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Kaum gestohlen… Selbstjustiz oder was sonst noch hilft…

Kaum zu fassen – habe ich doch heute morgen einen Auto-Diebstahl-Artikel in Deutschlands Magazin Nr. 1 gefunden. Es werden alle Klischees bedient – und sogar der “Klassiker” ist zu lesen: “Kaum gestohlen, schon in Polen”…

Auch wenn der Wagen, um den es sich dreht (BMW X6), die eine oder andere “Mark” teurer war – den Frust des Besitzers kann ich aus kürzlich selbst gemachter Erfahrung nachempfinden. Ich hoffe, am Ende des bürokratischen Kraftaktes nicht zu dem Ergebnis zu kommen, dass in solchen Fällen ausschließlich eigenes Handeln zu einem vernünftigen Ergebnis führt.

Was sonst noch auffällt? Der Wagen wurde scheinbar gefahren. Und ich war immer davon ausgegangen, dass die freundlichen Autohändler mit dem Abschleppwagen vorgehen.

Kurz der Link-Tipp (sofern man das so nennen kann): Bild.

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Ford und Opel führen die Pannenstatistik an…

Auch unter dem Umstand der Automobilkrise und den konjunkturellen Hilfen der Bundesregierung veröffentlichte der ADAC die alljährliche Pannenstatistik. Diese kann klar als Kaufempfehlung deutscher Premiummarken interpretiert werden – besonders ärgerlich dürfte das Papier jedoch für Ford und Opel sein. Die zwei Marken teilen sich gleich in mehreren Kategorien die rot markierten Plätze. Audi, Mercedes und BMW hingegen lieferten solide Erzeugnisse ab. Im Mittelfeld rangieren die ausländischen Marken Renault, Citroen, Toyota und Volvo.

Mehr Informationen gibt es beim ADAC (und aktuell in der Tagespresse). Der Automobilclub hält darüber hinaus auch die tabellarische Aufstellung bereit.

Wie bei jeder Statistik sollten auch hier die Randbedingungen Beachtung finden. Erfasst werden ausschließlich Pannenfälle, die über den ADAC bearbeitet wurden. Das schließt alle Fälle aus, in denen der Wagen noch zur Werkstatt kriechen konnte sowie die Probleme, welche über herstellereigene Servicebereiche behoben wurden. Die Zahlen sind übergreifend stark rückläufig, was die Vermutung zulässt, dass wachsende Anteile der Fahrer auf den Hersteller oder einen anderen Pannendienst (beispielsweise über die Versicherung) zurückgreift.

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Grüne Energie? BMW testet den Mini E

Der Spritpreis ist zwar wieder auf einem halbwegs erträglichen Niveau angelangt – nichtsdestotrotz bleiben die energetischen Unsicherheiten. BMW startet einen Pilotversuch, bei dem in zwei deutschen Großstädten geschätzte 65 sogenannte “Mini E” in der Praxis getestet werden. Was sich jetzt so blumig anhört, hat im realen Leben (nicht nur) einen eklatanten Nachteil: der Elektro-Mini ist bis unters Dach vollgeladen mit Batterien, so dass lediglich zwei Sitzplätze und ein Minimum an Gepäckraum zur Nutzung zur Verfügung stehen. Ob die 150 KW in Anbetracht der enormen Masse des Equipments noch Spaß machen, würde mich tatsächlich interessieren – der Wert ansich verheißt erstmal Fahrspaß pur. Die Reichweite – einer der Hauptkritikpunkte – soll bei 200 – 250 km liegen und wird somit die Kritiker kaum in die Flucht schlagen können. Leider ist keine Angabe zum benötigten Zeitrahmen für die Akkuladung zu finden – bewegt sich dies innerhalb einer Kaffeepause oder doch eher einem Hotelaufenthalt?

Wer jetzt noch Lust auf den Alltagstest verspürt und in Berlin zu Hause ist, kann sich auf der Mini-Seite bewerben.

Der Ansatz ist trotzdem gut – wie sollen die Autos jemals Serienreife erreichen, wenn man die Konzepte nicht auf der Straße erprobt? Darüber hinaus wird es kaum relevantere Testverfahren geben als die, die im realen Leben ablaufen.

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Internet im Auto – demnächst ist es käuflich

Wer heutzutage im Auto in den Genuss eines Internetzugangs kommen möchte, muss noch sein Notebook samt Verbindung (GPRS, EDGE, UMTS, HSDPA) mitnehmen – in Zukunft wird sich das ändern. BMW hat seinen neuen “Kleinen” vorgestellt und wartet mit einigen technischen Gimmicks auf.

Die Top-Variante des Navigationssystems wird in Zukunft ein Display mit einer Auflösung von 1280 * 480 Pixeln mitbringen, was Multimediainhalte anständig zulassen sollte. Hinter dem Bildschirm arbeitet eine weitaus leistungsfähigere Logik, die Daten auf einer 80GB-Festplatte ablegen kann und zudem Zugriff auf das WWW bieten soll. Die Festplatte speichert Routeninformationen, um die Performance zu verbessern und ist darüber hinaus für die Ablage von Musik geeignet. Diese wird direkt von CD, MP3-Player oder USB-Stick “eingelesen”. Vorerst erfolgt der Internetzugriff ausschließlich per GPRS, was nicht das große Surfvergnügen verspricht. Allerdings hat man auch beim iPhone mit diesem Standard begonnen, um nun in der 2.0-Variante schnelle Verbindungen zu integrieren.

Ein Wehrmutstropfen ist definitiv die Sperre, die die Nutzung (wie vom TV schon lange praktiziert) ausschließlich im Stand zulässt. Da diese Funktionen ohnehin vornehmlich für den Beifahrer interessant sind, finde ich diese Regelung eher abschreckend.

Via Golem.

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IP-Boardnetz im BMW

Was mich als angehenden Wirtschaftsinformatiker besonders freut sind die neuerlichen Forschungsanstrengungen von BMW bezüglich der Fahrzeugelektronik. Der Hersteller gab bekannt, dass man eine Lösung auf der Grundlage des Internet Protokolls (IP) in Erwägung ziehe. Unter heise.de ist nachzlesen:

Ein IP-Bordnetz würde laut BMW nicht nur Protokolle vereinheitlichen, es könnte auch ganz neue Möglichkeiten eröffnen: Die Werkstätten könnten nach Angaben des Unternehmens “Updates” in die Fahrzeugelektronik einspielen, ohne dass die Hardware selbst verändert werden muss, oder es wäre wesentlich einfacher, Plug&Play-Lösungen für Unterhaltungselektronik zu realisieren, die in heutigen Fahrzeugen noch vermisst werden.

Das ist allerdings noch nicht alles. Neben den frohlockenden Kosten dürfte man von der Leistungsfähigkeit moderner Softwaresysteme profitieren. Gerade auf dem Weg zum “Autopiloten” wird man wohl nicht auf Softwarelösungen verzichten können.

Einen Hinweis auf die Sicherheitsrelevanz kann ich mir allerdings doch nicht verkneifen. Auf diesem Gebiet betritt man vermutlich Neuland, was eine baldige Marktreife gründlich verhindern sollte. Ob ein IP-basiertes System überhaupt geeignet ist oder ob sich andere Protokolle empfehlen ist aus heutiger Sicht ebenfalls ungewiss.