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Mobilfunk am Ende?!

Einem Golem-Bericht zufolge bereitet man sich bei E-Plus auf die nächste Generation Mobilfunk vor. Man geht wohl davon aus, dass das bestehende Modell (Telefonie und SMS) noch für die nächsten drei Jahre Gewinne erlaubt – danach möchte man neue Dienste anbieten.

Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Marktsituation hinweisen: die Portaldienste der großen Anbieter kamen nicht so recht an, woraufhin man jetzt echte Onlineangebote anbietet. Mit der Unterstützung der Handyhersteller im Rücken versucht man, das WWW auf das Handydisplay zu bannen. Momentan stellt sich natürlich noch die Frage, ob der Preis für die Datenpakete die breite Masse zu Begeisterungsstürmen treibt. Letztlich führte die Markteinführung des iPhones hierzulande zumindest dazu, dass wirklich jeder mit dem Thema konfrontiert wurde. Zu guter letzt fehlt dem iPhone momentan noch der UMTS-Standard, so dass der schnelle Abruf von Informationen eher eine längerfristige Angelegenheit bleibt.

Die kleineren Mobilfunkbetreiber haben sich beizeiten auf echte Onlineangebote fokussiert. Das Angebot von Internetflattarifen zu bezahlbaren Konditionen dürfte gerade in Regionen ohne DSL-Verfügbarkeit zu anständigen Absätzen geführt haben.

E-Plus-Chef Dirks sieht die Zukunft in Partnerschaften mit Internetunternehmen. Dabei werden wohl noch Hürden in der Usability (Bildschirmgrößen und Auflösungen, Eingabekonzepte,…) und vor allem der Informationsorganisation genommen werden müssen. Was am PC-Bildschirm übersichtlich aussieht, ist auf dem deutlich kleineren Handydisplay leider ungenießbar.

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Die Lösung: der Masterplan!!

Das soll die Lösung für die weißen Flecken im DSL-Atlas sein. Der Ansatz klingt gut – es soll nicht Konkurrenz geschaffen sondern die Kräfte gebündelt werden. Gemeint sind wohl die Telekommunikationsanbieter, die sich lieber in Ballungsgebieten die Kunden teilen als diese (zugegebenermaßen teuer) in zart besiedelten Regionen zu erschließen. Es handelt sich um geschätzte 5 Mio Bürger, die keine Chance haben, breitbandiges Internet zu nutzen (und ich gehöre immernoch dazu).

Zur Verbesserung der Lage gibt es nun einen Masterplan, der neben den Technologien auch Details zur Unterstützung der betroffenen Gemeinden enthält.

Blöde Zwickmühle – unter wirtschaftlichen Aspekten wird die Erschließung der abgelegenen Gemeinden keinen Sinn ergeben. Die Leute dauerhaft nicht anzuschließen ist allerdings auch keine Lösung.

Wer am Plan interessiert ist, kann diesen unter vatm.de (PDF!) herunterladen.

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Congstar mit mäßigem Erfolg

Die Telekom-Billig-Marke Congstar erfreut sich geringerer Beliebtheit als das von der Telekom erwartet wurde. Täglich melden sich rund 800 Kunden an – gerechnet wurde mit 1000. Eine Tarifänderung kommt nicht in Betracht – allerdings soll das Geschäft durch Zugaben oder Preissenkungen für Hardware angekurbelt werden. Zudem wird man in nächster Zeit vermutlich mehr Werbung dazu sehen.

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next generation UMTS

Einem Artikel bei golem zufolge wird gerade an der Funktechnik von morgen gefeilt. Demnach bauten Fujitsu und NTT DoCoMo einen Basisstationsprototypen, der Bandbreiten bis 900 MBit/s zulässt. Erreicht werden diese durch den multiplen Einsatz von mehreren Antennen unter Anwendung eines Verfahrens namens Multiple Input Multiple Output. Da ich aufgrund fehlender Verfügbarkeit kabelgebundener, breitbandiger Internetzugänge (DSL, Kabel) auf Alternativen angewiesen bin, würde es mich freuen, wenn die Entwicklung schnell voranschreiten würde. Der Prototyp bedarf wohl noch einiger Entwicklungsarbeit, besonders auf den hohen Stromverbrauch wird verwiesen.

Mit 900MBit/s könnte man sogar über den eigenen “Homeserver” nachdenken – vorausgesetzt die Reaktionszeiten sind anständig.

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