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Nach der Messe ist vor der Messe: AMI 2009 in Leizpig

Die CeBIT hat ihre Pforten geschlossen. Durchwachsen kommentiert wird sie mit einem Besucherminus von ca. 20% und deutlich verringerter Ausstelleranzahl verabschiedet – bis nächstes Jahr.

Derweil steht die AMI in den Startlöchern. Die Problemstellung ist ähnlich, wenngleich mit höherem Impact: die Aussteller leiden an der Wirtschafts- und Absatzkrise. In Folge der einbrechenden Umsätze werden Ausgaben mehrfach überdacht. Zumindest einen Lichtblick erlebt die Branche aktuell: die Abwrackprämie hilft im Low-Cost-Segment.

Während die automobilen Veranstaltungen der letzten Jahre grundsätzlich den Geruch von Benzin versprühten, dreht die Nachfrage aktuell rasant in Richtung kleiner, ökologisch sinnvoller Gefährte. Aus größer, schneller und teurer wird günstiger, kleiner und effizienter. Dem Trend wird man sich seitens der Hersteller kaum entziehen können.

Ob sich das Publikum wirklich um alternative Antriebe und 3l-Fahrzeuge tummelt, wird der Messeverlauf zeigen. Ob im Krisenjahr auch wieder reichlich Benzin auf den umliegenden Straßen und im Freigelände verbrannt wird, bleibt ebenso abzuwarten.

Dass die Besucherzahlen einbrechen, kann man unterdessen für unwahrscheinlich halten. Selten wurde so viel über Fahrzeuge und noch seltener über Fahrzeugkäufe geplaudert, so dass die Schrottprämie wohl den einen oder anderen potenziellen Käufer auf das Messegelände locken dürfte.

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AMI in Leipzig – 2009 “verschlankt”

Für die AMI – die Automobil International – trifft die Krise zweifelsfrei die falsche Branche. So haben für die Messe, die dieses Jahr zwischen 28. März und 5. April stattfinden wird, mittlerweile BMW, Nissan, Volvo, Saab, Chrysler, Dodge und Mitsubishi ihren Auftritt abgesagt.

Dem allgemeinen Tenor folgend wird auch die Messe im Zeichen des Sparens stehen. Nicht nur CO2 – vielmehr die Geldbeutel der Kunden wollen Schonung erfahren, so dass Erdgas- und Autogasantriebe wieder voll im Trend liegen.

Ich hoffe trotzdem, dass man auf der Messe einmal mehr zum Kind werden kann und die Aussteller nicht allzu ökonomisch an die Vorbereitungen schreiten. Mit Freude erinnere ich mich an diverse Testfahrten, bei denen in den letzten Jahren auch Geschwindigkeiten oberhalb 250 km/h in der Praxis erprobt werden konnten.