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Opel und die Probleme – heute: Drallklappen und Heckklappe

Ungeachtet der aktuellen Debatte über eine Opel-Rettung möchte ich ein Stück eigene Erfahrung preisgeben. Während die Abwrackprämie die Leute in die Autohäuser zu (scheinbar) günstigen Neuwagen lockt, ist die Diskussion über Ausstattung, Leistung und Qualität vollständig zum Erliegen gekommen. Geiz ist geil? Schick ist momentan nur der Kauf der “Günstigsten” – oder?

Zurück zum “Erlebten” – der Kauf ist bereits einige Zeit her – der Wagen war poliert, von Schrottprämie war gerade noch nicht die Rede und tatsächlich hatte man das Gefühl, dass der geneigte Händler auf einen Verkauf bedacht war. Warum wurde es ein Opel? Klar – die Ausstattung war gut, das Fahrzeug bot einen Dieselmotor, der Preis war auch gut und zudem geisterten die Berichte über die Unsicherheit der Arbeitsplätze in Rüsselsheim & Co durch den Hinterkopf.

Als ehemaliger Toyotafahrer war ich eines gewohnt: permanente Mobilität – Werkstätten kannte ich nur vom Vorbeifahren. Welch Luxus das ist, fällt mir leider gerade mit dem Opel auf. Keine 10.000 km gefahren und plötzlich leuchtete das Servicelicht und das Fahrzeug lief nur noch im Notprogramm. Da ich die Tage zuvor 1.200 km zurückgelegt hatte, war ich vorerst erfreut, dass mir dies nach der Rückkehr passierte. Der freundliche Verweis auf das Problem durch den Opelhändler in DresdenDrallklappen – führte jedoch dazu, dass ich unverhofft zu Fuß gehen “durfte”. Ungeachtet dieses Qualitätsproblems war die Abwicklung durch den Opelhändler in Dresden gut – schnelle Reparatur und Kulanzregelung. Es bleibt: der Aufwand, das Fahrzeug abzugeben, der Ärger und schließlich der Verzicht.

Das ist keine zwei Wochen her und es besteht das nächste Problem. Der Opel lässt niemanden mehr in den Kofferraum – die Heckklappe lässt sich jedoch auch nicht vollständig schließen. Sie hängt in dieser unangenehmen, dauerndes Klappern und Piepen verheißenden Stellung, die wohl die Sicherheit erhöhen soll. Das Entladen des Kofferraums über den Innenraum mag zwar gehen, ist jedoch leider sehr unkomfortabel – darüber hinaus lässt sich die Beleuchtung des Nummernschildes und des Ablageraums nicht abschalten. So leuchtet es vor sich hin und sollte die Batterie diesen “Spaß” nicht tolerieren, wird meine Laune nochmals deutlich schwinden.

Werde ich also wieder Zeit und Nerven opfern und den Händler aufsuchen – sofern der Batteriestand das am Montag zulässt.