Base hat einigen Nutzern Kündigungen mit dem Vermerk gesandt, dass die Internetflat für mobile Nutzung – und nicht für Powernutzung vorgesehen sei. Warum man dann einen Flattarif anbietet, bleibt wohl vorerst deren Geheimnis.
Bei der Gelegenheit habe ich mich leicht geärgert, weil besagte Firma meine schriftliche Kündigung nach eigenen Interessen interpretiert hat. Den Sprachtarif habe ich wohl so intensiv genutzt, dass man sich einfach davon trennen konnte. Bei der Internet-Sim war dies leider (auf Grund des extrem schlechten Netzes) garnicht möglich. Das Problem lag zudem scheinbar garnicht direkt an der Netzabdeckung als vielmehr an defekter Technik oder einer völlig überlasteten Zelle. Die Auswertung meiner Trafficdaten könnte dann durchaus den Wunsch nach einer Fortführung dieses Vertrages geweckt haben…
Bei Golem ist darüber hinaus zu lesen:
Das Unternehmen verwies auf die Formulierung aus dem Kündigungsschreiben, wonach die gebuchte Daten-Flatrate “zum Aufbau und Halten von Dauerverbindungen über mehrere Tage und zu permanenten Datenübertragungen verwendet” wurde. Eine solche Nutzung sieht E-Plus als “unüblich” an, obwohl es die typischen Merkmale einer Daten-Flatrate trägt. Vollkommen unklar bleibt, auf was für eine Definition einer Daten-Flatrate E-Plus hier setzt.
Zugleich verwies E-Plus darauf, dass Base-Kunden gekündigt wurde, die das Mobilfunknetz von E-Plus gestört hätten. Wie diese Störungen aussahen und wodurch diese hervorgerufen wurden, benannte E-Plus nicht. Das Unternehmen bestätigte, dass die betroffenen Kunden nicht vorgewarnt wurden, sondern sofort die einseitige Kündigung der Verträge erhielten.
Fazit zu den aktuellen Geschehnissen: Nicht sehr freundlich…
Fazit zu meinen Erlebnissen: Auch nicht sonderlich freundlich…
