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Die CeBIT 2010 – was war, was wird…

Meinen diesjährigen CeBIT-Besuch konnte ich mit einem positiven Resumee abschließen – die Hallen, die ich mir angesehen habe, konnten durchaus überzeugen. Da wären zum einen die fachlichen Schwerpunkte zu nennen, die mir mehr als in den letzten Jahren zusagten und zum anderen das rege Gedränge an den Ständen, was ich im Vergleich zum Vorjahr durchaus gesteigert wahrgenommen habe. Ob sich die Wahrnehmung vor dem geänderten (verkleinerten) Messeaufbau besonders hervortat, werde ich in naher Zukunft gegen die Besucherstatistik validieren.

Messe- sowie Bitkom-Leitung deuteten an, dass sie mit dem Messeverlauf im Jahr 2010 durchaus zufrieden sind, was jedoch lange keinen Grund für die Beendigung der Dauerumstrukturierung darstellt (Heise). Im kommenden Jahr 2011 soll es einmal mehr ein aufgepimptes Konzept geben, was im groben vier Säulen beinhalten wird:

  • CeBIT pro
  • CeBIT gov
  • CeBIT lab
  • CeBIT live

Ich bin gespannt und hoffe freue mich nach dem diesjährigen Messetag auf das nächste Jahr.

Feierabend nach der CeBIT – Standparty!

Nächste Woche findet einmal mehr die größte IT-Messe CeBIT in Hannover statt. Neben dem fachlichen Tagesprogramm locken einige Aussteller mit freuchtfröhlichen Abendprogrammen. Die Standparties der Messe gehören seit Jahren zum guten Ton, so dass der Besucher auch im Jahr 2010 wieder durch die  eine oder andere Veranstaltung nach 18.00 Uhr mit Musik, Snacks und (Frei-)Bier gelockt wird.

Wer sich nun die Frage stellt, wo denn wann welche Veranstaltung steigt, dem sei der Standpartykalender bei Heise empfohlen – Klick!

Kurzes CeBIT-Review

Anfang der Woche bin ich nun auf der CeBIT gewesen. Entgegen der medialen Berichterstattung sind die Hallen nicht leer – auch nicht halb leer – und auch nicht zu 25% unterfüllt. Meinem persönlichen Eindruck nach kann die unbesetzte Fläche mit 5-10% beziffert werden – der Besucherstrom war jedoch deutlich verringert.

Gehe ich nun davon aus, dass die Ticketpreise (und das Messeprofil) doch eher auf Geschäftskunden zielen, so geht das durchaus in Ordnung. Die angegliederte Peripherie stönt – die Fachbesucher jedoch sind zufrieden.

Die Zeiten, in denen Millionen in die Präsentation neuer Produkte im Bereich Consumerelektronik investiert wurden, sind vorbei – dafür entstehen Flächen für Web und Sicherheit. Die “üblichen Verdächtigen” tummeln sich in den Hallen mit den kleinen Nummern – Business Prozesse, ERP und PPS sind nach wie vor angesagt. In den höhere nummerierten Hallen finden sich hauptsächlich Consumerprodukte.

Mein persönliches Highlight war zweifelsfrei in Halle 6 auszumachen – die Webciety-Area, in der nicht verkauft sondern informiert wurde. Vorträge und Foren statt Vertriebsoffensive – das schmeckt – nicht nur im Bereich Open Source.

Freibier, Musik, DJs, Tanz und gute Laune

Ja, das gibt es auch auf der CeBIT und nennt sich Standparty. Verwunderlich ist das nicht – hat man den ganzen Tag im Anzug in der Halle gehockt, freut man sich entweder über absolute Stille oder aber ungezwungene Feierstimmung. Alljährlich werden nach Messeschluss gegen 18.00 die Krawatten abgelegt und der Catering-Dienstleister bestellt.

Wer sich fragt, wo denn dieses Jahr “so richtig was los ist”, dem sei die Partyübersicht bei Heise empfohlen. Ich vermute, sie ist mitnichten vollständig :-)

Wer etwas Kölsche Laune einfangen möchte, kann sich bei den Betreibern von Basicthinking eine Portion abholen. Der Mittwoch Abend könnte somit unter dem Motto “da simmer dabei…” bei einem Kölsch stattfinden.

Nachdem ich letztens schon überlegt hatte, warum noch kein Treff angeschlagen wurde, bin ich schon etwas enttäuscht darüber, dass ich (vorerst) nur Dienstag da sein werde. Vielleicht klappts gegen Ende der Woche nochmal.

Nächste Woche ist CeBIT

Wie schon angedeutet wird es nächste Woche zur CeBIT gehen. Neben dem bereits im letzten Jahr auf breiter Front vertretenen Thema “Green IT” wird der Fokus im Jahr 2009 auf “Webciety”, die sozialen Komponenten der Technologisierung vor allem im “Webzwonull”, fallen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Thematik digitaler Dienste darstellen – nicht nur für Unternehmen sondern auch für den Behörden. Einige Zielgruppen sind ganz anständig bei it-times zusammengefasst – wer also hingehen möchte und sich noch garnicht orientiert hat, findet dort erste Informationen. Auch die Seite der Messe selbst sei nochmal erwähnt (cebit.de), zeigt sich der Betreiber gegenüber Bloggern doch sehr aufgeschlossen.

Am heutigen Tage kam nun mein Ticket inklusive Parkkarte – leider mit einer kleinen Premiere. Erstmalig hatte ich beschädigte Post im Briefkasten – der Transporteur hat den Brief der Messe folgend in eine Folie verpackt und folgendes Anschreiben beigefügt:

post-beschaedigte-sendung

Der entstandene Schaden ist kaum als solcher zu bezeichnen – der Inhalt jedenfalls ist verwendbar. Das fällt also unter die Rubrik “wo gehobelt wird, fallen Späne”. Allzu häufig sollte das dennoch nicht vorkommen – bei wichtigen Dokumenten hätte ich vermutlich etwas verdutzt dreingeschaut.

parkkarte-hannover-cebit

Ich hoffe auf einen positiv motivierten Messebesuch. Den Negativmeldungen zum Trotz werden die Hallen wohl wieder gut gefüllt sein und die eine oder andere Unterschrift gesetzt werden.

Je nach wirtschaftlicher Entwicklung könnten nächstes Jahr dann die Themen Automatisierung, Standardisierung, Erhöhung von Effektivität und Effizienz und damit IT-Management / IT-Servicemanagement, ITIL und angerenzende Themen ganz oben auf der Agenda stehen. Das wäre zwar aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht zu hoffen – für mich persönlich jedoch äußerst reizvoll.

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