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Stadtfest-Sonntag Dresden mit Turmbesteigung und Entencup

Am heutigen Sonntag hat mich das Wetter nun nochmals zum Stadtfest “motiviert”, wo das unter anderem vom Kollegen Stefan beworbene (und durch ein kleines Gewinnspiel befeuerte) Entenrennen auf der Elbe stattfand.

Weiterhin haben wir es geschafft, den Hausmannsturm mit seinen unglaublichen 221 Stufen zu besteigen. Von oben hat man einen herrlich herrschaftlichen Blick über Dresden. Die Attraktion gewährt durch den Gang durch das Schloss noch einen kleinen Einblick in die aktuelle Baulage, die man von außen nicht erhaschen kann. Fazit? Die drei Euro Eintritt sind durchaus auch für Dresdner ein lohnendes Investment.

Entgegen dem gestrigen Besuch (mit Feuerwerk und Lasershow) habe ich heute die Kamera eingepackt, um der Nachwelt einen kleinen Eindruck zu hinterlassen :-)

Stadtfest Dresden: Lasershow vs. Feuerwerk

Den heutigen Abend habe ich nun genutzt, mir das Stadtfest zu Dresden selbst anzuschauen. Das jährlich stattfindende Event ist ja für gute Stimmung, viele (friedliche) Gäste und vor allem das ultimative Feuerwerk bekannt.

Tatsächlich: zwischen all den Fressbuden und Bierständen schieben sich die Leute völlig friedlich hindurch, so dass nichtmal sichtbare Polizeipräsenz notwendig ist – sehr schön.

Wie immer bei derlei Events sehr unschön sind die gebrandeten Becher, die man tatsächlich nur bei der Brauerei zurückgeben kann, bei der man diesen gekauft hat – immerhin füllen die netten Damen hinterm Tresen zwischendurch auch mal einen artfremden Becher nach.

Nun wäre noch das Resumé über den Zuschauermagneten schlechthin zu ziehen – das Feuerwerk. Die Dresdner sind in diesem Punkt vermutlich wirklich verwöhnt – aller Nase lang werden ansehnliche Figuren an den Himmel gezaubert und insbesondere zu Anlässen wie dem Stadtfest oder Silvester ist die Erwartungshaltung ziemlich groß. Tatsächlich wurde das Feuerwerk selbst von einhelligem “aaaaaah” und “oooooooh” begleitet – allerdings wurde die Geduld der Beobachter auf eine ziemlich harte Probe gestellt. Die das Feuerwerk begleitende Lasershow wirkte vom Terassenufer aus beobachtet doch unterdimensioniert und führte auf breiter Basis zu Unmutsäußerungen. Da kaum etwas zu erkennen war, zog sich die Zeit doch sehr in die Länge und man hatte fast das Gefühlt, dass einige der Feuerwerkskörper, die hätten genau in der Zeit gezündet werden sollen, schlicht und ergreifend nicht funktionierten.

Das Feuerwerk selbst war (als es dann zu sehen war) einmal mehr phänomenal.

Fazit? Stimmung gut, Aufmachung gut, Feuerwerk gut. Über die Lasershow könnte man im nächsten Jahr nochmal nachdenken. Ich werde wieder Gast :-)

Stadtfest Dresden – das größte Fest der “Neuen”

Zur Stunde läuft es schon – das Stadtfest in Dresden, welches durch kontinuierlichen Besucherzuwachs zum größten Fest der neuen Bundesländer avanciert ist. Erwartet werden 500.000 Besucher wobei ich der Hoffnung unterliege, dass diese Zahl (entgegen der kommunizierten Mengenlage bei der Loveparade) tatsächlich reell ist.

Das Lokalblatt hat heute zur Ehre der Organisatoren eine kleine Statistik aufgefahren, die sich ganz interessant anhört:

  • Es wurden ca. 4.000 Arbeitsstunden absolviert.
  • Dabei wurden etwa 1.000 Tassen Kaffee getrunken.
  • Bei Außenterminen wurden ca. 150 km auf dem Gelände zurückgelegt.
  • Es waren ca. 200 behördliche Abstimmungstermine erforderlich.
  • Es waren 20 Ämter beteiligt.
  • Es wurden 365 Sponsoren angefragt.
  • Von den 365 angefragten Sponsoren haben 40 zugesagt.
  • An der Umsetzung waren weiterhin 30 Agenturen und Partner beteiligt.
  • Der geneigte Besucher kann bei ca. 400 Händlern und vor allem Gastronomen ein kleines Mitbringsel kaufen oder sich den (hoffentlich sächsischen) Gaumenfreuden widmen.
  • Auf 15 Arealen sind fünf große sowie drei kleinere Bühnen aufgebaut.
  • Gesichert wird das (nach meinem Empfinden bisher immer friedliche Fest) von 100 Polizisten sowie weiteren 55 Sicherheitsleuten.

Was bleibt? Viel Spaß beim Stadtfest Dresden 2010!

Dresden: Filmnächte am Elbufer 2010

Nachdem ich zur Eröffnung “Pulp Fiction” bei den Filmnächten am Elbufer in Dresden war und die neu gewonnene Zwei-Klassen-Gesellschaft live in Augenschein nehmen konnte, benötigte ich erstmal ein paar Tage zum Verdauen. Auch wenn es der erste Tag der Filmnächte war und sich das eine oder andere noch einpegeln sollte, hier meine Kurzkritik:

  • Goods
    • die Filmauswahl – Pulp Fiction gehört irgendwie zu der Art Filme, die man durchaus mal gesehen haben kann
    • die riesige Leinwand, die nicht nur ein großes sondern darüber hinaus auch ein scharfes und farblich gelungenes Bild hinterlässt
    • der wunderschöne Ausblick auf den Dresdner Sandstein (Brühlsche Terasse, je nach Standpunkt die Frauenkirche, Hofkirche, Augustusbrücke, …)
  • Bads
    • technische Probleme am Einlass mit einer wirklich satten Verzögerung nachdem eine Hand voll Leute abkassiert waren
    • eine Currywurst, die wohl über den Zeitraum der Kassenverzögerung auskühlen durfte und bei der sich wohl jeder Berliner / Kölner wieder umgedreht hätte
    • die Preisgestaltung gemessen an der Servicequalität
    • schlechte Organisation am Tresen
    • die großflächig gesperrten Bereiche

Insbesondere die Sperrung des Sitzmobulars im Gastronomiebereichs erscheint dem geneigten Besucher seltsam, da sich dort einerseits Personen mit Umsatzabsicht aufhalten würden und man andererseits nicht wirklich den Eindruck gewinnt, dass ausreichend Leute Zutritt besitzen. Von der Ferne betrachtet könnte man meinen, dass das Personal die Sitzflächen gegen Filmstart aus dem Bekanntenkreis auffüllt, um den Unmut der Besucher zu begrenzen (interessanterweise konnte ich den Begriff “Zwei-Klassen-Gesellschaft” in Kombination mit ausgeprägter Unzufriedenheit an diesem Abend mehrfach vernehmen). Sei’s drum.

Nun habe ich mehr negative als positive Punkte auf der Agenda, was mich ansich verwundern würde. Der Eindruck deckt sich allerdings mit der Nachfrage nach Tickets – gefühlt war zu “ausverkauft” noch eine Ecke Platz.

Genug der Kritik: die Veranstaltung im Herzen Dresdens lebt weiter: vom Ambiente und den Leuten – vom Kinoprogramm und den Konzerten. Wer Interesse am Programm hat, findet dies hier.

Deutschland – Ghana – let’s go Public Viewing!

Nachdem ich gerade durch die Dresdner Innenstadt gefahren bin und bereits jetzt alles in “Schwarz-Rot-Gold” gekleidet den Platz zum nächstgelegenen Public Viewing Event ansteuert, bin ich nun mehr als gespannt, ob es gelingt noch ein lauschiges Plätzchen für das “kleine Finale” der Vorrunde zu ergattern.

Deutschland vs. Ghana - X : Y

da ich mich beim Tippspiel eher im Mittelfeld bewege, gebe ich lieber vorerst keinen Tipp ab.

So – ich lass mich mal von Stimmung und Spiel überraschen und wünsche allen Fußballbegeisterten einen schönen Abend! Nun schnell die Vuvuzela und die Fanrassel eingepackt und los geht’s!

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