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Windows Live Spaces wandert zu WordPress.com

Etwas überrascht habe ich gerade den Artikel zur Einstellung des Microsoft-Dienstes Windows Live Spaces gelesen und musste mir erstmal die Augen reiben. Microsoft stellt seine Blogplattform, auf der Nutzer ihr Online-Tagebuch pflegen konnten, ein und empfiehlt die Migration zu WordPress.com.

Abgesehen davon, dass ich WordPress für Blogs  nahezu alternativlos im Raum sehe, verwundert mich die Empfehlung von Microsoft doch.

Sei es drum – für die Migration existiert ein Tool, welches durch eine Anleitung (in Kooperation Microsoft – Automattic, WordPress-Entwickler und Plattformbetreiber WordPress.com entstanden) untersetzt den Umzug erträglich gestalten soll. Da ich Windows Live Spaces nicht getestet habe, erlaube ich mir kein Urteil über die Nutzbarkeit der Plattform wünsche aber trotzdem einer hoffentlich großen Userzahl viel Spaß mit ihrer neuen WordPress-Oberfläche in einer OS-geprägten Anwendung.

Auch wenn gerade im Kurztest unter www.windowslive.com/spaces eine Webseite zu sehen ist, die nicht auf die Einstellung dieses (dort angebotenen) Dienstes schließen lässt, gehe ich (begründet durch den Blick in den Kalender, der für heute nicht den 1.4. anzeigt) von der Korrektheit der durch Golem recherchierten Information aus. Dort ist auch ein Verweis auf spaces.live.com zu sehen (was nicht zu meiner Recherche gelinkt ist und folglich ein anderes Angebot darstellen könnte).

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Aller guten Dinge sind drei – ein neues Design bitte!

Nachdem ich hier mit einem äußerst lustigen Mohrenkopfdesign im September 2007 gestartet bin, musste dieses doch sehr jugendliche Design bereits im April 2008 weichen (-> Artikel). Damals zog das (nun ausrangierte) weiße Design ein, welches so schlicht und gleichzeitig so augenschonend war, dass es bis gestern Abend hier souverän seinen Dienst tat. Erstaunlicherweise empfand (da kann mir der geneigte Leser widersprechen) ich die Wirkung bis zum letzten Tag angenehm, was für die mehr als zwei Jahre Laufzeit nicht selbstverständlich ist da man doch regelmäßig den Blick über das Werk schweifen lässt.

Geschuldet einiger Neuerungen im Web ging es dann allerdings doch ganz schnell. Insbesondere die Galerie konnte in Punkto Usability nicht wirklich punkten und schnell war ich auf der Suche nach einem schicken Ansatz zur Lösung. Was herausgekommen ist, kann man nun sehen – vielleicht lege ich an der einen oder anderen kleinen Schraube nochmal Hand an aber im Großen und Ganzen wird es wohl erstmal so bleiben. Gut gemeinte Kritik ist natürlich wie immer willkommen :-)

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Auf ein Neues – Seitenumzug…

So langsam bekomme ich Routine im Umzug dieser Seite. Nachdem ich beim letzten Mal in der Hoffnung auf mehr Flexibilität, mehr Handlungsspielraum sowie einem deutlich erhöhten Platzangebot auf eine virtuelle Umgebung gesetzt habe, kam mir (zugegebenermaßen etwas unerwartet) ein weiterer Aspekt in die Quere: die Performance. Dass der Blog zwischenzeitlich bis zu 30 Sekunden zum Laden benötigte, war kaum nachvollziehbar, da die Ladezeit vor dem Wechsel bei ca. 1 Sekunde lag (konstant).

Nachdem in erster Instanz alle nicht direkt sichtbaren Features weichen mussten und ich mich in reichlich Literatur zur Performancesteigerung eingelesen hatte, setzte sich doch der Eindruck durch, dass diese Lösung nicht das Optimum darstellt. Ratlosigkeit kam insbesondere in einem Punkt auf: die Leistung schwankte unabhängig von der Auslastung der virtuellen Instanz extrem – ein Umstand, der die eigene Handlungsfähigkeit an dieser Stelle fraglich erscheinen lässt.

Nun bin ich wieder gespannt, ob der Wechsel ein Gewinn ist oder doch nicht – nach einigen Tagen “Testlauf” scheinen mir die Parameter zu gefallen. Das drückt sich in spürbarer und natürlich messbarer Performancesteigerung aus – bis auf eine bisher nich lauffähige Funktionalität dürften auch alle Features wieder an Board sein.

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GEZ abschaffen – oder halt doch nicht…

Der Autor der Seite GEZ-abschaffen.de, dessen Namen zwar überall zu lesen ist, hier jedoch keine Erwähnung finden soll, wurde vom NDR mit einem Abmahnschreiben beglückt. Soweit ist das rechtlich ansich unbedenklich – ärgerlicherweise folgte die Verhandlung, in der der Blogger unterlag. Streitgegenstand ist die namentliche Nennung von Mitarbeitern des NDR, was in meinen Augen so auch nicht ganz sauber erscheint.

Von den Vorfällen, die auf der Seite sehr umfangreich und mitunter auch sehr drastisch dargestellt werden, kann man nun halten was man möchte – tatsächlich handelt es sich jedoch um ein Dienstverhältnis der (genannten) Mitarbeiter mit ihrem Dienstherren, was für den genannten Mitarbeiter einige Pflichten mitsich bringt. Dass dieser nun für die Erledigung seiner Pflichten die “Höchststrafe” in Form der öffentlichen Diffamierung kassieren soll, scheint nicht angemessen. Für meinen Geschmack hätte die Dokumentation ohne Namensnennungen wohl ausgereicht, um der Öffentlichkeit einen kleinen Einblick in die Geschehnisse zu gewähren. Genau darin besteht auch die Forderung des Gerichts, was nachvollziehbar einen deutlichen Aufwand für den Autor bedeutet. Um dem Anliegen Ausdruck zu verleihen wurden dem Blogger 50.000 € “angedroht”. Ich hoffe, dass die Seite vor dem Hintergrund von Meinungsfreiheit und demokratischen Ansätzen trotz Aufwand und sicher nicht unerheblichen finanziellen Kriterien nicht vollständig verschwindet…

Leicht verwundert bin ich über die Reaktionen der Blogosphäre, werden doch meist datenschutzrechtliche Argumentationsketten aufgebaut. In der Vergangenheit gab es diverse Vorkommnisse, bei denen die Wucht der Schreiber auch gern mal größere Player in die Knie gezwungen hat – diesmal scheint es jedenfalls nicht so.

Links: Golem, Bunix, Petanews, 85qm, Tr3nd-news, u.v.m.

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Robert Basic und die Lust am Twittern…

Nachdem Robert Basic Anfang diesen Jahres seinen Blog auf Ebay verkauft hat und damit in der medialen Landschaft für doch erhebliche Furore sorgte, unternimmt er jetzt den nächsten Versuch: Es ist ein finanzkräftiger Investor für seinen Twitter-Account gesucht.

Entgegen dem Vorgehen, einen größeren Distributor für die Veräußerung zu nutzen, wird der Twitteraccount (unter Stillschweigen über den Preis) einfach “frei Hand” verscherbelt. Robert empfängt bis zum 29. Dezember Mails von Interessierten.

Was die Vorstellungen über den Preis angeht, gibt er sich alles andere als bescheiden: 50.000 € wären durchaus angemessen für die Zugangsdaten zu einem Account auf einer Microblogging-Plattform, die maximal 140 zusammenhängende Zeichen zulässt.  Den Wert der “Inhalte” – sofern man das bei der Textlänge überhaupt so nennen kann – dürfte bei weitem nicht so hoch sein wie dies bei seinem Blogprojekt der Fall gewesen ist.

Die Potenziale für den Nachnutzer? In meinen Augen sehr fraglich. Trotz der eher negativen Presse aus der Blogosphäre und vor allem auch bei Twitter bleibt viel Erfolg zu wünschen.

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Jetzt aber: Kai Diekmann bloggt…

Neues Blog, neues Glück! Herr Diekmann – seines Zeichens Chefredakteur der Zeitschrift mit den meist hervorragend ausformulierten, äußerst objektiven News – bloggt nun – und zwar unter seinem eigenen Namen. Der Untertitel lässt vermuten, dass es sich um ein zeitlich beschränktes Experiment handelt. Ich denke, das Vorhaben hat Potenzial – ich werde mir das mal ablegen und verfolgen.

Via einer ersten, sehr schönen Reaktion der TAZ :-)

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