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Google wagt den Frontalangriff auf Microsoft

Es ist garnicht allzulange her, als Steve Ballmer (Microsoft) Google den Rang im Suchmaschinengeschäft ablaufen wollte – ein geplatzter Yahoo-Kauf sowie mäßig laufende Selbstentwicklungen führten dazu, dass davon heute nur noch ein leises Echo zu vernehmen ist.

Ob es Google beim Angriff auf Microsofts Kerngeschäftsfeld – den Betriebssystemen – genauso ergeht, wird sich zeigen. Fakt ist: man will den Schritt wagen und ein Betriebssystem auf den Markt bringen, was keine der bei Microsoft so oft angekreideten Fehler mitbringt:

  • es soll klein sein
  • es soll schnell sein
  • es soll schonend mit Ressourcen umgehen
  • es soll voll auf Web getrimmt sein und etablierte Technologien unterstützen
  • es soll kostenlos(!) sein

In Anlehnung an den erst unlängst veröffentlichten Browser Chrome soll das BS den (Arbeits-)Titel “Chrome OS” erhalten. Aktuellen Medienberichten zufolge wird man das neue System ab Mitte 2010 für Netbooks haben können. Das sollte für Microsoft der wunde Punkt sein, da gerade in diesem Bereich der Ressourcenhunger sowie der Preis der MS-Produktpalette negativ auffällt.

Man darf also gespannt sein :-)

Mehr bei Heise & Golem & fast allen weiteren Newsprovidern.

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Datenschutz erhöhen: Googles Browser Chrome

Googles Markenwert dürfte sich in den letzten Tagen wieder ein Stück(chen) erhöht haben, da die Medien aus vollem Rohr auf das Unternehmen geschossen haben (im positiven Sinne). Die kleinen Anmerkungen über den Datenschutz in IT-lastigen Blättern kann man zumindest in diesem Zusammenhang hinten anstellen.

Wer den neuen Browser gern nutzen möchte, allerdings kein Interesse am eigenen Surfprofil hat, findet heute bei Golem eine kurze Anleitung, wie man Chrome die eindeutige ID nehmen kann.

Schön beschrieben dürfte das auch wenig versierten PC-Nutzern gelingen – im Ergebnis bekommt man den schnellsten derzeit erhältlichen Browser, der darüber hinaus ein geringes Spähpotenzial besitzt.

Was die Performance anbelangt dürfte sich das Rad in nächster Zeit kräftig drehen. Die Firefox-Entwickler sehen die offensive Werbung hinsichtlich der Chrome-Performance sicher nicht gern, so dass ein “Wettrüsten” anhand (teilweise selbstentwickelter) Browser-Benchmarks vorprogrammiert ist.

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Wie gerufen: Datenschutz beim “Chrome”

Wie gestern schon angekündigt, erschienen heute die Meldungen über Googles Umgang mit dem Datenschutz in Hinblick auf den neu erschienenen Browser Chrome.

Dieser ist – wie bei allen Google-Angeboten – mäßig. Die Verbindung von Suche und allerlei Werbescripts auf einer breiten Masse der Seiten lässt schon reichlich Rückschlüsse auf das Userverhalten zu. Mit dem neuen Browser bricht man eine weitere Schranke – jede installierte Instanz erhält einen Identifizierer. In Verbindung mit der Übertragung einiger nicht ganz unwesentlicher Details könnte das (unter erheblichen Aufwänden) Nutzerprofile ergeben.

Genug Panik gemacht wo es keinen echten Grund dafür gibt – dass das so ist, war vorher klar, wer Chrome nutzen möchte, möge über den Schutz seiner Privatsphäre nachdenken und für sich selbst entscheiden, wie er damit umgehen möchte.

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Was zu erwarten war: der Google-Browser “Chrome”

Nach den Engagements in Form der Google-Toolbar und integrierten Suchfenstern im Header der am Markt platzierten Browser bietet Google zum heutigen 2. September seinen eigenen Browser namens Chrome an.

Das direkte Geschäft mit Browsersoftware ist nicht mehr zeitgemäß und so ist auch Googles Angebot kostenfrei.

Die Key-Features sollen vor allem in der Stabilität, Mehrkernunterstützung sowie sehr guter Performance liegen. Darüber hinaus erwarte ich eine einleuchtende Benutzerführung.

Ich frage mich ein wenig, wie groß die Integration weiterer Google-Angebote – vor allem Mail und Apps – sein wird, dieses Geheimnis wird sich mir wohl erst morgen öffnen.

Irgendwie passend kommt die Ankündigung in Form eines Comics – die Gelder sollen ja nicht direkt in den Abfluss wandern. Ich bin gespannt, ob Google die Anzahl Downloads am initialen Tag bekannt gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass mit Hilfe des Headers und einer Unzahl Medienberichten der kürzlich durch die Verbreitung von Firefox 3 aufgestellte Rekord fällt.

Zum Download geht es hier!

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