Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat einen Ausbildungsreport erstellt, der das bestätigt, was viele ahnen aber niemand aussprechen wollte: die viel gelobte Ausbildung hierzulande kann schnell zum Aushilfsjob mutieren. Die Frankfurter Rundschau schreibt dazu unter anderem:
Laut Umfrage beileibe kein Einzelfall – jeder zehnte Azubi klagt darüber, dass häufig oder gar täglich solche fachfremden Arbeiten erledigt werden müssen. Besonders oft betroffen seien davon Friseure und Kfz-Mechaniker, bei denen fast jeder dritte beziehungsweise jeder Vierte Arbeiten verrichten muss, die nichts mit dem Beruf zu tun haben.
Wie schon angedeutet: Verwunderung? Fehlanzeige… Bleibt eigentlich nur die Bitte zu bedenken, dass es sich gewöhnlich um junge und motivierte Menschen handelt, die wohl in den meisten Fällen frei von Vorurteilen in das Berufsleben starten wollten.
