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Druckerrunde! HP vs. Canon

HP wird demnächst einige neue Drucker in der 4000er Serie auf den Markt bringen. Imposant hört sich die Druckgeschwindigkeit von 60 Seiten/ Minute – also eine Seite pro Sekunde – S/W – beim Topmodell an. Standardmäßig bringt die Serie 96 bzw. 128 MB RAM mit – Gigabit-Ethernet und viele weitere nette Features. Einsteigen kann man ab schmalen 680 € – für kleine und mittlere Unternehmen klingt das nach einem echten Highlight.

Fast im gleichen Atemzug stellt Canon einige neue A3-Farblaser vor. Bei 32 Seiten pro Minute muss man auch dort nicht ewig auf seine Ausdrucke warten. Dem größeren Format geschuldet schickt Canon den LBP5970 und den LPB5975 standardmäßig mit 256 MB RAM ins Rennen. Die US-Preise belaufen sich auf 2400 bzw. 3700 US-$.

Nachdem Golem letztens so richtige Ramsch-Tinten-All-In-Ones angepriesen hat, war ich richtiggehend überrascht über die Auswahl.

Via Golem (HP) und Golem (Canon).

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Druck-Multifunktionsgeräte zum Schleuderpreis…

Der Kampf um die Kunden im Drucksegment tobt ja nun schon seit geraumer Zeit. Nachdem Hersteller von “Billigtinte” das Geschäft zumindest über den Nachkauf von Verbrauchsmaterial wenig lohnenswert gemacht haben, hätte man vermuten können, dass die Gerätepreise sich ein wenig erholen. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

Mehr und mehr Funktionen werden in die Geräte integriert, um Kunden zu locken. Lexmark beginnt nun mit der Integration von WLAN – scannen und faxen können die Geräte zu großen Teilen ja schon. Über OLEDs kann man mittlerweile mehr oder minder bequem ohne PC drucken. Ich warte auf den Moment, wo der PC in den Drucker integriert ist.

Meine Erfahrungen mit Tintenstrahldruckern waren eher mäßig – die “Günstigen” fielen oftmals in die Kategorie “Einweggerät”. Wie das für Preise unter 100 € (für die “eierlegende Wollmilchsau”) anders laufen soll, bleibt mir ohnehin verborgen.

Bertelsmann druckt das Wikibook

Wie heute berichtet wird, möchte der Bertelsmann-Verlag Auszüge aus dem Onlinelexikon Wikipedia abdrucken. Unter dem Arbeitstitel “lexikalisches Jahrbuch” werden 50.000 Artikel des Onlinelexikons gerafft und zusammengefasst aufgenommen.

Der Preis soll sich auf 19,95 € belaufen, wovon pro Exemplar 1 € in die Wikimedia fließen soll.

Als Erfolgsgründe nennt das Projekt lt. Heise:

Wissen Media ist sich jedoch sicher, mit seinem Projekt mehr Erfolg zu haben. So seien die Wikipedia-Artikel heute nach lexikographischen Gesichtspunkten sehr zuverlässig, erklärt eine Verlagssprecherin im Gespräch mit heise online und verweist auf Vergleichstests, in denen Wikipedia der klassischen Konkurrenz Paroli bieten konnte. Die Zusammenstellung der Artikel wird von der normalen Projektredaktion des Unternehmens übernommen, etwaige Änderungen sollen wieder an die Wikipedia-Community zurückfließen.

Ich bin mir nicht sicher, ob das so ein erfolgreiches Unterfangen wird. Als Nachschlagewerk für Schüler könnte es noch geeignet sein – für die weiterführende Verwendung habe ich ein wenig Zweifel – vor Allem begründet in der permanenten Verfügbarkeit der aktuellen Wikipedia-Inhalte im Internet. Unterschiedlich wird zudem über die Artikelzusammenstellung berichtet: Golem spricht von den 50.000 meist geklickten Artikeln – Heise von redaktioneller Zusammenstellung. Die redaktionelle Auswahl wäre vermutlich die bessere Wahl.

Andererseits ist ein “Basislexikon” zum Preis von 19,95 € konkurrenzlos günstig.

Drucken ist zu teuer

Der Ausdruck über den Drucker zu Hause ist den meisten Deutschen zu teuer – Grund genug, um das Gerät auf Arbeit auch für private Zwecke zu nutzen. Mehr darüber ist bei golem.de zu lesen.

Warum das so ist, werde ich wohl jetzt hier auf die “Schnelle” nicht herausfinden – ich kann lediglich einen kleinen Tipp für den nächsten Druckerkauf geben.

Unter druckkosten.de ist ein Vergleichsrechner zu finden, der auch versteckte Kosten aufdeckt. Nebenbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Seite in letzter Zeit gründlich überarbeitet wurde. Ich fand die Datenbank auch sehr aktuell.

Größtes Problem scheint die Tatsache zu sein, dass die meisten Leute auf den Gerätepreis schauen und mögliche Folgekosten unbeachtet lassen. Das führt beim Tinte/ Tonerkauf meist zu Verwirrungen und der Drucker wird noch weniger genutzt. Das allerdings bekommt gerade den (extrem preisgünstigen) Tintenstrahldruckern nicht (Eintrocknen der Tinte).

Der Betreiber dieser Seite unterhält noch ein zweites Portal, was ich ebenfalls empfehlen kann. Unter druckerchannel.de kann man sich Vergleichstests verschiedener Drucker ansehen, wo sich über die Händlerangaben hinaus Dinge wie Geräuschentwicklung und Qualität der Ausdrucke entnehmen lassen.

Ich kann übrigens guten Gewissens sagen, dass ich nichts mit den Betreibern zu tun haben – das soll also keine Werbung sein. Da ich ebenfalls vor der Qual der Wahl stand, habe ich unter anderem diese zwei Seiten genutzt.