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Wir fahren nach Berlin!

Wer im Osten der Republik die Nord-Süd-Bewegung zügig durchführen möchte, landet wohl oder übel auf der A13, die Dresden und Berlin verbindet. Als regelmäßiger Nutzer der Strecke kann ich resümieren, dass die Qualität schon steigend, streckenweise jedoch noch verbesserungswürdig ist.

Schön also zu hören, dass der Ausbau eines weiteren  7,6 km langen Abschnitts in die Finalisierung der Planungsphase geht. Auch wenn eine Verbreiterung auf 3 Fahrspuren nicht geplant ist, so kommt immerhin ein Standstreifen hinzu. Sofern die Strategie für das Aufstellen von Geschwindigkeitsbegrenzungen ähnlich wie auf dem Rest der Strecke umgesetzt wird, freue ich mich über ein weiteres freigegebenes Stück Autobahn, was die Fahrtzeit erneut verkürzen sollte.

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Die LKW-Maut

hat im September so viel wie nie zuvor in den deutschen Haushaltssack gespült. Satte 295 Mio € wurden über das elektronische System eingenommen. Bundesverkehrsminister Tiefensee spricht bei diesem durchschlagenden Erfolg gleich wieder von wachsendem internationalem Interesse am System.

Nachdem zu Begin die Beteiligten (Telekom, Siemens,…) auf Grund der verzögerten Einführung und technischer Probleme harsch kritisiert wurden, versöhnt die zusätzliche Einnahme mittlerweile.

Ich bin gespannt, wann die Diskussion über eine PKW-Maut aufbrennt. Wenn bis dahin ohnehin nur noch 130 erlaubt sind, werde ich mich dann wohl mit der Landstraße begnügen. Vielleicht sind dann da 150 erlaubt – weil die CO2-konsumierenden Bäume da näher an der Straße stehen – oder warum auch immer.

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Tempolimit auf Autobahnen

Wie schon des öfternen wird wieder einmal mehr über ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen diskutiert. Als Pro-Argument schlechthin ist immer und immer wieder die Europakarte zu sehen, auf die Geschwindigkeitsgrenzen eingetragen sind. Dass die CO2-Ersparnis nicht so hoch ist, wie sich die Befürworter dieser Strategie erwarten, wird selbst aus eigenen Reihen (SPD) gekontert. Unfallrisiko und Unfallschwere sind maßgeblich Ansichtssache und halten ebenso als “echte Argumente” kaum her. Leider wird nie eine Europakarte gezeigt, die den technischen Zustand der Fahrzeuge aufschlüsselt – ist es doch so, dass der TÜV hier in Deutschland deutlich genauer hinsieht als anderswo. Ebenso spielen Fahrzeugalter sowie aktive und passive Sicherheitssysteme eine entscheidende Rolle.

Was jedoch das absolute KO-Kriterium für einen solchen Schritt sein sollte: die deutsche Automobilindustrie bedient hauptsächlich das Klientel, was von den “freien” Autobahnen profitiert. Es ist sicherlich nicht erwiesen – aber eine Schätzung über Absatzeinbußen wäre vielleicht als Entscheidungsunterstützung keine schlechte Idee.

Die SPD richtet sich damit wieder ein wenig “grüner” ein – die CDU lehnt diesen Vorstoß kategorisch ab.

Vermutlich wird wieder einmal “nur” darüber diskutiert – alles andere würde mich doch ein wenig wundern, zumal sich wieder einmal mehr zeigt, dass die SPD nicht mit einer geschlossenen Meinung auftreten kann. Es erinnert ein wenig an Stammtischdiskussionen, wo jeder mal seine Meinung laut in die Runde rufen darf – sehr unprofessionell.