Dresden Archiv

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Dixiland Dresden: Wie man etwas kaputt macht? Ganz einfach…

Das Dixiland-Festival gehört in Dresden zum Eventkalender wie das Stadtfest – und das seit Jahrzehnten. Grundsätzlich bin ich ja wirklich Freund positiver Veränderungen – dazu gehört (auch wenn ich kein euphorischer Jazz-Fan bin) jedoch nicht der Bruch mit bewährten und insbesondere auch beliebten Dingen.

Entgegen meiner Erwartung gibt es für das Fest, welches wahrlich nicht an Desinteresse leidet, Probleme mit den Genehmigungen für die Veranstaltungen sowie der Bereitstellung von großen Veranstaltungsorten durch die geplanten Baumaßnahmen am Kulturpalast. Während zweites eine durchaus vorwärts gerichtete Maßnahme ist, stellt erstgenannter Punkt eine Herausforderung dar. Die SZ informiert:

Für den Start des diesjährigen Festivals hatten er und sein Team ein kleineres Volksfest am Dresdner Elbufer geplant, die Genehmigung dafür blieb aus. Der Grund: Die dafür vorgesehene Fläche gehöre zum Landschaftsschutzgebiet. Aus demselben Grund soll nun auch die Abschlussveranstaltung am Terrassenufer zum letzten Mal stattfinden – ein Affront für den Festivalleiter. Denn zur traditionellen Parade strömen regelmäßig über 100.000 Menschen.

Große Leistung…

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Altmarktgalerie Dresden – Opening Erweiterung

Am heutigen Tage öffnet die Altmarktgalerie die Pforten zur Erweiterung. Wie im Elbepark, der mit seiner ursprünglichen Form kaum noch etwas gemein hat, wurde in der letzten Zeit auch in Dresdens erster Galerie kräftig investiert. Als kleines Highlight verfügt Dresden nun über einen Applestore, der die Produkte der In-Marke in vermutlich ausgefallener Manier feil bieten wird.

Dem Regionalblatt ist zu entnehmen, dass insbesondere der Apple-Store heute  nur schubweise betreten werden kann – dieser Zustand sollte sich jedoch in den nächsten Tagen legen. Ich werde mir das bunte Treiben die Tage sicher mal ansehen.

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Sternstädtchen Dresden Prohlis: Fototrip?

Der heutige Artikel im Regionalblatt mit dem Titel “Der letzte macht das Licht aus” hat mich doch ein wenig beeindruckt. Da ich in der Gegend nichts zu tun habe, ist der Umstand, dass es im Sternstädtchen Dresden Prohlis schon umfängliche Abrissmaßnahmen gab und weitere geben wird an mir vorbeigerauscht.

Mittlerweile ist der Komplex (bis auf eine Wohnung) leer und wenn ich so darüber nachdenke, könnte man dort sicher eine schöne Bilderserie fertigen. Hat jemand aus meinem Leserkreis Lust, an einem fotografischen Ausflug in die Kulisse teilzunehmen? Ich hätte die Hoffnung, dass der Eintritt auf legalem Weg gelingt und sich evtl. sogar ein fachkundiger Begleiter für die technischen Finessen der Gebäude aus einem mittlerweile vergangenen Zeitalter zur Verfügung stellt.

Dass die Betonbauten, die vor gerade einmal 25 Jahren an ihren Bestimmungsort gestellt wurden und zur damaligen Zeit zur “Creme de la Creme” gehörten, eine so kurze Lebenszeit haben würden, hätte sich in der Vorwendezeit wohl niemand zu träumen gewagt.

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Dresden, 13. Februar 2011

Wie bereits im letzten Jahr wird auch 2011 am Tag der Zerstörung Dresdens wieder eine Menschenkette unter dem Motto

“Erinnern und handeln. Für mein Dresden.”

gebildet. Den Auftakt bildet 13.00 Uhr eine Rede von Ordnungsoberbürgermeister Detlef Sittel an der Goldenen Pforte des Rathauses. Herr Sittel wird die erkrankte Oberbürgermeisterin Helma Orosz vertreten. Folgend wird Prof. Hans Müller-Steinhagen (Rektor TU Dresden, Versammlungsleiter) über die Organisation sprechen, so dass die Stadt pünktlich 14.00  für 5 Minuten den Atem anhält und in Stille gedenkt. Die Kulisse bilden die Dresdner Kirchenglocken.

Ich hoffe auf eine friedliche Veranstaltung.

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Stadt-Strand auf dem Dach der Centrum Galerie?

Auch wenn der Hammer noch nicht gefallen und die Entscheidung noch nicht vollständig getroffen ist – die Idee finde ich erstklassig. Auf dem Dach – genau genommen auf dem obersten Parkdeck – der Centrum Galerie soll im Sommer ein Strandabschnitt mit Cocktailbar entstehen!

Die Lage zeichnet das Vorhaben aus – entgegen der bereits existierenden Strände in der Stadt liegt die Centrum Galerie zentral im Stadtzentrum Dresdens. Ob das Vorhaben glückt, hängt letztlich jedoch noch von einigen weiteren Faktoren ab – insbesondere gemessen an der Konkurrenz kann ich mir folgende mentale Schranken vorstellen:

  • der Geräuschpegel dürfte gemessen an den bestehenden Stränden höher liegen,
  • es ist – außer einem künstlich angelegten Pool – kein Wasser (Elbe) zu sehen und
  • die Location besitzt bisher noch kein eigenes Image und somit keinen Markenwert.

Ich bin gespannt auf die weiteren Entwicklungen, gehe davon aus, dass ein Strand in der Stadt durchaus eine reelle Chance auf Erfolg hat und würde mich freuen, wenn das Vorhaben in die Realität umgesetzt würde. Auch das leicht angekratzte Image des Einkaufstempels würde ein Strand aller Voraussicht nach aufpolieren – nach diverse Veränderungen im Management ist das die erste wirklich gute Meldung über die Centrum Galerie.

Insbesondere auf Grund des mittlerweile reichlichen Parkplatzangebots und daraus resultierendem Parkdumping (den ganzen Tag Parken kostet in der Centrum Galerie nur noch 3,50 €) sollte die Wirtschaftlichkeitsrechnung ein positives Ergebnis liefern.

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Dresden: Bürgerhotline 115 aktiv

Für die Bewohner des schönen Dresdens besteht ab sofort die Möglichkeit, Verwaltungsverfahren über die bundesweit einheitliche Rufnummer 115 anzustoßen. Aktuell ist das Projekt in der Testphase und wird (noch) nicht aus dem sächsischen Raum betreut. Anrufer landen in einem freundlichen Call-Center in Dortmund. Dresden soll im sächsischen Raum als Pilot agieren und im weiteren Verlauf den Rollout in weitere Regionen unterstützen – wie es zur Konstellation mit Dortmund kam, ist leider nicht zu finden.

Bundesinnenminister De Maiziére und Helma Orosz begleiteten die offizielle Go-Live-Zeremonie auf dem IT-Gipfel in der sächsischen Landeshauptstadt.

Ich bin auf die Akzeptanz des Dienstes genauso wie auf die Ausgestaltung der Abwicklung selbst gespannt, besteht doch im Kontext von Verwaltungsverfahren gewöhnlich ein nicht zu unterschätzender Bedarf an Schriftverkehr, der prinzipiell auch digital bewältigt werden könnte.

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