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Dynamo Dresden wieder flüssig

Um den Bogen zum gestrigen Artikel über die Finanzierungslücke bei Dynamo Dresden zu schließen, wäre zu erwähnen, dass die Stadt die 1,25 Mio € (erwartungsgemäß) locker macht. In der Presse-Ecke auf der Vereinshomepage ist vie DNN zu lesen:

Rat und Stadt nehmen Dynamo an die Leine
Dresden (DNN/rare). Nur eine gravierende Bedingung der Verwaltung fand keine Gnade bei der Mehrheit der Stadträte: Wird Gewalt gegen die Vereinsführung ausgeübt, wird das Darlehen sofort fällig. „Das könnten selbst Fans von gegnerischen Vereinen missbrauchen und beispielsweise die Häuser von Vorstandsmitgliedern beschmieren”, erklärte Barbara Lässig (PDS) ihr ablehnendes Votum. Wäre es nach der CDU gegangen, hätte dieser Punkt zu den Auflagen für das 1,25-Millionen-Euro-Darlehen der Stadt gezählt.

Dresden Regional: Dynamo

Heute findet im Stadtrat die Entscheidung über die Gewährung eines Darlehens über 1,25 Mio € an Dynamo Dresden statt. Die finanzielle Schieflage könnte auch einige Einschnitte in die Selbstbestimmung des Vereins haben. In der Sächsischen Zeitung schreibt man:

Stadtrat Albrecht Leonhardt (Bürgerfraktion), der auch Dynamo-Aufsichtsrat ist, warnte davor, städtische Forderungen wie Mitbestimmung bei der Geschäftsführung umzusetzen. Auch SPD-Fraktionschef Peter Lames mahnte: „Der Verein darf nicht verstaatlicht werden.“ Leonhardt forderte aber die Gelb-Schwarzen zu einem Sparkurs auf. Der Etat für die Profimannschaft von rund drei Millionen Euro müsse reduziert werden. Damit sei klar, dass der Verein mittelfristig nicht in die zweite Liga aufsteigen könne.

“Nebenher” läuft noch der Stadionneubau – vor diesem Hintergrund kann ich mir eine Absage durch die Stadt ansich nicht vorstellen.