börse Archiv

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Rohstoffe auf Korrekturkurs

Nachdem Öl, Gold und Silber sich durch reichliche Renditen als Anlage empfohlen haben, scheinen sich die Wogen vorerst zu glätten. Ob die jetzigen Kurse als Einstiegsmöglichkeit wahrgenommen werden können oder der Anfang einer größeren Korrektur sind, ist wie immer erst im Nachhinein zu beurteilen.

Warum in letzter Zeit die Kurse derart massiv schwanken bleibt mir ein kleines Rätsel. Eine mir plausible Erklärung liegt in der massiven Bewerbung von Hebelprodukten auch für private Anleger. Über Optionen und Zertifikate werden kreditfinanziert im Vergleich zur Direktanlage in Aktien viel höhere Geldbeträge im Markt bewegt. Die Strategien der Anleger werden unterdessen wegen der großen Chancen kurzfristiger.

Ich befürchte fast, der Einfluss dieser “Drittgeschäfte” auf den Gesamtmarkt ist stärker als das einigen lieb ist.

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Schäffler vs. Continental – eine Frage der Zeit…

Die FAZ fasst heute zusammen, was viele Anleger seit längerer Zeit denken dürften. Die Übernahme der Continental AG durch die Schäffler-Familie ist lediglich eine Frage der Zeit.

Tatsächlich regt sich lediglich noch im Vorstand Widerstand – Aufsichtsrat und Arbeitnehmer(vertretungen) sehen in der Übernahme wohl eher Chancen als Risiken.

Die Shareholder werden am Ende entscheiden – wohl zu ihrem Besten. Ob das zum Besten des Unternehmens ist, wird sich zeigen – eine Heuschreckenplage sieht meiner Meinung nach aber anders aus…

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Ölpreis weiter auf verbraucherfreundlicher Spur

Der Ölpreis ist am heutigen Tage unter 120 $ gefallen, was auch an den hiesigen Börsen zu kräftigen Aufschlägen führte. Der DAX legt satte 2,7 % zu. Die drei größten Gewinner sind Adidas (7,6%), Infineon (6,9%) und die Deutsche Lufthansa (6,4%), die den Streik erstmal beilegen konnte. Zum Handelsschluss notierte der Index damit 18 Zähler über der 6.500-Punkte-Marke.

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Infineon mit Zahlen und Zukunftsplänen

Der Chiphersteller Infineon präsentierte heute die Quartalszahlen und gab auch gleich die weitere Vorgehensweise bekannt. Wieder einmal spielt die Speichertochter Quimonda mit Sonderabschreibungen eine nicht unwesentliche Rolle, so dass nun Taten folgen sollen. Eine Einsparung von 200 Mio. € sind das Ziel – und der erste Punkt der Tagesordnung sind Stellenstreichungen. Peter Bauer – neuer Chef des Halbleiterkonzerns – möchte die Größe des Unternehmens den Markterfordernissen anpassen – im Klartext bedeutet das 3.000 Stellenkürzungen über alle Standorte.

Seit einiger Zeit besteht das Bestreben, sich von der Tochter Quimonda zu trennen – ob sich ein Investor findet ist allerdings noch unklar. Ausgewiesen wird sie weiterhin als “nicht fortgeführte Aktivität”.

Für die Dresdner Region werden durch das Sparprogramm voraussichtlich 1.000 Arbeitsplätze wegfallen.

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Kleiner Surftipp: Ebay in der Krise

In der FAZ ist schön und verhältnismäßig kurz abgerissen, was dem Management von Ebay derzeit wohl die größten Bauchschmerzen bereitet.

Ich habe vor einiger Zeit bereits einen Artikel zum Thema veröffentlicht – als Handelsplatz eignet sich die Plattform, die Ebay derzeit einsetzt, ansich nicht – erschwerend kommt hinzu, dass Amazon genau diesen riesigen Markt des Onlinehandels besetzt. Die gewünschte Lösung wäre vermutlich die direkte Konkurrenz zu Amazon – das wiederum funktioniert nicht so recht mit einer auktionsbasierten Oberfläche – diese allerdings wird wohl von den Käufern vorausgesetzt. Man hat beim Auktionsriesen momentan wohl die Qual der Wahl.

Wen schickt man weg? Kleine Händler, große Händler oder gar Käufer? Schwierige Angelegenheit.

Hinzu kommen die Befindlichkeiten der Börsianer…

Via Robert Basic via Best-Practice-Business.de.

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Umsatz und Gewinn gesteigert – trotzdem unter Beschuss

Apple, Anbieter der Trendprodukte schlechthin, hat rekordverdächtige Zahlen gemeldet und wurde an der Börse trotzdem abgestraft. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gelang es, den Umsatz um 38% und den Gewinn um 31% zu steigern – den Analysten war das nicht genug und der Aktienkurs fiel.

Zur Beflügelung der Phantasie der Spekulanten kündigte man nun neue Produkte an. Diese sollen in den nächsten Monaten im Markt ankommen – mehr war allerdings auch nicht zu erfahren.

Ehrlich betrachtet braucht man sich bei Apple keine wirklichen Sorgen machen – die letzten Produkte waren allesamt echte “Knaller”. Die Kassen sind gefüllt, was Spielraum für weitere Vorhaben erahnen lässt.

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