Foxconn – der weltgrößte Auftragsfertiger weltweit – investiert weiter kräftig und baut damit seine Fertigungskapazitäten aus. Insgesamt 1,4 Mrd. US-$ sollen in eine Produktionsstätte in China fließen. Bisher beschäftigt das Unternehmen ca. 920.000(!) Personen in der Produktion von Technik, die dann im Rest der Welt verkauft wird. Die Kunden setzen sich aus den größten Konzernen der Branche zusammen (u.a. Apple).
Die Investition wird voraussichtlich im “rückständigen” Westen Chinas – genauer im Großraum Chengdu – platziert. Ich gehe davon aus, dass nach den letzten Gehaltsrunden infolge der Selbstmordserie ein Platz gesucht und gefunden wurde, wo finanzielle Forderungen in den nächsten Jahren erstmal nicht entstehen.
Ich bin gespannt, wie sich der Trend zu günstigen “manuellen” Tätigkeiten (vor dem Hintergrund der immensen Beschäftigtenzahlen kann es sich um nichts anderes handeln) weiterentwickelt. Selbst bei den im Vergleich zu westlichen Verhältnissen im Dumpingbereich angesiedelten Löhnen sollte doch Automatisierung Sinn ergeben?!
