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Politik. Echt jetzt?

Seit Tagen findet man in den Medien nur noch ein Thema: die Plagiatsaffäre um Karl Theodor zu Guttenberg. Während sich der eine oder andere Politiker sicher über derart umfängliche Berichterstattung freuen würde, gehe ich davon aus, dass es Herrn zu Guttenberg im Moment lieber wäre, wenn auf den Titelseiten der Blätter dieses Landes Ruhe einkehren würde. Zu Recht.

Dabei wäre anzumerken, dass ich mir den gesamten Vorgang nicht rekonstruieren kann und irgendwie auch etwas irritiert über die Betreuung durch die Universität bin. Schön für die Herren an der Universität, dass sich der gesammelte Greuel über dem Verteidigungsminister entlädt.

Das spielt jedoch alles keine wirklich entscheidende Rolle: betrachtet man die Medienlandschaft und dadurch implizit die Aktivitäten unserer gewählten Vertreter kommt man schnell zu dem Ergebnis, dass sich alle verfügbaren Energien in zwei Lagern bündeln. Während die einen mit aller Gewalt eine öffentliche Hinrichtung verproben kümmern sich die anderen um Schadensbegrenzung. Da ist selbst die Einigung in der Hartz IV-Debatte etwas kürzer gekommen – auf die Lobeshymnen zu einem mehr als fraglichen Kompromiss, dessen Entstehungsgeschichte gefühlt preislich an den Mehraufwand für Transferleistungen herankommt, kann ich gern verzichten.

Bevor ich jetzt allzu weit aushole, einfach zum Amüsement die Erläuterungen zum Thema “Politik” – frei nach Wikipedia:

Das Wort Politik bezeichnet die Angelegenheiten, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen. Es umfasst dabei alle Aufgaben, Fragen und Probleme, die den Aufbau, den Erhalt sowie die Veränderung und Weiterentwicklung der öffentlichen und gesellschaftlichen Ordnung anbelangen.

Wenn das so weitergeht, schlage ich in der freien Enzyklopädie eine neue Definition vor, die im Kern machtpolitische Parteiinteressen und ausgesprochene Ausrichtung auf finanzkräftiges Clientel adressiert. Von persönlicher Vorteilsnahme kann man glücklicherweise nicht sprechen, sind doch die Bezüge deutscher Spitzenpolitiker verglichen mit den etablierten Gehaltsstrukturen im deutschen Management wirklich bescheiden. Während ich so darüber nachdenke, würde mich doch interessieren, ob man einen kritischen Absatz zur “Regionalen Politkultur Deutschlands” durch die Moderation der Wikipedia bekommt :-)

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Ausbildungsqualität in Deutschland

Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat einen Ausbildungsreport erstellt, der das bestätigt, was viele ahnen aber niemand aussprechen wollte: die viel gelobte Ausbildung hierzulande kann schnell zum Aushilfsjob mutieren. Die Frankfurter Rundschau schreibt dazu unter anderem:

Laut Umfrage beileibe kein Einzelfall – jeder zehnte Azubi klagt darüber, dass häufig oder gar täglich solche fachfremden Arbeiten erledigt werden müssen. Besonders oft betroffen seien davon Friseure und Kfz-Mechaniker, bei denen fast jeder dritte beziehungsweise jeder Vierte Arbeiten verrichten muss, die nichts mit dem Beruf zu tun haben.

Wie schon angedeutet: Verwunderung? Fehlanzeige… Bleibt eigentlich nur die Bitte zu bedenken, dass es sich gewöhnlich um junge und motivierte Menschen handelt, die wohl in den meisten Fällen frei von Vorurteilen in das Berufsleben starten wollten.

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WM 2010: Frankreich raus, Italien raus…

Wer hätte das im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft gedacht? Zwei der “großen Favoriten” sind bereits in der Vorrunde aus dem Tournier ausgeschieden. Damit fehlt in der KO-Runde bereits der Titelverteidiger. Während die französische Auswahl bereits vor dem Ausscheiden massiv in die Schlagzeilen geraten ist, waren die Italiener bis fast zum Schluss gut auf.

Damit nimmt die WM für mich doch einen sehr überraschenden Verlauf. Bleibt zu hoffen, dass für das Finale noch hochkarätige Namen zur Verfügung stehen.

Unsere Mannen haben das erste Arbeitspaket ganz passabel gemeistert und werden jetzt im Achtelfinale mit England “belohnt”.

Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob ein Viertelfinaleinzug gelingt :-)

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Deutschland – Ghana – let’s go Public Viewing!

Nachdem ich gerade durch die Dresdner Innenstadt gefahren bin und bereits jetzt alles in “Schwarz-Rot-Gold” gekleidet den Platz zum nächstgelegenen Public Viewing Event ansteuert, bin ich nun mehr als gespannt, ob es gelingt noch ein lauschiges Plätzchen für das “kleine Finale” der Vorrunde zu ergattern.

Deutschland vs. Ghana - X : Y

da ich mich beim Tippspiel eher im Mittelfeld bewege, gebe ich lieber vorerst keinen Tipp ab.

So – ich lass mich mal von Stimmung und Spiel überraschen und wünsche allen Fußballbegeisterten einen schönen Abend! Nun schnell die Vuvuzela und die Fanrassel eingepackt und los geht’s!

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Fußball-WM 2010 – Wer spielt wann? Heute: Gruppe D

Die Fußball-WM 2010 im schönen Südafrika steht vor der Tür – Grund genug, sich über die Termine einen Überblick zu verschaffen um rechtzeitig beim Public Viewing einzutreffen. Im Folgenden die Termine für die Spiele der Gruppe D, in welcher auch unsere Landesauswahl antreten wird:

Gruppe D

Datum Team 1 Team 2 Austragungsort
13.06.2010 Deutschland Australien Durban
13.06.2010 Serbien Ghana Pretoria
18.06.2010 Deutschland Serbien Port Elizabeth
19.06.2010 Ghana Australien Johannesburg
23.06.2010 Ghana Deutschland Johannesburg
23.06.2010 Australien Serbien Nelspruit

Das Eröffnungsspiel wird Gastgeber Südafrika gegen Mexiko austragen. Die WM startet mit dieser Partie am 11. Juni 2010, 16.00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt dürfte für plusminus 10.000 Ballsportbegeisterte das Public Viewing Fest an den Dresdner Elbwiesen vor malerischer Kulisse (auf dem Filmnächteareal) bereits eine Stunde laufen :-)

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iPad-Marktstart in Deutschland: Euphorie?

Ab dem heutigen Tag ist das iPad in Deutschland erhältlich. Während sich die hartgesottenen Apple-Fans vermutlich schon im Vorfeld über das englischsprachige Ausland ausgestattet haben, dürfte man sich im Handel für den Verkaufsstart vorbereitet haben.

Die englischen Verkaufszahlen sprachen eigentlich für sich: innerhalb der ersten 48 Stunden konnte mit einem Absatz von 300.000 Stück ein neuer Rekord verzeichnet werden. Bis heute hat sich im US-amerikanischen Markt eine Gesamtanzahl von 1.000.000 verkauften iPads gesammelt – der Zuwachs beträgt 200.000 Stück pro Woche (heise).

Glaubt man der Golem-Berichterstattung, hält sich der Ansturm auf die Geschäfte hierzulande bisher in Grenzen. Ebenso wird der Vorverkauf, bei dem das Gerät über Apple “reserviert” werden konnte und einen Tag früher ausgeliefert wurde, als nicht durchschlagend beschrieben.

Wie bei allen (und insbesondere innovativen) Produkten werden wohl die Menschen entscheiden, ob der Nutzen den Preis rechtfertigt.

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