Die Meldung, dass Adressen sämtlicher Bundesbürger im Umlauf seien, geht derzeit durch die Presse und ich muss sagen: es wundert mich wenig. Dass dieser Zustand wenig erfreulich ist, leuchtet ein, guter Rat dürfte in der Angelegenheit allerdings teuer sein.
Begründet ist meine nicht sehr zurückhaltende These schnell: der alltägliche Blick in den Briefkasten (online wie offline) verrät, dass der Handel mit personenbezogenen Daten zum All-Day-Business gehört.
Dass sich die Anbieter schon die Preise gegenseitig kaputt machen, hätte ich in der Form nicht vermutet. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat die letzte Zeit für nicht einmal 1000 € persönliche Daten von ca. 6 Mio. Bundesbürgern gekauft, wovon bei 4 Mio. Datensätzen gleich die Kontoverbindung beilag.
