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Gründer-Chaos nicht nur bei Facebook: die Twitter-Geschichte

Die Facebook-Gründung findet sogar im Film “The Social Network” ihren Platz und hat den Brüdern, die nach eigenen Angaben ursprünglicher Ideengeber gewesen sein wollen, stolze Summen eingespielt. Ich meine von einer Barabfindung von 20 Mio. $ plus Aktienpaket zum damaligen Wert von 45 Mio. $ gelesen zu haben. Dank der Kursentwicklung ist allein dieses nun Gerüchten zufolge 150 Mio. $ schwer – die juristischen Anstrengungen waren also nicht umsonst.

Ob diese Gegebenheiten als Vorlage für die aktuellen Gerüchte um die Gründung des Micro-Blogging-Dienstes Twitter herhalten, ist lediglich Spekulation – Fakt ist, dass sich der Dienst mittlerweile seinen Platz im Web gesichert hat und es eine Frage der Zeit zu sein scheint, bis ein passendes Geschäfts- und Refinanzierungsmodell gefunden ist. Ob es Noah Glass überhaupt um Geld oder vielmehr um ein wenig Anerkennung und etwas Publicity geht, ist ebenso unklar. Da seine Version der Gründung inkl. entscheidender Mitwirkung seiner Person durch mehrere Angestellte gestützt wird, geht die News in die “große Medienrunde”. Ich bin gespannt, ob und was daraus wird.

More: Golem.

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Die Gebrüder Samwer…

Im Netz gehen Gerüchte um, die drei Brüder Samwer planen einen Einstieg bei Facebook, um die Plattform erfolgreich nach Europa zu holen. Dieser Schritt klingt für beide Seiten vielversprechend – die Brüder könnten ihr bereits gesammeltes Vermögen (ich berichtete bereits) vergolden und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hätte ernsthafte Aussichten auf Erfolg außerhalb der USA. Fraglich bleibt mir die Höhe der Beteiligung – Facebook wird auf 15 Mrd. US-$ geschätzt. Microsoft ist vor garnicht allzulanger Zeit mit 240 Mio US-$ eingestiegen und hat nicht wirklich große Anteile damit ergattert.

Die Samwer-Brüder hielten schon Anteile an StudiVZ (was für 85 Mio € den Besitzer wechselte) – das große Geld haben sie allerdings mit Jamba verdient. Durch das gute Euro-Dollar-Verhältnis könnte sich ein Investment jenseits des großen Teiches durchaus lohnen.

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AMD mit frischem Geld

Die Beteiligungsgesellschaft Mubalada mit Sitz in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) versorgt AMD mit 622 Mio € frischem Kapital. Den Gegenwert stellen 49 Mio neu emittierte Aktien zu je 12,70€ dar. Damit hält die Beteiligungsgesellschaft mittlerweile über 8% der AMD-Aktien. Das Kapital soll für “generelle Unternehmensziele” verwandt werden. Im Vordergrund stehen die “langfristige, kundenzentrierte Wachstumsstrategie” und “Investitionen in Forschung und Entwicklung, Produktinnovationen und Fertigungskompetenz”.

Im Kampf gegen den Hardwaregiganten Intel ist das sicher ein willkommenes Zubrot.

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