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Schäffler vs. Continental – eine Frage der Zeit…

Die FAZ fasst heute zusammen, was viele Anleger seit längerer Zeit denken dürften. Die Übernahme der Continental AG durch die Schäffler-Familie ist lediglich eine Frage der Zeit.

Tatsächlich regt sich lediglich noch im Vorstand Widerstand – Aufsichtsrat und Arbeitnehmer(vertretungen) sehen in der Übernahme wohl eher Chancen als Risiken.

Die Shareholder werden am Ende entscheiden – wohl zu ihrem Besten. Ob das zum Besten des Unternehmens ist, wird sich zeigen – eine Heuschreckenplage sieht meiner Meinung nach aber anders aus…

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Ölpreis weiter auf verbraucherfreundlicher Spur

Der Ölpreis ist am heutigen Tage unter 120 $ gefallen, was auch an den hiesigen Börsen zu kräftigen Aufschlägen führte. Der DAX legt satte 2,7 % zu. Die drei größten Gewinner sind Adidas (7,6%), Infineon (6,9%) und die Deutsche Lufthansa (6,4%), die den Streik erstmal beilegen konnte. Zum Handelsschluss notierte der Index damit 18 Zähler über der 6.500-Punkte-Marke.

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Continental-Vorstand schießt auf Banken

Manfred Wennemer – Vorstandsvorsitzender der Continental AG, die sich momentan im Übernahme-Abwehrkampf gegen Schäffler behaupten möchte, schießt scharf gegen die beteiligten Banken. Diese hatten in Cooperation mit Schäffler Optionengeschäfte angeboten, die einen leisen und unbemerkten Einstieg mit 36% ermöglichten.

Wennemer verweist zum wiederholten Mal auf die gesetzlichen Grundlagen für Beteiligungstransaktionen, für die ab einer 3%-Shareholderschaft der Schritt in die Öffentlichkeit vorgeschrieben ist.

Besonders skurril ist die Tatsache, dass sogar die eigene Hausbank – Dresdner Bank – ohne freundlichen Hinweis an der Übernahme mitarbeitet.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – noch besteht sogar die Möglichkeit, dass Wennemer am eigenen Aufsichtsrat mit seinem Abwehrgesuch scheitert.

Via FAZ.

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Weitere Erholung an den Börsen

Am heutigen Freitag erholen sich die Aktienmärkte weiter deutlich. Nachdem gerade die gebeutelte Bankenbranche schon die letzten Tage deutliche Gewinne verbuchen konnte, zeigen sich auch die anderen Werte der Indizes überwiegend freundlich.

In Amerika berichteten einige große Unternehmen und überraschten teilweise ihre Aktionäre. “Big Blue” IBM steigerte Umsatz und Gewinn deutlich über den Erwartungen und war damit nicht allein.

Schlechter sah es bei Microsoft und Google aus, wo allerdings eher die Analystenerwartungen verfehlt wurden als dass das Geschäft schwächelte. Beide wurden von den Börsianern abgestraft.

Die Top-5 im Dax waren:

  • Infineon – 8,3%
  • Commerzbank – 6,3%
  • Deutsche Lufthansa – 5,5%
  • Hypo Real Estate – 5%
  • Deutsche Börse – 5%

Die Erholung der letzten Tage kam kurz, knackig und doch etwas unerwartet. Ich vermute für die nächste Woche weiter große Sprünge – nach oben wie nach unten.

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Rauhes Börsenpflaster – weiter dunkle Wolken am Himmel

Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass die Medien über das neue Allzeithoch im Dax berichteten und sich alle sicher waren, dass der Trend nicht gebrochen wird. Damals stand der deutsche Leitindex bei 8.200 Punkten und die Ziele waren klar auf 10.000 und mehr ausgerichtet.

Die Realität hat allerdings ein anderes Bild gezeichnet. Heutiges Nachrichtenhighlight: Jahrestief des Dax bei aktuell gerade noch 6.135 Punkten. Das macht auf den heutigen Tag einen Kursverlust von 2,4% – der sicherheitsbewußte Anleger rechnet jetzt vor, dass das der jährliche Gewinn aufs Sparbuch ist – und zwar garantiert. Der Börsenfan braucht allerdings den Nervenkitzel und hört sich die Analystenprognosen an – diese liegen nach wie vor im positiven Bereich und lassen eine Entwicklung Richtung 7000-7800 Dax-Punkten bis zum Jahresende erahnen.

Gründe für Kurseinbrüche werden natürlich auch immer gefunden: neuerlich ist es der hohe Ölpreis. Dieser liegt momentan bei beinahe unverschämten 145$ und verzeichnet damit ein Tagesplus von mehr als 5% – an der Stelle kann ich ruhig nochmal an den fiktiven Sparbuch-Fan erinnern.

Die Ölpreis-Hausse scheint tatsächlich schwer verdaulich – die Finanzprofis sind sich mehrheitlich einig, dass mit der künftigen Preisentwicklung auch die Potenziale der Aktienmärkte gegenläufig steigen bzw. fallen.

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Wann ist eine Flaute zu Ende?

Wer diese Frage hinsichtlich der derzeitigen Börsensituation beantworten kann, wird in Zukunft zumindest keine finanziellen Probleme haben.

Das DAX-Jahreschart lässt zumindest Spekulationen zu – Charttechniker werden eine schöne Trendlinie von Mitte März an zeichnen können. Interessanterweise sind die “magischen” 7000 Punkte zu Börsenschluss stehengeblieben – an dieser Schwelle ist der Index vor einiger Zeit schon mehrfach gescheitert.

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