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Verrückt: MDR.de fast eine Woche offline…

Die Seite des MDR war zwischen letztem Mittwoch und dem gestrigen Dienstag down und selbst der technische Leiter hatte wohl keine Rechte Ahnung, wie man das Problem beheben sollte. Er wollte sich zum Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme medial nicht äußern. Eine ebenso auf Schweigen basierte Strategie fäht man jetzt nachdem die Seite wieder im Netz ist.

Ursache soll ein Hardwareproblem gewesen sein, welches sich auf die Datenbank niederschlug. Das CMS trägt intern den liebevollen Namen “Oma”, den es auf Grund der immer und immer wieder verschobenen Upgrades verdankt. Eine Neuanschaffung ist schon länger geplant – die Migration einer Seite der Größe verschlingt allerdings doch die eine oder andere Mannstunde.

Via Heise.

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Hosted Unternehmenssoftware – Stratos Interpretation

Der Internet-Diensteanbieter Strato steigt in gehostete Unternehmenssoftware ein. Das Angebot soll CMS-Systeme (Content Management), CRM (Customer Relationsship), Vertriebs- und Marketing-Tools und Support-Systeme und Dokumentenmanagement umfassen.

Da greift man ja mal richtig tief in die Modewörterkiste. Bedenkt man, dass dies alles Dinge sind, die nur prozessunterstützt über längere Zeiträume funktionieren, ist man vermutlich besser bedient, sich professionelle Unterstützung für diese Themen zu suchen als einfach ein Tool einzukaufen, von welchem man sich später (wenn das Thema gescheitert ist) aus Gründen der Migrationsunfähigkeit nicht mehr trennen kann bzw. will.

Strato kümmert sich um Updates, Patches und Backups seines Produkts, gab das Unternehmen bekannt. Nutzer des Angebots im Strato-Firmen-Portal sollen dabei ohne lokale Software-Installationen auskommen. Zielgruppe sind kleine und mittlere Unternehmen.

Ähm – mit Verlaub… Das ist nicht mal das Mindeste.

Der Köderpreis von 8,90 € monatlich erscheint irgendwie lächerlich – die Preise für “Komplettpakete” zwischen 89 € und 279 € “aus der Luft gegriffen”.

Kurz zu den Teilprodukten und Möglichkeiten für kleine und mittlere Unternehmen:

  • Content Management Systeme gibt es kostenlose und kommerzielle. Die Lösungen schwanken zwischen eher einfachen für den Privatgebrauch bis hin zur Businessplattform. Profilösungen müssen von Profis betreut werden. Rechte- und Rollenzuweisungen können selbst die Lösungen für private Zwecke. Der Clou liegt nicht im Funktionsumfang sondern vielmehr in der Einrichtung der Systeme. Rechte und Rollen verwalten klingt erstmal trivial – die Fehler stellen sich (meist schmerzlich) später heraus.
  • SEO-Management und Reporting ist ein schönes Schlagwort. Leider können damit nur Leute etwas anfangen, die echte Internetskills aufweisen – für alle anderen dürften das “böhmische Dörfer” sein. Können Sie auf die Frage “Ihre Seite ist schlecht gerankt – wie können Sie die Platzierung in Suchmaschinen verbessern?” antworten und beherrschen Sie die Umsetzung?
  • CRM-Systeme beinhalten ihre sensiblen Kundendaten und viele Transaktionen mit und über Ihre Kunden. Sollten Sie keine solche Lösung besitzen, werden Sie sie vermutlich auch nicht in 20 Minuten einrichten…
  • Der Kracher: Google-Sitemaps werden als “Webmaster Tool” angeboten.

Fazit: Wer sich wirklich sicher ist, das Know How aufbringen zu können, kann den Schritt wagen. Ansonsten wäre ich da wohl eher vorsichtig.

Via Golem.

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Neues Typo3 – Was ist neu?

Das CMS-System Typo3 gibt es nun in der Version 4.2. Einige Neuerungen wären:

  • “Cleaner Backend Projekt” abgeschlossen – versprochen wird ein übersichtlicherer und damit anwenderfreundlicherer Administrationsbereich
  • PHP4 wird nicht mehr unterstützt, was auf dem Server eine PHP-Version ab 5.2 nötig macht
  • Unterstützung für Apples Browser Safari
  • Typoscript-Editor unterstützt jetzt Syntaxhighlighting
  • Verbessertes Caching

Weitere Infos gibt es bei unter Anderem bei Typo3, Heise und Golem.

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Kurzvorstellung CMS: Typolight

TypolightGestern bin ich im Netz über ein CMS namens Typolight gestolpert. Der Name hat mich ein wenig neugierig gemacht, woraufhin ich mir das System lokal installiert habe, um mir die Features live anzuschauen.

Was wie der kleine Bruder von Typo3 klingt, ist es allerdings scheinbar nicht. Einige Ähnlichkeiten haben sich allerdings doch eingeschlichen.

Als ehemaliger Joomla-Nutzer freute es mich überaus, ein schmales und verständliches Design im Backend vorzufinden. Das  Frontend wird natürlich über Templates erzeugt. Neben einem auf den ersten Blick recht anständigem Usermanagement bringt das System von Haus aus Bildverarbeitungs-, Dateiverwaltungs- und Formulargenerierungsfeatures mit, womit man den Großteil der Anforderungen für die kleine bis mittlere Präsenz Out-of-the-Box installiert hat. Als Hilfestellung kann man sich ein deutsch- und englischsprachig verfügbares pdf-Dokument herunterladen, welches auf 50 Seiten kurz und knackig die Funktionalitäten erklärt. Darüber hinaus finden Multimediabegeisterte einige Screencasts.

Für umfangreiche Projekte empfielt sich wohl nach wie vor Typo3 – für kleinere Angelegenheiten, bei denen das Budget auch eine Rolle spielt, ist Typolight eine wirklich gute Alternative.

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Joomla 1.5 ist raus!

Nach doch einiger Zeit der Entwicklung steht die Version 1.5 des Open-Source-CMS Joomla nun als Final zum Download bereit. Damit kommt das Projekt der Entledigung der Mambo-Altlasten wieder ein Stück näher. Verbesserungen gibt es lt. Golem hauptsächlich in Punkto Administration, Internationalisierung und Barrierefreiheit. Für Entwickler wurde eine neue Schnittstelle geschaffen.

Templates und Erweiterungen sollen nun abwärtskompatibel sein – soweit ich mich erinnere, war das vor einiger Zeit ein Problem. Schön, dass man dieses lösen konnte, da das CMS ja hauptsächlich von den unzähligen Funktionserweiterungen und freien Templates lebt.

Ich werde es demnächst einfach mal ausprobieren. Als ich es hier noch im Einsatz hatte (in Version 1), hat es mir ganz gut gefallen.

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Schlechte Seite mit gruseligem Design?!

Nein danke, denken sich viele und quälen sich trotzdem mit ein paar mäßigen Zeilen HTML. Nicht w3c-konform, quitschbunt und äußerst unansehnlich stehen sie nun im Netz und die Pflege gestaltet sich äußerst undankbar. Da das nun auf diese Weise wenig Spaß macht, findet man doch zumeist nicht sehr aktuelle Seiten vor. Dabei gibt es seit geraumer Zeit durchaus brauchbare Alternativen, die dank integrierter Template-Engine und vielen kostenfreien Designs Out-of-the-Box toll aussehen, endlos viele Funktionalitäten mitbringen und zudem einfach zu administrieren sind. Bis auf einige Ausnahmen benötigt man eine Datenbank, die allerdings selbst in preiswertesten Hostingpaketen enthalten ist.

Das Schlüsselwort, welches sich von der anspruchsvollen Industrieanwendung bis in den privaten Haushalt vorgekämpft hat heißt Content Management und in letzter Zeit Blog. Rest des Artikels lesen »