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PKW-Maut – next Round…

Ähnlich der generellen Tempobegrenzung auf ein noch zu spezifizierendes Maß kursiert regelmäßig die allgemeine PKW-Maut in den Medien. Angeregt wurde die Diskussion diesmal durch das Umweltbundesamt, begründet durch mögliche Umweltentlastungen.

Standesgemäß treffen sich nun die großen Parlamentsgruppierungen zum Verbal-Sparring. In Anbetracht der leicht erhöhten Staatsausgaben infolge der Banken- und Wirtschaftskrise sowie weiterer Ausgabenversprechungen (in Form von Steuersenkungen) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der Moment für die Einführung günstig ist – andererseits dürfte das Thema derart unpopulär sein, dass nachhaltige Imageschäden unumgänglich sind. Da darüber hinaus mittlerweile bei jeder zweiten Landtagswahl Wahlkampf wie im Bund betrieben wird und man sich damit regelmäßig die Handlungsfähigkeit nimmt, müsste ich über die “Chancen” der Einführung doch nochmal nachdenken.

Wenn ich so darüber sinniere, welches Budget man für ein privates Fahrzeug einstellen muss – ohne dass es sich um einen Montagswagen oder begehrtes Diebesgut handelt – passt die Maut-Strategie nicht so recht in meine Welt von grenzenloser Mobilität.

Fazit? Des Deutschen liebstes Kind und die Frage, auf welchem Niveau sich die Schmerzgrenze befindet. Vielleicht gelingt es ja, uns als Herkunftsland der Premiummarken selbst als wichtigen Markt aus dem Rennen zu nehmen oder zumindest die Automobilindustrie mit ihren Millionen Beschäftigten nachhaltig zu schädigen.