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Die Krise in Dubai…

Nach den deutlichen Verwerfungen der weltweiten Märkte infolge der Immobilien- und Finanzkrise werden nun auch in Dubai kleinere Töne angeschlagen. Diese Meldung hat dann doch zu leichter Verwunderung geführt, war ich doch davon ausgegangen, dass man im Wüstenstaat vorwiegend eigenes Kapital verbaut. Die Abwanderung von 40 bis 50 Mrd. US-$ Kapital in Verbindung mit dem Ölpreiseinbruch führte zu deutlichen Kurseinbrüchen und der Einsicht, dass Boom ohne die Milliarden von ausländischen Investoren nicht funktioniert. Der erste Schritt wird eine Kapitalsicherung über 50 Mrd. US-$ aus dem Nachbaremirat Abu Dhabi sein.

Die Situation ist damit allerdings lange nicht ausgestanden. In Dubai werden aktuell Immobilien erbaut wie auf keinem anderen Fleck der Erde – in wenigen Jahren sollen so 10 Mio. Menschen in hochklassigen bis luxuriösen Gebäuden wohnen können. Die Lücke zu den aktuell gerade 1,5 Mio. Einwohnern soll durch wohlhabende Immigranten geschlossen werden.

Das massive Überangebot führt schon jetzt zu deutlichen Wertverlusten der Immobilien – allein im letzten Monat wurde ein statistischer Preisverfall von 4% ermittelt. Entsteht nicht wie durch Zauberhand in näherer Zukunft Nachfrage, könnte der Zock mit den Wüstenimmobilien bitter enden.