Den heutigen Abend habe ich nun genutzt, mir das Stadtfest zu Dresden selbst anzuschauen. Das jährlich stattfindende Event ist ja für gute Stimmung, viele (friedliche) Gäste und vor allem das ultimative Feuerwerk bekannt.
Tatsächlich: zwischen all den Fressbuden und Bierständen schieben sich die Leute völlig friedlich hindurch, so dass nichtmal sichtbare Polizeipräsenz notwendig ist – sehr schön.
Wie immer bei derlei Events sehr unschön sind die gebrandeten Becher, die man tatsächlich nur bei der Brauerei zurückgeben kann, bei der man diesen gekauft hat – immerhin füllen die netten Damen hinterm Tresen zwischendurch auch mal einen artfremden Becher nach.
Nun wäre noch das Resumé über den Zuschauermagneten schlechthin zu ziehen – das Feuerwerk. Die Dresdner sind in diesem Punkt vermutlich wirklich verwöhnt – aller Nase lang werden ansehnliche Figuren an den Himmel gezaubert und insbesondere zu Anlässen wie dem Stadtfest oder Silvester ist die Erwartungshaltung ziemlich groß. Tatsächlich wurde das Feuerwerk selbst von einhelligem “aaaaaah” und “oooooooh” begleitet – allerdings wurde die Geduld der Beobachter auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Die das Feuerwerk begleitende Lasershow wirkte vom Terassenufer aus beobachtet doch unterdimensioniert und führte auf breiter Basis zu Unmutsäußerungen. Da kaum etwas zu erkennen war, zog sich die Zeit doch sehr in die Länge und man hatte fast das Gefühlt, dass einige der Feuerwerkskörper, die hätten genau in der Zeit gezündet werden sollen, schlicht und ergreifend nicht funktionierten.
Das Feuerwerk selbst war (als es dann zu sehen war) einmal mehr phänomenal.
Fazit? Stimmung gut, Aufmachung gut, Feuerwerk gut. Über die Lasershow könnte man im nächsten Jahr nochmal nachdenken. Ich werde wieder Gast :-)