Klingt seltsam, scheint aber wahr: der Trend zum Onlinekauf von Weihnachtsgeschenken soll gebrochen sein. Dieses Jahr planen nach W3B “nur noch” 47% der Befragten den Kauf im Onlinehandel, während letztes Jahr über 50% diese Absichten verfolgte.
Ein klares Zeichen geht allerdings in Richtung Preissuchmaschinen: die Betreiber der netten Plattformen dürfen sich über ungebrochenen Ansturm freuen, da vor allem Schnäppchenjäger den Versandhandel 2.0 lieben.
Letztens hatte ich noch eine Studie zum Thema eCommerce in den Fingern, die in Punkto Markttrends und Umsatzentwicklungen gänzlich gegenteiliges behauptete und den Versendern goldene Zeiten versprach. Ich denke doch, dass der “Geiz-ist-Geil-Wahn” im Zuge von Finanzkrise und Rezession noch geschürt wird, so dass die Gelder kurz- und mittelfristig wohl tendenziell virtuell als reell verteilt werden.
Wo sich langfristig die Waage zwischen Preis und Service einpendeln wird, ist interessanterweise noch offen. Da es beidseitig noch Reserven gibt, bin ich guter Dinge, dass schlussendlich der Kunde den Vorteil ziehen wird.
