Die Meldung über das Spionageverhalten des iPhones hat mich doch ein wenig schockiert. Für gewöhnlich ist es der Softwareriese Microsoft, der für diese Praktiken medial gerügt wird – jetzt ist das gleiche über Apple zu lesen.
Golem berichtet, die Dienste seien ohne die Übertragung der IMEI (einer eindeutigen Gerätekennung) garnicht nutzbar.
Für Anbieter von Hard- und Software ist es natürlich ein großer Vorteil, das Nutzerverhalten zu kennen. Damit sind gezielt Verbesserungen möglich, die sonst extrem teuer über Verhaltensanalysen bezahlt werden müssten. Für Nutzer und Datenschützer scheint es mir allerdings erschreckend, wo welche Daten ohne Wissen versandt, gespeichert und weitergenutzt werden.

