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Heutiges Happening: Eine Bank geht pleite…

Unglaublich aber wahr: am heutigen Tag musste die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers die Pforten schließen. Nebenbei brach der Kurs des Lehman-Wertpapiers um knappe 95% ein.

Da dies momentan nicht die einzige wackelige Bank am Markt ist, gingen diese trotz 30 Mrd-€-Geldspritze seitens der europäischen Notenbank weltweit in die Knie.

Was kann den Anleger trösten? Es hätte schlimmer kommen können als die aktuell knapp 3% DAX-Tagesverlust (TecDAX 3%, MDAX 4%) – ich erinnere mich an Tage (in diesem Jahr), an denen die Verluste größer waren. Für Anleger, welche auf die Kehrtwende im Finanzsektor spekuliert oder vielleicht sogar gezockt haben, ist der heutige Tag zum Streichen.

Ob die Anleger, die ihr Geld bei Lehman gelagert haben, eine Chance auf Erstattung haben, ist unterdess ungewiss. Die Chancen stehen lt. Bafin allerdings nicht schlecht.

Mehr Infos: FAZ, Stern.

P.S.: Die Dax-Verliererliste:

  1. Commerzbank -9,3%
  2. Deutsche Postbank -7,3%
  3. Deutsche Bank -6,37%
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Weitere Erholung an den Börsen

Am heutigen Freitag erholen sich die Aktienmärkte weiter deutlich. Nachdem gerade die gebeutelte Bankenbranche schon die letzten Tage deutliche Gewinne verbuchen konnte, zeigen sich auch die anderen Werte der Indizes überwiegend freundlich.

In Amerika berichteten einige große Unternehmen und überraschten teilweise ihre Aktionäre. “Big Blue” IBM steigerte Umsatz und Gewinn deutlich über den Erwartungen und war damit nicht allein.

Schlechter sah es bei Microsoft und Google aus, wo allerdings eher die Analystenerwartungen verfehlt wurden als dass das Geschäft schwächelte. Beide wurden von den Börsianern abgestraft.

Die Top-5 im Dax waren:

  • Infineon – 8,3%
  • Commerzbank – 6,3%
  • Deutsche Lufthansa – 5,5%
  • Hypo Real Estate – 5%
  • Deutsche Börse – 5%

Die Erholung der letzten Tage kam kurz, knackig und doch etwas unerwartet. Ich vermute für die nächste Woche weiter große Sprünge – nach oben wie nach unten.

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Bankenkrise auf neuem Höhepunkt

Das Geschäft mit dem amerikanischen Häuslebauer – eine Angelegenheit, die weltweit zu deutlichen Kurseinbrüchen führte und vermutlich weiter führen wird.

Am gestrigen Samstag wurde bekannt, dass der Hypothekenfinanzierer IndyMac nicht mehr kann – die Bank ist pleite. Während sich die Finanzhäuser hierzulande schon seit geraumer Zeit schwer haben, Kredite zu vergeben und man lange den Eindruck haben konnte, dass mit übertriebener Vorsicht agiert wird, war in Amerika das genaue Gegenteil der Fall. Die Geschäfte liefen bombig und die Banken gaben (wohl wissentlich, dass eine Stagnation eintreten wird) auch Kredite heraus, die ansich nicht mehr gedeckt waren. In der Folge brach als logische Konsequenz die Nachfrage ein und damit änderten sich die Preise im Markt drastisch. Die Sicherheiten (vielerorts die Immobilien selbst) wurden neu bewertet und “urplötzlich” waren nicht mehr ausreichend Sicherheiten vorhanden.

Statt der Suche nach einer Lösung des Problems begann man, die Kredite in Barleistung einzufordern. Warum nimmt man als Häuslebauer einen großen Kredit über viele Jahre auf? Richtig – weil man die Barmittel “gerade nicht flüssig hat”.

In dieser Konstellation gibt es keinen Gewinner – Immobilienbauer verlieren alles – und die Banken sitzen auf defakto wertlosen Immobilien.

Die Ursachen würde ich mit Gier und Maßlosigkeit bezeichnen. Bedauerlich ist die Tatsache, dass eine große Zahl Einzelschicksale damit in Verbindung stehen – Leute, die alles verloren haben, weil sie ihrem Bankberater vertraut haben.

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Auf und nieder…

DAX 24.01.08

Das Spektakel an der Börse hält weiter an. Nachdem in den letzten Tagen massive Kurseinbrüche zu verzeichnen waren, hat sich der DAX heute weiter erholt. Die Umsätze und die Volatilitäten sind seit Tagen durch extrem nervöses Auftreten der Investoren auf erhöhtem Niveau. Als Auslöser für diesen Trend wird die Immobilienkrise in den Vereinigten Staaten gehandelt. Erstaunlich finde ich die Tatsache, wie ein scheinbar regionales Problem weltweite Maße annimmt.

10-Tages-Chart Dow Jones

Noch viel erstaunlicher ist die Tatsache, dass die Verluste an den Börsen außerhalb der USA deutlich größer waren als auf dem “Verursachermarkt”. Da hat Ben Barnanke mit seinem Zinsentscheid wohl “schlimmeres” verhindert.

Vergessen sollte man nicht die vielen Einzelschicksale, die mit dieser Krise in Zusammenhang gebracht werden können. Betroffen sind vor allem Leute mit der Absicht, sich einen Traum (und eventuell ein abgesichertes Leben im Alter) zu erfüllen. Fraglich ist vor allem das Vorgehen der Kreditinstitute in den USA bei der Kreditvergabe. Ich werde das Gefühl nicht los, dass da Kredite vergeben worden sind, bei denen man von Anfang an einen Totalverlust hätte buchen können.

Quellen der Grafiken: comdirekt.de

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Zack! Da sind es wieder 8000

… Punkte, die der Dax auf die Waage bringt. Innerhalb weniger Minuten legte der Index 40 Punkte zu. Es scheint, als wäre eine Meldung aus den USA Ursache, nach der das Jobwachstum weiterhin robust sei. Die Anzahl neuer Jobs lag bei 110.000, vermutet wurde ein Wachstum von 100.000.

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