Autodiebstahl Archiv

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Sächsische Grenzkriminalität

Die Fallzahl für Grenzkriminalität scheint sich  auf hohem Niveau einzupendeln und nachdem auch Bundesinnenminister de Maizière Opfer geworden ist werden nun – Schritt um Schritt – Maßnahmen geplant. Insbesondere der Automobilexport nach Osteuropa floriert, was durch die kontrollfreie Durchfahrt begünstigt werden dürfte.

Neben dem Ansatz der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, die auch Verfolgungen über die Grenze hinweg sowie gemeinsame Dienststellen beinhalten,  setzt man auch auf technisches Gerät. Ein mobiles Kennzeichenlesegerät soll das Aufspüren gestohlener Fahrzeuge erleichtern – das Gerät scheint bereits zu existieren nur hängt die Novelle, die den Einsatz rechtlich legitimiert, seit 2007 im Landtag.

Na dann – bleibt auf rückläufige Zahlen zu hoffen.

Via SZ.

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Der neue Audi A8L – Vorsprung durch Technik?

Es scheint so sensationell, dass sogar die FAZ einen Artikel zum neuen Audi A8L spendiert und das Produkt (wenngleich es für die Masse der Bevölkerung wohl eher nicht in diesem und nächsten Jahr geordert wird) überschwänglich lobend anpreist. Meinen Glückwunsch an die Marketingabteilung des Automobilherstellers!

Neben den kommerziellen Rahmenbedingungen (ja – so einen Wagen kann man schon für 79.900 € plus Überführungskosten fahren) finden sich im Artikel einige technische Möglichkeiten der Luxus-Karosse. So wirbt man heute im Luxus-Segment nicht mehr mit “Wohnzimmerfeeling” sondern ausgeklügelten Fahrerassistenzsystemen.

Diverse elektronische Assistenten sollen das Fahren sicherer machen: Abstandsregelung, Spurwechselwarner, Nachtsichtkamera, Parkhilfe und schließlich das “Audi pre sense”. Das soll einen drohenden Unfall erkennen, ihn möglichst verhindern oder zumindest seine Folgen mindern.

Aus der aktuell wiederbelebten Diskussion zum Thema Autodiebstahl und Diebstahlsicherung: insbesondere über die Diebstahlsicherung ist leider nichts zu lesen – ich nehme an, dass man es bei Lenkradschloss, Zentralverriegelung und Wegfahrsperre belässt. Aller Voraussicht nach kann der geneigte Käufer für einen kleinen vierstelligen Betrag noch ein GPS-Ortungssystem erwerben, welches dann die Route des “Käufers” übersichtlich bis zum nächsten LKW darstellbar macht.

Wer also Interesse am neuen Audi A8 bzw. dem neuen Audi A8L hat, kann nun beim Händler vorstellig werden :-)

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Autodiebstahl ist das Geschäftsmodell von gestern – und morgen!

Nachdem ich nun eine Weile nichts mehr zum Thema Autodiebstahl gelesen und auch nicht geschrieben habe, griff die FAZ das Thema anlässlich der Veröffentlichung der deutschen Kriminalitätsstatistik 2009 auf.

Neben den vielen frustrierenden Fakten über die jüngsten Anstiege der Fallzahlen enthält der Bericht eine kurze aber durchaus interessante Passage.

…ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich insgesamt seit 1993 die Anzahl der Fälle stark verringert hat: 1993 waren es noch 214.836 Fälle im Vergleich zu den 40.375 Fällen von 2009.

Nun kann ich keine qualifizierte Aussage zu den Versicherungsprämien im Jahr 1993 treffen – einige Erinnerungen sind mir jedoch aus den Jahren ab 1998 geblieben. Tatsächlich sind die Preise für die Absicherung des “Deutschen liebsten Stück” unter vergleichbaren Bedingungen nicht gesunken sondern – ganz im Gegenteil – kräftig gestiegen. Nachdem nun über Jahre die Aufwände für die Schadenregulierung konsequent und (betrachtet man die Zahlen) in kaum vorstellbaren Größenordnungen gesunken sein sollten, haben die Versicherer ihre Handlungsspielräume offensichtlich in Größenordnungen erhöht. Sehr versichererfreundlich ist dabei das System der Schadenfreiheitsklassen. Während man in jedem unfallfreien Jahr eines der begehrten “Jahre” sammelt und sich dadurch (anfangs schneller, später langsamer) die “Prozente” senken, sinkt die fällige Prämie quasi nie in einem nachvollziehbaren Verhältnis.

Nun warte ich eigentlich frohen Mutes auf den Bericht, in dem die Ankündigung “steigender Preise” auf Grund erhöhten Regulierungsaufwänden kund getan wird.

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Wie sonst: nach dem Autodiebstahl folgt der Ärger…

Nachdem ich nach dem Autodiebstahl allen Ankündigungen und Vorhersagen von Freunden und Bekannten zum Trotz mit einem guten Gefühl einer großen Versicherungsgesellschaft im Rücken in die unfreiwillige autofreie Zeit gestartet bin, entlarvt sich das Prozedere langsam aber sicher als extrem nervenaufreibend. Hiermit folgt also die Fortsetzung meines persönlichen Erfahrungsberichts.

Die schwierige – wenn auch nicht unlösbare – Aufgabe der Fahrzeugbewertung spaltet in diesem Fall die Parteien. Während sich die Gesellschaft (HUK / HUK24) auf einen fiktiven und am Markt unrealistischen Wert zurückzieht, stellt sich die Herausforderung einer Wiederbeschaffung wobei zwischen dem Regulierungsvorschlag und der anstehenden Kosten für ein (vergleichbares) Fahrzeug eine deutliche – prozentual locker-flockig zweistellige – Abweichung besteht.

Äußerst frustrierend fühlt sich dabei die Methodik an – der ohnehin schon mindere Wert, der durch Fahrzeuge mit erheblich mehr Kilometern (Abweichungen bis 60% sollte man schon erwarten) sowie deutlichen Abstrichen an der Ausstattung unterlegt wird, wird darüber hinaus damit gerechtfertigt, dass im recherchierten Preis nochmals eine Handlungsspanne enthalten sei. Dass Händler sich einer Top-Positionierung in Automobilbörsen durchaus bewusst sind und die Bereitschaft zu Preisverhandlungen in solchen Fällen nahe Null ist, habe ich bereits getestet – sei’s drum, diese Beträge sind der kleinere Anteil.

Meine Erwartungshaltung – und das nur am Rande hinsichtlich der Kundenzufriedenheit sondern vielmehr des fairen und sauberen Miteinanders – hätte die Recherche tatsächlich vergleichbarer Angebote umfasst.

Statt der sterilen Ansage, dass in der Handelsspanne sowie einer vernichtend kleinen Ausgleichssumme Mehrkilometer sowie Ausstattungsdefizite enthalten sind und man damit dem Geschädigten Last und Risiko überträgt, hätte ich doch erwartet, dass man eine reelle Wertermittlung im Markt durchführt – das erscheint teurer, ist es aber nicht (weil Bearbeitungszeit Bargeld ist) und erspart darüber hinaus allen Beteiligten eine Menge Zeit und Nerven.

Mein Zwischenfazit: äußerst unschön…

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Wieder was gelernt: Fragen ist zielführend

Nachdem ich mich gestern habe leicht von den Postlaufzeiten der HUK schockieren lassen und ich in Folge dessen um einen Rückruf bis zum morgigen Mittwoch mit einem Lösungsvorschlag bat, kam dieser doch schon heute – die Unterlagen wären nun eingetroffen. Damit können nun “weitere” (nicht näher spezifizierbare) Tätigkeiten angestoßen werden.

Nun – warum auch nicht – Post hin, Post her, Posteingang hin, Posteingang her – man darf weiter gespannt sein…

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HUK24: Kompetenz, die glänzt…

Nachdem mein Eindruck von der Erstbearbeitung nach dem Autodiebstahl beim Versicherer HUK24 ansich ganz positiv war, kam nun die dicke Überraschung. Die von mir eingereichten Unterlagen (inkl. der Original-Schlüssel) sind zwischen der Außenstelle der HUK, die explizit für die Bearbeitung von Schadenfällen ausgewiesen ist, und der zuständigen Bearbeiterin vom Erdboden verschluckt worden. Interessanter Fakt: die Unterlagen wurden angeblich in zwei Teilen an zwei unterschiedliche Empfangsstellen versandt – weder die eine noch die andere möchte etwas empfangen haben.

Nachdem ich nun etwas überrascht von dem Blick des Bearbeiters der Schadenaußenstelle unsicher wurde, gab sich dieser größte Mühe, diesen Umstand zu verargumentieren. Auf die Frage, was denn im Falle eines Verlusts geschehen werde, konnte mir keine Auskunft erteilt werden. Ein schwacher Trost: der Eingang der Unterlagen ist im System vermerkt und wurde nicht angezweifelt.

Wie schön es doch ist, sich gut betreut zu fühlen… Der Gesichtsausdruck des Bearbeiters ließ zwar nicht darauf spekulieren, dass die Laufzeiten bei der HUK in dieser Höhe innerhalb des “Normals” liegen, ganz sicher weiß man es allerdings nicht.

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