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Im DAX wird gemischt

Den mehr als deutlichen Kursveränderungen sowie den Übernahmeplänen folgend, wird es im DAX zu Veränderungen kommen. Eines vorweg: Volkswagen wird (vorerst) noch im Index gelistet bleiben.

Am Mittwoch wird aller Voraussicht nach verkündet, dass

  • die Hypo Real Estate wegen geschrumpftem Börsenwert den Index verlässt.
  • Continental auf Grund eines verbleibenden Streubesitzes von ca. 10% den Index verlässt und unter Umständen nicht nur absteigt sondern garnicht mehr gelistet wird.
  • Salzgitter den Sprung in den DAX schafft.
  • Beiersdorf ebenfalls künftig im DAX gelistet wird.

Auch wenn VW jetzt noch im Index verweilen “darf”, wird die Frage in Abhängigkeit von der Übernahmegeschwindigkeit in näherer Zukunft wieder gestellt werden dürfen. Porsche strebt 75% an – nicht mehr dieses Jahr aber lange wird man sich damit nicht mehr Zeit lassen – und der Steuerzahler hält bekanntlich nach wie vor die Sperrminorität von 20%. Das zusammen ergäbe 95%. Begünstigend wirkt momentan der Umstand, dass Sicherungen von Optionsgeschäften weiterhin zum Streubesitz zählen – wenngleich die Absichten der Firma Porsche sehr eindeutig sind und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Papiere den freien Markt nochmals sehen eher gering ist.

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Continental mit neuem Vorstand

Manfred Wennemer hat sich bis zum Schluss davor gewehrt, dass Schäffler bei Continental die geplante Investition tätigt und damit Mitspracherechte hält. Zu guter letzt einigten sich beide Parteien auf die Übernahme, die vorerst eine Beteiligung Schäfflers von 49,99% vorsieht.

Für Wennemer geht Ende August auf eigenen Wunsch die Zeit als Conti-Vorstand zu Ende. Das Unternehmen wird ab 1.09.08 von Karl-Thomas Neumann geführt, der bisher den Posten des Technologievorstandes innehatte. Zusätzlich wurde der Posten des Vize-Vorstandes neu geschaffen und von Alan Hippe übernommen, der bis dato Finanzvorstand ist. Damit steht geballte Kompetenz in Sachen Technik und Wirtschaft an der Unternehmensspitze – seitens Schäffler ist zu hören, dass man sich auf die Zusammenarbeit freut.

Nach zuletzt schwierigen Verhandlungen mit Wennemer dürfte dieser Schritt wie ein klärendes Gewitter wirken.

Via FAZ, Handelsblatt, Stern.

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Schäffler kauft Conti

Der Übernahmepoker um Continental ist Geschichte. Damit ist die spektakulärste Übernahme des Jahres perfekt – wenn auch nicht sofort und gleich.

Doch ein einziges persönliches Treffen am vergangenen Dienstag zwischen Conti-Chef Manfred Wennemer und dem Angreifer Jürgen Geißinger, dem Geschäftsführer der Schaeffler-Gruppe hat gereicht, um die Weichen in Richtung Übernahme zu stellen.

Ein wenig gespannt bin ich doch auf die Zukunft Manfred Wennemers :-)

Mehr in der FAZ.

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Schäffler vs. Continental – eine Frage der Zeit…

Die FAZ fasst heute zusammen, was viele Anleger seit längerer Zeit denken dürften. Die Übernahme der Continental AG durch die Schäffler-Familie ist lediglich eine Frage der Zeit.

Tatsächlich regt sich lediglich noch im Vorstand Widerstand – Aufsichtsrat und Arbeitnehmer(vertretungen) sehen in der Übernahme wohl eher Chancen als Risiken.

Die Shareholder werden am Ende entscheiden – wohl zu ihrem Besten. Ob das zum Besten des Unternehmens ist, wird sich zeigen – eine Heuschreckenplage sieht meiner Meinung nach aber anders aus…

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Continental-Aufsichtsrat zur Übernahme durch Schäffler

Heute tagte der Aufsichtsrat der Continental AG und beriet über die Übernahmepläne der Familie Schäffler. Das Ergebnis fand ich doch etwas überraschend.

Der Aufsichtsrat begrüßt grundsätzlich das Angebot – hält den Preis allerdings für zu niedrig angesetzt. Für die gebotene Summe pro Anteilsschein möchte man den Anteil auf 20% beschränken, so dass die Mitsprache reichlich eingeschränkt wäre. Die Aktionäre werden sich freuen, dass das Unternehmen sich geschlossen gegen das “Verramschen” ausgesprochen hat.

Nachdem die Medien Aufsichtsratschef Hubertus von Grünberg eine beinahe freundschaftliche Beziehung zu Schäffler unterstellt hatten, hätte ich mit einer übernahmefreundlicheren Mitteilung gerechnet.

Wennemer dürfte es die Tage trotzdem immer schwerer haben, seine Ablehnung zu vertreten.

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Continental-Vorstand schießt auf Banken

Manfred Wennemer – Vorstandsvorsitzender der Continental AG, die sich momentan im Übernahme-Abwehrkampf gegen Schäffler behaupten möchte, schießt scharf gegen die beteiligten Banken. Diese hatten in Cooperation mit Schäffler Optionengeschäfte angeboten, die einen leisen und unbemerkten Einstieg mit 36% ermöglichten.

Wennemer verweist zum wiederholten Mal auf die gesetzlichen Grundlagen für Beteiligungstransaktionen, für die ab einer 3%-Shareholderschaft der Schritt in die Öffentlichkeit vorgeschrieben ist.

Besonders skurril ist die Tatsache, dass sogar die eigene Hausbank – Dresdner Bank – ohne freundlichen Hinweis an der Übernahme mitarbeitet.

Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen – noch besteht sogar die Möglichkeit, dass Wennemer am eigenen Aufsichtsrat mit seinem Abwehrgesuch scheitert.

Via FAZ.

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