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Wir fahren nach Berlin!

Wer im Osten der Republik die Nord-Süd-Bewegung zügig durchführen möchte, landet wohl oder übel auf der A13, die Dresden und Berlin verbindet. Als regelmäßiger Nutzer der Strecke kann ich resümieren, dass die Qualität schon steigend, streckenweise jedoch noch verbesserungswürdig ist.

Schön also zu hören, dass der Ausbau eines weiteren  7,6 km langen Abschnitts in die Finalisierung der Planungsphase geht. Auch wenn eine Verbreiterung auf 3 Fahrspuren nicht geplant ist, so kommt immerhin ein Standstreifen hinzu. Sofern die Strategie für das Aufstellen von Geschwindigkeitsbegrenzungen ähnlich wie auf dem Rest der Strecke umgesetzt wird, freue ich mich über ein weiteres freigegebenes Stück Autobahn, was die Fahrtzeit erneut verkürzen sollte.

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(Abschlepp-)Marathon in Berlin

Wie jedes Jahr findet am Wochenende der Berlin-Marathon statt. Ebenfalls wie jedes Jahr werden im Vorfeld die Strecken für den rund 41 km langen Lauf sowie den im Vorfeld stattfindenden Skater-Marathon geräumt.

Die Performance bei der bei der Räumung ist jedenfalls beeindruckend – wenngleich ich keinen Wert auf eigene Erfahrungen lege :-)

Anbei zwei kurze Eindrücke von der Szenarie :-)

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Berlin: Flughafen Tempelhof

Nach einigen Tagen Ruhe hier im Blog möchte ich heute gleich zum Doppelschlag ausholen. Der letzte Besuch der Bundeshauptstadt Berlin ging mit einem Besuch des geschlossenen Flughafens Tempelhof einher.

Das durchaus beeindruckende Gelände mitten im Stadtgebiet ist mittlerweile für die Bevölkerung geöffnet. Anders verhält es sich leider mit den ausladenden Gebäuden. Diese sind zu Teilen in Nutzung – zu weiteren Teilen stehen sie leer und warten auf ein neues Bewirtschaftungskonzept. Die Gebäude darf man nach Zahlung von zarten 12 € in Form einer Führung besichtigen – na gut, immerhin.

Die Sperrung der Gebäude hat natürlich auch etwas Gutes: abgesehen von einer gewissen Leere auf Grund fehlender Passagiere ist das Gelände bisher von Vandalismus nahezu verschont geblieben – für eine weitergehende Nutzung wohl ein entscheidendes Kriterium. Eine kleine Besonderheits gab es an dem Tag, als wir da waren: auf Grund eines (nicht näher spezifizierbaren) Schlager-Events waren Teile des Flughafens durchaus belebt.

Der Preis, den Berlin dafür zahlt? 8 Mio. € – wobei der nette Herr lediglich die Summe, nicht jedoch die Positionen für Betrieb, Erhalt und Sicherung nannte. Um nicht weiter zu langweilen und mal wieder was zum Ansehen zu präsentieren: meine (zugegebenermaßen experimentell bearbeiteten) Eindrücke vom Rundgang. Was gibts zu sehen?

  • das Außengelände mit Rollfeld
  • die Bilder vom Gebäuderundgang inklusive Haupthalle sowie einiger historischer Relikte (wirklich interessant fand ich die Basketball-Arena mit angeschlossener Kneipe und Bowlingbahn, die die Amerikaner in der Nachkriegszeit errichteten)
  • die Bunkeranlage inklusive des Bunkers, der als Lager genutzt durch die Sowjets bei der Einnahme Berlins in Brand gesetzt wurde (ich hoffe, die provideten Informationen stimmen auch :-))
  • die Controllingtafel des Kraftwerks, welches zeitweilig neben dem gesamten Energiebedarfs des Flughafens noch bis zu 100.000 Haushalte versorgte
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Berlin: Ey Mann, wo ist mein Auto???

Berlin, heute morgen 5.15: den Gedanken “Ey Mann, wo ist mein Auto” hatte ich schon mehrfach – heute früh leider etwas ernster. Eben an der Stelle, wo ich am Sonntag das Fahrzeug umrandet von weiteren (durchaus auch preisintensiveren) fahrbaren Untersätzen parkte war einer der sonst in dieser Gegend so raren Parkplätze frei. Nach kurzen (Selbst-Zweifeln) und immer hektischer werdendem “Schlüssel-Drücken” wurde ich auch links und rechts der vermuteten Stelle nicht durch das sonst übliche “Blinken” begrüßt.

Einige Telefonate später war auch das Umsetzen durch Falschparken vollständig ausgeschlossen, so dass sich meine Laune gen Null senkte. Fazit: klassischer KFZ-Diebstahl.

Die Folge: Telefonate mit der ortsansässigen Polizei, der Versicherung, einer persönlichen Vorsprache im örtlichen Revier, nochmals verdutzte Blicke an die ehemalige Parkposition und schlussendlich der Abgang zum Autovermieter.

An dieser Stelle der erste wirklich emotionale Ausbruch in diesem Blog:

SCHEIßE!

Im gut sortierten Teilehandel sind dann aller Voraussicht nach demnächst folgende Dinge günstig und kaum gebraucht erhältlich:

  • Karosse Audi A4 Limousine
  • Motor 3.0 TDI
  • Sportfahrwerk S-Line
  • Quattro-Antrieb
  • Automatikgetriebe Tiptronic
  • Innenausstattung S-Line Leder mit Sportsitzen vorn
  • DVD-Navigationssystem
  • ein ausgesägtes Schiebedach
  • ein Satz nagelneuer Winterreifen auf nagelneuen Alufelgen
  • Sportsachen (Shirt, Hose, Schuhe, Tasche, 2 Badmintonschläger)
  • 2 Wandkalender

Nachdem Blutdruck und Puls über den Tag mehrfach die Grenzwerte überschritten haben, warte ich nun einfach ab, was mich in nächster Zeit erwartet. Sollten die Versicherungsprodukte das halten, was sie versprechen, gibt es kaum Grund zur Sorge…

Im Folgenden: der “Rest vom Schützenfest”…

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Freitag nach Eins macht jeder Seins…

Oder: Jeder hat frei – Freitag ab zwei. Phrasen gibt es zum Thema mehr als genug – aber wie handhaben unsere gewählten Vertreter den Start ins Wochenende? Grund genug, sich das Szenario einmal live anzusehen, so dass die Reise morgen nach Berlin führt und pünklich 13.00 das Parlament betreten wird.

Der Einladung des Bundestags liegt direkt ein Merkblatt bei, auf dem unmissverständlich darauf hingewiesen wird, dass Beifalls- und Missfallensbekundungen strengstens untersagt sind – darüber hinaus sind fotografische Aufnahmen ebenfalls verboten. Schade eigentlich :-) Noch bin ich positiv gestimmt und gehe davon aus, dass zumindest Zündstoff für Beifall oder Missfallen geboten wird.

Gern hätte ich an dieser Stelle das Adlon positiv hervorgehoben, die sich unlängst bei mir nach Verwendungsrechten für ein hier veröffentlichtes Bild zur Nutzung im Rahmen einer Werbekampagne erkundigten – leider war weder eine Entschädigung noch eine vergünstige Übernachtung im Rahmen der Möglichen. Da es sich mitnichten um eine Non-Profit-Organisation handelt, hoffe ich, das Bild nicht zufällig auf einem Flyer wiederzufinden.

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Commerzbank ausgeraubt

Eine doch recht skurrile Geschichte ereignete sich am Wochenende in der Commerzbankfiliale am Berliner Kurfürstendamm. Geschätzte 4 Personen öffneten eine Kellerwand, die auf Grund von Bauarbeiten frei lag, und verschafften sich so Zutritt zu den Räumen mit den Schließfächern. Gut, dass die Baugrube mit einer Plane zugedeckt war, so dass der entstehende Lärm Bauarbeiten “zugeordnet” werden konnte. Einmal da angekommen, macht das natürlich neugierig – mit Hammer und Schraubenzieher öffneten sie 125 der 500 Fächer und packten kräftig ein.

Unterdessen wurde ein Alarm als “fehlerhaft” eingestuft, nachdem ein Wachbediensteter das Gebäude ausschließlich von außen inspiziert hatte – man will ja nicht stören.

Der Schaden steht noch nicht fest – die Versicherung deckt die Fächer mit je 26.000 € – ich glaube nicht, dass das reicht…

Egal wie die Regulierung ausfällt – als Kunde wär ich eher schlecht gelaunt.

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