-Verlag gelandet.

Kernthese lautet: “Im Internet zahlt niemand für Inhalte.” Das stimmt – ABER: keine Inhalte, keine Besucher – keine Besucher keine Monetarisierung. Ich glaube fast, dass man von ihr in nächster Zeit mal wieder lesen wird – positiv oder negativ. Ob sich eine derart brutale Monetarisierungsstrategie wie bei Neun Live wiederholen lässt, wage ich allerdings zu bezweifeln.

Die Trends und damit auch ihre Strategien sieht sie in der Verknüpfung von Inhalten, Commerce und Monetarisierung. Das klingt nicht nur nach Neun Live – das riecht auch so und wird wohl auch so aussehen. So wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis man bei “Elle” (ich dachte, das wäre eine Frauenzeitung – also ein journalistisches Produkt) demnächst einen Onlineshop vorfinden wird. Eine kleine Community-Komponente, in der der User vorzugsweise über seine neu erstandenen Schuhe, Taschen, Brilliantringe und Gürtel diskutieren kann, würde das Angebot ergänzen. Vielleicht wird man auch bei der Gewinnspielhotline anrufen können und wenn der “Hot Button” zufällig gerade zuschlägt, bekommt man dann die 400€-Schuhe kostenfrei geliefert.

Fakt ist, dass Inhalte allein noch niemanden reich gemacht haben – was auch der Grund für das Überdenken der Strategie sein dürfte. Mit einem anständigen Konzept und einer ordentlichen Portion Mut könnte ich mir das sogar vorstellen. Mit Krawall-Marketing wird das wohl aber nix…

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Der Onlinekauf macht im Büro am meisten Spaß

Oder aber: in den üblichen Arbeitszeiten werden im eCommerce-Segment die größten Umsätze verbucht. Der beliebteste Zeitraum liegt zwischen 12.00 und 15.00 Uhr und fällt damit genau in das “Mittagstief”. Ein wenig erstaunt bin ich über diese Tatsache schon, hätte ich doch vermutet, dass gegen Abend besonders gern eingekauft wird.

Der Werbetreiber Nummer 1 ist momentan kostenfreier Versand. Im Gegensatz zu Ebayangeboten (bei denen der Versand den Preis maßgeblich beeinflusst) versuchen vornehmlich die großen Anbieter, ihre Waren ohne zusätzliches Entgelt zum Kunden zu liefern, was die Attraktivität zweifelsfrei deutlich erhöht.

Was die Bewerbung von Onlineshops angeht kann man den Eindruck gewinnen, dass eine ausreichende Kapitaldecke das Geschäft nachhaltig sichert. Der obligatorisch großartige Einkauf ist ohnehin “Must-Have”.

Zurück zum Traffic – wie kommen die Leute “in den Shop”? Aktueller Trend ist nach wie vor das Bezahlen von Links – entweder per Werbeeinblendungen oder aber – und das halte ich für die größere Kundenquelle – über Preisvergleichsportale. Interessanterweise hat sich das Bewusstsein der Käufer doch etwas geändert. Während vor einigen Jahren ausschließlich von Ebay gesprochen wurde, wenn das Thema Preisvergleich anstand, so fallen heute die üblichen Portale – und das obwohl diese sich das Ranking nicht unerheblich bezahlen lassen.

Zugegeben: würde ich einen Shop betreiben, wäre das vermutlich eine der ersten Maßnahmen.

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Amazon launched Paypal-Konkurrenz

Heimlich, still und leise startet der E-Commerce-Gigant Amazon ein Angebot, was dem Ebay-Ableger Paypal sehr ähnlich sein dürfte.

Die Lösung trägt den Namen Checkout und wird als komplette Bezahllösung – nicht nur für Amazon-Kunden – angepriesen.

Momentan läuft der Dienst nur in den USA – ich vermute allerdings, dass sich Amazon in einer durchaus komfortablen Lage befindet und die Expansion wirtschaftlich in näherer Zukunft Sinn machen wird.

Irgendwie kurios ist der Umstand, dass Google ebenfalls einen Dienst namens Checkout unterhält. Seit dem Launch im Jahr 2006 haben sich allerdings nur wenige Interessenten gefunden.

Via Golem.

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Wer die Wahl hat…

Beim Thema Onlineshops tut sich viel – gerade auf dem Opensource-Markt. Noch vor einiger Zeit war die Anzahl der Shopsysteme an einer Hand abzählbar – mittlerweile etablieren sich mehr und mehr der kostenfreien Alleskönner (Eierlegende Wollmilchsau!) am Markt.

Wer noch auf der Suche ist, darf neben osCommerce und XT:Commerce auch Magento und FWPShop auf die Liste “zur Evaluierung” aufnehmen. Alle Systeme bieten reichlich interessante Funktionen, die auch im Alltag großen Nutzen bringen dürften.

Ich werde versuchen, die Systeme mal unter die Lupe zu nehmen.

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