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Verflixt, ich hab das Internet gelöscht!

So oder so ähnlich dürfte die Äußerung eines Denic-Mitarbeiters am heutigen Tage bei Feststellung des Fehlers im DNS-System gelautet haben. Die Ursache ist bis dato nicht veröffentlicht, während die Wirkung immense Auswirkungen zeigte. Da die DNS-Server für den gesamten DE-Namensraum bei Anfrage zurückmeldeten, dass es die angefragte Domain nicht gebe, konnten weder Internetseiten über die Domainnamen aufgerufen noch E-Mails zugestellt werden. Gut für diejenigen, die ihre Lieblingsseiten via IP-Adresse aufrufen.

Da die DNS-Auflösungen verteilt gecached werden, kam es vermutlich nicht zum Totalausfall (wobei mir dazu keine konkreten Informationen bekannt sind).

Der Angriffspunkt “DNS” ist äußerst kritisch – ich nehme an, dass die Nicht-Verfügbarkeit der Namensauflösung über einige Tage zum Zusammenbruch nahezu aller Wirtschaftsaktivitäten führen dürfte. Auch wenn bisher keine größeren Zwischenfälle bekannt sind – in Anbetracht der Abhängigkeit von diesem System würde es wohl nicht schaden, wenn man sich dem Thema Verfügbarkeit nochmals widmet.

Via Golem, Heise, und in fast allen weiteren Medien :-)

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Geschichtliche Neuauflage?

Die Betrachtung des Chartverlaufs des “ersten Index” im Lande (DAX) könnte eine leise Vermutung keimen lassen. Das abgebildete Chart zeigt den 10-jährigen Verlauf inklusive der Turbulenzen nach dem Jahr 2000 (Onvista). In Anbetracht der Tatsache, dass die amerikanische Berichtssaison langsam anläuft und sich die Anzahl erfreulicher Nachrichten auf einem minimalen Level bewegen wird, könnte ich mir vorstellen einen ähnlichen Verlauf wie vor einigen Jahren zu erleben.

dax

Als brauchbares Zeichen haben sich die Medien erwiesen: schlägt die Stimmung in Euphorie um, ist mit teils deutlichen Korrekturen zu rechnen. Aktuell erfreuen sich einige der großen Blätter über ein evtl. bevorstehendes Überschreiten der 6.000-Punkte-Marke. Noch bewegt sich der Index darunter…

Der vorliegende Artikel stellt weder eine Beratung noch eine Kaufempfehlung dar!

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Auf die Bankenkrise folgt der Ausverkauf…

Nachdem die Spekulationen für und wider des Rettungspakets für die deutlich unter Zugzwang geratene Hypo Real Estate am Wochenende einen neuen Höhepunkt erreicht hat, werden die Anleger deutlich nervös. Der heutige Montag bringt über (fast) die gesamte Front breite Verluste:

  • DAX   -7%
  • MDAX   – 8%
  • TecDAX   -11%

Einmal mehr bildet die Volkswagen AG die (wohl Porsche-getriebene) Ausnahme: ein Plus von satten 6%.

Ich vermute, die Zeit ist reif für die eine oder andere Offenbarung über die tatsächlich verübten Praxen im Bankengeschäft. Unsere werte Regierung sichert mit einer Rekordsumme “Spareinlagen” ab (ca. 600 Mrd. €) – doch was genau wird überhaupt gesichert? Das Sparbuch, was wohl kaum noch einer im Schrank liegen hat, weil einerseits der Zinssatz unterirdisch ist und andererseits der nette Bankberater mit dem korrekten Schlips auf sichere und vor allem mit irren Renditen versehene Zertifikate beraten hat. Die Tatsache, dass fast alles über Termingeschäfte und damit kreditfinanziert abgewickelt wird, dürfte die Situation kaum verbessern. Die geschichtlich wohl einmalige Frage lautet für Banken die Tage wohl:

Wo bekommen wir sofort Barmittel?

Die Presse titelt unter dessen mit “Die Banker haben die Marktwirkschaft verraten”, “Helle Panik an den Börsen” und “Die Erpressten”.

Ich bin ehrlich gespannt, wie die Aufstellung der Gewinner und Verlierer aussehen wird – später, wenn man das Thema Finanzkrise in Büchern lesen wird. Da die Lösung im Werfen mit staatlichem Geld gesucht wird, wäre mein Tipp Inflation. Nicht extrem aber doch deutlich spürbar – damit wären auch Gewinner und Verlierer klar.

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Bankenkrise kommt in Deutschland an…

Nachdem der amerikanische Bankensektor seit einiger Zeit deutlich im Schatten steht, scheint das Phänomen auch Deutschland zu erreichen. Die Hypo Real Estate, ein Institut, welches sich vornehmlich der Finanzierung von Immobilien verschrieben hat, ist defakto pleite. Eine Bürgschaft über 35 Mrd. (!) € sichert zumindest bis ins Jahr 2009 die Existenz der Bank – denkt man.

In der Folge gaben alle (deutschen) Indizes über die Maßen nach.

Wie lange es her ist, dass derart hohe Tagesverluste verbucht wurden, wird man wohl in historischen Büchern nachschlagen müssen…

Ich bin ein wenig gespannt auf den morgigen Eröffnungskurs – bleibt zu hoffen, dass die knapp 10% Verlust nicht stehen bleiben.

Interessant ist der Verlauf der Volkswagen-Aktie, welche auf Grund neuerlicher Einstiege von Porsche deutliche Ausschläge nach oben zeigt. Der heutige Tagesgewinn lag zeitweilig über 7% und der aktuelle Kurs beträgt satte 272,27 €.

Den Screenshot gab es bei onvista.de.

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Auf und nieder…

DAX 24.01.08

Das Spektakel an der Börse hält weiter an. Nachdem in den letzten Tagen massive Kurseinbrüche zu verzeichnen waren, hat sich der DAX heute weiter erholt. Die Umsätze und die Volatilitäten sind seit Tagen durch extrem nervöses Auftreten der Investoren auf erhöhtem Niveau. Als Auslöser für diesen Trend wird die Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten gehandelt. Erstaunlich finde ich die Tatsache, wie ein scheinbar regionales Problem weltweite Maße annimmt.

10-Tages-Chart Dow Jones

Noch viel erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Verluste an den Börsen außerhalb der USA deutlich größer waren als auf dem “Verursachermarkt”. Da hat Ben Barnanke mit seinem Zinsentscheid wohl “schlimmeres” verhindert.

Vergessen sollte man nicht die vielen Einzelschicksale, die mit dieser Krise in Zusammenhang gebracht werden können. Betroffen sind vor allem Leute mit der Absicht, sich einen Traum (und eventuell ein abgesichertes Leben im Alter) zu erfüllen. Fraglich ist vor allem das Vorgehen der Kreditinstitute in den USA bei der Kreditvergabe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da Kredite vergeben worden sind, bei denen man von Anfang an einen Totalverlust hätte buchen können.

Quellen der Grafiken: comdirekt.de

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