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Jahresauftakt: VW zieht den Index

Auch nach dem Jahreswechsel steht einmal mehr das VW-Papier (10-Tageschart via comdirekt) im Fokus. Mit einem Tagesplus von aktuell 18% zieht der Autobauer den DAX mit 1,6% nach oben.

volkswagen

Auch der Rest des Index kann sich durchaus sehen lassen:

  • Salzgitter AG +8,5%
  • Infineon + 5,2%
  • MAN AG + 4,8%

Damit etabliert sich der DAX zumindest für heute oberhalb der 5.000-Punkte-Marke – was ein paar freie Tage so bewirken können :-)

Es scheint, als wäre das die Reaktion auf das 50 Mrd. € schwere Konjunkturpaket.

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Im DAX wird gemischt

Den mehr als deutlichen Kursveränderungen sowie den Übernahmeplänen folgend, wird es im DAX zu Veränderungen kommen. Eines vorweg: Volkswagen wird (vorerst) noch im Index gelistet bleiben.

Am Mittwoch wird aller Voraussicht nach verkündet, dass

  • die Hypo Real Estate wegen geschrumpftem Börsenwert den Index verlässt.
  • Continental auf Grund eines verbleibenden Streubesitzes von ca. 10% den Index verlässt und unter Umständen nicht nur absteigt sondern garnicht mehr gelistet wird.
  • Salzgitter den Sprung in den DAX schafft.
  • Beiersdorf ebenfalls künftig im DAX gelistet wird.

Auch wenn VW jetzt noch im Index verweilen “darf”, wird die Frage in Abhängigkeit von der Übernahmegeschwindigkeit in näherer Zukunft wieder gestellt werden dürfen. Porsche strebt 75% an – nicht mehr dieses Jahr aber lange wird man sich damit nicht mehr Zeit lassen – und der Steuerzahler hält bekanntlich nach wie vor die Sperrminorität von 20%. Das zusammen ergäbe 95%. Begünstigend wirkt momentan der Umstand, dass Sicherungen von Optionsgeschäften weiterhin zum Streubesitz zählen – wenngleich die Absichten der Firma Porsche sehr eindeutig sind und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Papiere den freien Markt nochmals sehen eher gering ist.

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DAX-Image angekratzt – und nun?

Der deutsche Aktienindex DAX sollte eigentlich als Stimmungsbarometer für die deutsche Aktienlandschaft gelten. Auf Grund der auf ein Minimum gefallenen Menge handelbarer VW-Aktien und der Spekulationswut einiger Hedge-Fonds war der VW-Konzern kurzzeitig zum teuersten börsennotierten Unternehmen aufgestiegen – inklusive entsprechender Gewichtung im DAX. In der Konsequenz zeigte der Index nur noch die Richtung des VW-Wertes an – unabhängig von der Wertentwicklung der anderen 29 Werte.

Der Deutschen Börse haftet nun das Image des VW-Index an, so dass ab Montag VW mit maximal 10% in die Indexberechnung einfließen wird – unabhängig von der Marktkapitalisierung.

Darüber hinaus wird geprüft, ob man das Papier vorzeitig abstuft – also aus dem Index entfernt. Basis dafür könnten die extremen Volatilitäten sein. Der Grenzwert für die 30-Tage-Volatilität liegt bei 250% – aktuell stehen bei VW 387% zu Buche.

Ob die Verbannung eines derart schweren Unternehmens aus dem Index der Wahrheit letzter Schluss ist, wird wohl noch intensiv diskutiert. Sollte die Entscheidung am Montag fallen, würde der Index Donnerstag erstmals ohne VW berechnet. Stattdessen kämen Beiersdorf, Salzgitter oder Q-Cells in Betracht.

Via FAZ.

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Volkswagen-Gong – die Erste

In Folge der massiven Kursschwankungen der Volkswagen-Aktie hat die Deutsche Börse nun auf nicht unerheblichen Druck hin vorzeitig reagiert. Ab kommendem Montag wird die VW-Aktie in den deutschen Aktienindex DAX mit einer maximalen Gewichtung von 10% eingehen. Während der massiven Kurssprünge und der damit verbundenen Wertsteigerung war der Einfluss des Konzerns in der Spitze auf 50% gestiegen und hatte zu deutlichen Verzerrungen geführt.

Die Einsicht der Porsche-Verantwortlichen (mit nicht ganz uneigennützigem Handel) bis zu 5% der Anteile freizugeben, konnte die Entscheidung nicht verhindern. Der Ankündigung folgte der Vorwurf, Porsche würde den Wert des VW-Konzerns beeinflussen. Tatsächlich würde der Verkauf von Optionen, welche Porsche zur Kurssicherung nutzt, den Schwaben ungeahnte Summen in die Kasse spülen. Bei einer Marktkapitalisierung von bis zu 300 Mrd € stehen dem 5%-Paket (ungehebelt) 5 Mrd € gegenüber.

Auch die Tatsache, dass Porsche (inklusive Funktionären) zeitweilig der Zugriff auf 120% der VW-Anteile möglich war, stützt die These der agressiven Spekulation. Ermöglicht wird dies durch Terminkontrakte und Leerverkäufe. Der auch sonst nicht unübliche Vorgang dürfte die Banken im Fall VW einiges kosten.

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Auf die Bankenkrise folgt der Ausverkauf…

Nachdem die Spekulationen für und wider des Rettungspakets für die deutlich unter Zugzwang geratene Hypo Real Estate am Wochenende einen neuen Höhepunkt erreicht hat, werden die Anleger deutlich nervös. Der heutige Montag bringt über (fast) die gesamte Front breite Verluste:

  • DAX   -7%
  • MDAX   – 8%
  • TecDAX   -11%

Einmal mehr bildet die Volkswagen AG die (wohl Porsche-getriebene) Ausnahme: ein Plus von satten 6%.

Ich vermute, die Zeit ist reif für die eine oder andere Offenbarung über die tatsächlich verübten Praxen im Bankengeschäft. Unsere werte Regierung sichert mit einer Rekordsumme “Spareinlagen” ab (ca. 600 Mrd. €) – doch was genau wird überhaupt gesichert? Das Sparbuch, was wohl kaum noch einer im Schrank liegen hat, weil einerseits der Zinssatz unterirdisch ist und andererseits der nette Bankberater mit dem korrekten Schlips auf sichere und vor allem mit irren Renditen versehene Zertifikate beraten hat. Die Tatsache, dass fast alles über Termingeschäfte und damit kreditfinanziert abgewickelt wird, dürfte die Situation kaum verbessern. Die geschichtlich wohl einmalige Frage lautet für Banken die Tage wohl:

Wo bekommen wir sofort Barmittel?

Die Presse titelt unter dessen mit “Die Banker haben die Marktwirkschaft verraten”, “Helle Panik an den Börsen” und “Die Erpressten”.

Ich bin ehrlich gespannt, wie die Aufstellung der Gewinner und Verlierer aussehen wird – später, wenn man das Thema Finanzkrise in Büchern lesen wird. Da die Lösung im Werfen mit staatlichem Geld gesucht wird, wäre mein Tipp Inflation. Nicht extrem aber doch deutlich spürbar – damit wären auch Gewinner und Verlierer klar.

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Volkswagen – Börsenflaute überstanden?

Volkswagen Aktie JahreschartIn Folge der Bilanzpressekonferenzen konnte die Aktie von Volkswagen extrem zulegen. Audi gab einen Rekordgewinn bekannt und der Nutzfahrzeugsparte scheint es blendend zu gehen.

Betrachtet man den DAX, ist diese Entwicklung schon ein wenig außergewöhnlich. Während die Immobilienkrise, der schwache Dollar, das teure Öl und sicher einige Faktoren mehr den Index nach dem Absturz quer laufen lassen, pirscht sich die VW-Aktie in großen Schritten an ihr All-Time-High heran.

Ich frage mich unter dessen, ob Porsche weiter Werte nachkauft.

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