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Robert Basic und die Lust am Twittern…

Nachdem Robert Basic Anfang diesen Jahres seinen Blog auf Ebay verkauft hat und damit in der medialen Landschaft für doch erhebliche Furore sorgte, unternimmt er jetzt den nächsten Versuch: Es ist ein finanzkräftiger Investor für seinen Twitter-Account gesucht.

Entgegen dem Vorgehen, einen größeren Distributor für die Veräußerung zu nutzen, wird der Twitteraccount (unter Stillschweigen über den Preis) einfach “frei Hand” verscherbelt. Robert empfängt bis zum 29. Dezember Mails von Interessierten.

Was die Vorstellungen über den Preis angeht, gibt er sich alles andere als bescheiden: 50.000 € wären durchaus angemessen für die Zugangsdaten zu einem Account auf einer Microblogging-Plattform, die maximal 140 zusammenhängende Zeichen zulässt.  Den Wert der “Inhalte” – sofern man das bei der Textlänge überhaupt so nennen kann – dürfte bei weitem nicht so hoch sein wie dies bei seinem Blogprojekt der Fall gewesen ist.

Die Potenziale für den Nachnutzer? In meinen Augen sehr fraglich. Trotz der eher negativen Presse aus der Blogosphäre und vor allem auch bei Twitter bleibt viel Erfolg zu wünschen.

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Ein Stück Rennsportgeschichte: Schumis erster WM-Wagen

Welch überraschende Entdeckung: der Wagen, mit dem Schumi seinen ersten WM-Titel holte, wird in der “Bucht” versteigert. Der aktuelle Preis von stolzen 2.600.650 € dürfte für den geneigten Formel1-Fan wohl schon außer Reichweite liegen, so dass der Flitzer entweder im Museum oder aber bei einem zahlungskräftigen Liebhaber landen wird.

Wer mitbieten oder einfach nur den Preis verfolgen möchte, findet die Auktion hier. Zur aktiven Teilnahme an der Auktion ist eine Registrierung mit der Kopie des Personalausweises notwendig. Da Ebay die Auktion auf diese Art und Weise schützt, hoffe ich doch, dass man sich über die Echtheit des Fahrzeugs versichert hat. Der heilige Wagen soll in Toronto stehen und erst nach Anzahlung von 30% des Kaufpreises verschifft werden…

Schumi's Benetton bei Ebay

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Via Basicthinking, wo ich heute nach längerer Pause mal wieder vorbeigeschaut habe.

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Bloggen! Aber wie?

Gut gebrüllt ist nicht erlegt und erlegt ist noch nicht gekocht und gleich garnicht gegessen. Beim Betrachten des Ebay-Blogs seit dem Abtritt von Robert stellt sich mir die Frage, ob der Kauf das Ergebnis eines Anfalls von Feierabend-Euphorie war.

Momentan warten die Leser gerade zu darauf, zu Allem ihren Senf zugeben zu dürfen – erschreckenderweise gibts es nichts, wozu man wie gewohnt senfen könnte. Die Vermarktungsstrategie, die Seite als “Werbeplattform” zu betrommeln, hat zumindest zu einem akzeptablen Preis geführt – ohne die Investition echter Arbeit wird das Projekt jedoch schneller zerrissen als man ein Konzept entwickelt hat – auch wenn man dafür lediglich ein schlappes Wochenende in Planung hat.

Artikel 1 n.R. (nach Robert) wäre unter klassischen Markenplacement abzutun…

Artikel 2 n.R. offenbart eine gewisse Ratlosigkeit. Den Leser nach seiner Meinung zu fragen mag nicht die schlechteste Idee sein – vorher hätte man sich jedoch erstmal die Vorschusslorbeeren ernten sollen (Vorstellung, großes Hallo von allen,…). Das wäre trivial gewesen und hätte das Eis brechen können. Vielleicht hätte es auch die Qualität der Kommentare zu den Userwünschen erhöht (was zugegebenermaßen extrem spekulativ ist). Den folgenden Icebreaker finde ich jedoch “gewöhnungsbedürftig” :-)

Mann, Mann, Mann, hier ist echt komplett Land unter. Unglaublich, auf was für eine Medienresonanz das Ende der eBay-Auktion gestoßen ist. Seit gestern Abend steht das Telefon nicht mehr still, teilweise habe ich heute echt mit zwei Handys am Ohr hier im Büro gesessen…

Dass man Leute wie Robert nicht an jeder Ecke findet, war klar – die künftigen Texter werden anfangs vermutlich zu dritt Probleme haben, eine ähnliche Schlagfrequenz an den Tag zu legen.

Viel Aufregung hätte man sich wohl mit dem Verfassen einiger Artikel vor Ablauf der Auktion gespaart. Ich hoffe, es gelingt dem Team um Thomas Strohe trotz Allem – auch dem Genörgel in den Kommentaren – einen Erfolg zu landen. Die Bedingung für Werbeeinnahmen ist Content, für einen Teil der Weltbevölkerung brauchbarer Content. Ich würde behaupten, das hat Robert in Perfektion beherrscht.

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Weg ist es… Basicthinking.de hat einen neuen Betreiber

Nachdem der Auktionspreis ziemlich zügig auf 24.050 € gestiegen war, verharrte er lange Zeit um bis kurz vor Auktionsende auf der Schnapszahl 33.333,33 € zu verharren. 19:50 lief die Auktion schließlich aus, womit der Blog endgültig einen neuen Besitzer hat. Der Bye-Bye-Post ist auch schon geschrieben und einmal mehr hat sich eine Hundertschaft in den Kommentaren verewigt. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung – noch spannender finde ich allerdings den weiteren Weg von Robert. Wenn er es schafft, einen zweiten Blog derart zu popularisieren, werde ich überdenken, mich zum Cafe-Haus-Talk zu begeben :-)

Der finale Preis lag bei 46.902 € – ich hätte auf eine größere Summe spekuliert.

Viel Erfolg dem neuen Betreiber, der sich dank des gigantischen Linkbaits eines guten Starts sicher sein kann. Auch Robert viel Erfolg weiterhin – die “sicheren Werbeeinnahmen” sind ja nun nicht mehr…

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Der Käufer ist die Firma Serverloft, womit zumindest thematisch eine gewisse Nähe zu vielen Blogthemen vorhanden ist :-) Herzlichen Glückwunsch!

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Golem wäre ist der erste “Größere”, der die Berichterstattung eröffnet. Folgen morgen noch die Branchengrößen (heise,…), wäre der Wert der Marketingaktion schon in Höhe des Einsatzes. Klingt nach einer Win-Win-Situation :-)

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Basicthinking.de auf Ebay

Nachdem gestern Roberts Server unter dem Besucheransturm infolge der Ankündigung der Versteigerung großteils nicht erreichbar war, startete am Abend die Auktion. Neben den großen Medienvertretern (Spiegel, FAZ, Bild) bietet auch Ebay selbst Hilfe an und unterstützt den Verkauf des Projekts.

Die Auktion ist ->HIER<- zu finden – der aktuelle Preis beläuft sich auf 20.150 € bei 118 Geboten. Vermutlich befinden sich unter den derzeit Mitbietenden noch einige, die lediglich zum Spaß teilnehmen und auf Glück spekulieren. In Anbetracht der aktuellen Einnahmen in Höhe von 37.000 € jährlich dürfte sich der Preis noch ein Stück bewegen. Entgegen der Angabe im Blogpost (10k-100k €) ist der Mindestpreis aktuell auch noch nicht erreicht :-)

Eine kleine aber feine Besonderheit gibt es bei dieser Auktion zu beachten: zur Teilnahme ist eine Registrierung per Fax notwendig, der unter Anderem eine Ausweiskopie beizulegen ist. Diese Maßnahme soll Spaßbietern selbigen verderben und verhindern, dass das Projekt mehrfach eingestellt werden muss.

Interessant wird die Anzahl Gebotsaufrufe – aktuell sind es 8572(!). Ich hätte Interesse an einem Preisfeed, der eine Meldung generiert, sobald sich das Maximalgebot ändert.

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Ebay gibt sich die Kugel – nicht schnell aber stetig…

Der zunehmende Druck auf den Online-Auktionär eBay führt mehr und mehr zu Änderungen, die nicht ausschließlich dem Wohle des Kunden dienlich sind. Die neueste Idee umfasst das Angebot eines Pauschaltarifs – statt bisher monatlichen 19,95 € zuzüglich Einstellgebühren pro Artikel hat der gewerbliche Verkäufer nun auch die Option einer Flatrate – für 299 € kann der geneigte Spammer Verkäufer nun so viele Artikel einstellen wie ihm lieb ist. Die Verkaufsprovision ändert sich allerdings nicht – sie bleibt zwischen 6 und 17% (abhängig vom Produkt, Preis,…).

Tatsächlich löst eBay für die Verkäufer ein Problem: Artikel, welche nicht verkauft wurden kosteten trotzdem Geld. Der unschlagbare Vorteil liegt allerdings darin, dass sich darüber die Menge der Artikel auf der gesamten Plattform selbst reguliert hat.

Meine Prognose für die nächste Zeit: Verkäufer spammen die gesamte Plattform mit Produkten zu, die ansich niemand braucht – für den Käufer sinkt die Attraktivität der Plattform dadurch stetig, bis der Nullpunkt erreicht ist. Wer günstig im Netz einkaufen möchte, hat mittlerweile die Wahl: neben Amazon haben sich diverse Preissuchportale etabliert, auf denen man wirklich komfortabel zu einem Produkt viele Anbieter sortiert nach Angebotspreisen suchen kann. Im Gegensatz dazu wird man bei spamBay zu einem Produkt eine endlose Anzahl Trefferseiten von einem Anbieter zu sehen bekommen. Reell vergleichen? Fehlanzeige.

Groß-Selbeck rechnet kurz vor, was sich preislich für den Verkäufer ändern könnte:

Wie sich das insgesamt nicht ganz einfach bleibende neue Gebührensystem für gewerbliche Händler konkret auswirken wird, lässt sich laut Groß-Selbeck nicht pauschal sagen. Er rechnete an Beispielen vor, dass etwa ein Buch für 29 Euro künftig trotz einberechneter PayPal-Gebühren mit einer Verkaufsgebühr in Höhe von 4,40 statt 5,08 Euro zu Buche schlage. Wer einen iPod Toch für 300 Euro verkaufe, müsse dagegen mit einer Steigerung der Verkaufsgebühr um fünf Euro rechnen

Es sind jetzt schon keine hochpreisigen Produkte mehr auf eBay zu finden – das soll sich durch diese Anpassung ändern?!

Dem Käuferschutz, von dem mir noch kein Fall zu Ohren gekommen ist, in dem er gegriffen hat, nimmt man jetzt die 1000€-Obergrenze. Damit sind nicht versicherte Produkte unendlich versichert – hurra!

Via Heise und Golem.

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