Die Redaktion von Heise stellt heute zwei Projekte vor, die dem Personentransport dienen sollen werden, jedoch den Charme des heutigen Automobils vermissen lassen. Es handelt sich um Netzwerke von Elektrofahrzeugen, welche ähnlich dem öffentlichen Personennahverkehr genutzt werden können. Der maßgebliche Unterschied ist der Verzicht auf einen Fahrer sowie der Antrieb mittels elektrischer Energie.
Wie hoch ist der energetische Vorteil? Neben dem alternativen Antrieb wohl lediglich im Gewicht und der Unterdrückung des Faktors “Fahrspaß” messbar. Mir schwebt für Innenstädte eine andere Idee vor, deren Umsetzung mir ebenso trivial wie komfortabel erscheint. Anstelle tonnenschwerer Straßen- oder S-Bahnen installiere man ein “Rollband”. Um die “Fahrt” zu beschleunigen, ordne man einfach mehrere dieser Bänder mit je einem Geschwindigkeitsunterschied von 5-7 km/h nebeneinander an. Wartezeiten für den nächsten Eisenkoloss gehören der Vergangenheit an – die Energiebilanz ist mehr als grün und die Investitionen beliefen sich im Vergleich zu herkömmlichen Transportmitteln auf ein Minimum.
Für größere Entfernungen könnte man die Geschwindigkeit durch Einführung weiterer Bahnen problemlos erhöhen und wer es eilig hat, kann auf der Innenbahn auch noch einen Schritt zulegen :-)
Eine Überfüllung halte ich darüber hinaus für nahezu ausgeschlossen, da der Transportfluss kontinuierlich stattfindet.
Sicherheitsbedenken? Die Geschwindigkeitsunterschiede sind so niedrig, dass ein möglicher Zusammenstoß schmerzfrei sein sollte – wer möchte, könnte auch einen Helm tragen :-)

