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Der neue Audi A8L – Vorsprung durch Technik?

Es scheint so sensationell, dass sogar die FAZ einen Artikel zum neuen Audi A8L spendiert und das Produkt (wenngleich es für die Masse der Bevölkerung wohl eher nicht in diesem und nächsten Jahr geordert wird) überschwänglich lobend anpreist. Meinen Glückwunsch an die Marketingabteilung des Automobilherstellers!

Neben den kommerziellen Rahmenbedingungen (ja – so einen Wagen kann man schon für 79.900 € plus Überführungskosten fahren) finden sich im Artikel einige technische Möglichkeiten der Luxus-Karosse. So wirbt man heute im Luxus-Segment nicht mehr mit “Wohnzimmerfeeling” sondern ausgeklügelten Fahrerassistenzsystemen.

Diverse elektronische Assistenten sollen das Fahren sicherer machen: Abstandsregelung, Spurwechselwarner, Nachtsichtkamera, Parkhilfe und schließlich das “Audi pre sense”. Das soll einen drohenden Unfall erkennen, ihn möglichst verhindern oder zumindest seine Folgen mindern.

Aus der aktuell wiederbelebten Diskussion zum Thema Autodiebstahl und Diebstahlsicherung: insbesondere über die Diebstahlsicherung ist leider nichts zu lesen – ich nehme an, dass man es bei Lenkradschloss, Zentralverriegelung und Wegfahrsperre belässt. Aller Voraussicht nach kann der geneigte Käufer für einen kleinen vierstelligen Betrag noch ein GPS-Ortungssystem erwerben, welches dann die Route des “Käufers” übersichtlich bis zum nächsten LKW darstellbar macht.

Wer also Interesse am neuen Audi A8 bzw. dem neuen Audi A8L hat, kann nun beim Händler vorstellig werden :-)

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Kaum gestohlen… Selbstjustiz oder was sonst noch hilft…

Kaum zu fassen – habe ich doch heute morgen einen Auto-Diebstahl-Artikel in Deutschlands Magazin Nr. 1 gefunden. Es werden alle Klischees bedient – und sogar der “Klassiker” ist zu lesen: “Kaum gestohlen, schon in Polen”…

Auch wenn der Wagen, um den es sich dreht (BMW X6), die eine oder andere “Mark” teurer war – den Frust des Besitzers kann ich aus kürzlich selbst gemachter Erfahrung nachempfinden. Ich hoffe, am Ende des bürokratischen Kraftaktes nicht zu dem Ergebnis zu kommen, dass in solchen Fällen ausschließlich eigenes Handeln zu einem vernünftigen Ergebnis führt.

Was sonst noch auffällt? Der Wagen wurde scheinbar gefahren. Und ich war immer davon ausgegangen, dass die freundlichen Autohändler mit dem Abschleppwagen vorgehen.

Kurz der Link-Tipp (sofern man das so nennen kann): Bild.

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Ford und Opel führen die Pannenstatistik an…

Auch unter dem Umstand der Automobilkrise und den konjunkturellen Hilfen der Bundesregierung veröffentlichte der ADAC die alljährliche Pannenstatistik. Diese kann klar als Kaufempfehlung deutscher Premiummarken interpretiert werden – besonders ärgerlich dürfte das Papier jedoch für Ford und Opel sein. Die zwei Marken teilen sich gleich in mehreren Kategorien die rot markierten Plätze. Audi, Mercedes und BMW hingegen lieferten solide Erzeugnisse ab. Im Mittelfeld rangieren die ausländischen Marken Renault, Citroen, Toyota und Volvo.

Mehr Informationen gibt es beim ADAC (und aktuell in der Tagespresse). Der Automobilclub hält darüber hinaus auch die tabellarische Aufstellung bereit.

Wie bei jeder Statistik sollten auch hier die Randbedingungen Beachtung finden. Erfasst werden ausschließlich Pannenfälle, die über den ADAC bearbeitet wurden. Das schließt alle Fälle aus, in denen der Wagen noch zur Werkstatt kriechen konnte sowie die Probleme, welche über herstellereigene Servicebereiche behoben wurden. Die Zahlen sind übergreifend stark rückläufig, was die Vermutung zulässt, dass wachsende Anteile der Fahrer auf den Hersteller oder einen anderen Pannendienst (beispielsweise über die Versicherung) zurückgreift.

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Volkswagen AG – ein Tagesrückblick

Nachdem die Volkswagen-Tochter Audi einmal mehr sensationelle Absatzzahlen vermelden konnte und Porsche zudem noch verkündete, dass eine Aufstockung der Anteile auf über 50% in Planung sei, waren die Papiere des VW-Konzerns heute dankbares Opfer der sonst müden und von der Bankenkrise gebeutelten Spekulanten.

Das abgebildete Chart zeigt den heutigen Tages(!)verlauf. In der Spitze konnte die Aktie ein Plus von 50% verbuchen – der Schlusskurs wird 2% im Minus bei 283,50€ festgestellt.

Derartige Kursschwankungen kannte man bis dato lediglich von Pennystocks. Die turbulenten letzten Tage konnten durchaus auch Bankenwerte in der Größenordnung bewegen – allerdings nur in eine Richtung.

Der Volkswagen-Konzern besitzt eine Marktkapitalisierung von ca. 92 Mrd. €. Die heutige Tagesveränderung hat den Börsenwert des Unternehmens (wenngleich nur äußerst kurzfristig) um satte 46 Mrd. € auf 138 Mrd. € verschoben. Die Vermutung liegt nahe, dass diese extreme Schwankung auf kreditbasierte Geschäfte (Spekulation – Optionen – Zertifikate – Hebelwirkung) zurückzuführen ist. Vielleicht ist in den nächsten Tagen dazu mehr zu lesen.

Ansonsten laufen die Märkte unverändert ins Minus – der letzte Wert des DAX im späten Handel beträgt 5.156 Zähler, was einen Abschlag von 5% bedeutet.

Die Presse: “Appelle zur Beruhigung und Wirbel an den Börsen, FAZ”, “Europäer retten ihre Großbanken”, Sueddeutsche”.

Die Politik (in Person allen voran Angela Merkel) rückt zunehmend in den Fokus der Berichterstattung. Die Tage der Verharmlosung sind vorbei, so dass jetzt echtes Krisenmanagement gefragt ist. Für Angela Merkel eine neue Situation…

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Volkswagen – Börsenflaute überstanden?

Volkswagen Aktie JahreschartIn Folge der Bilanzpressekonferenzen konnte die Aktie von Volkswagen extrem zulegen. Audi gab einen Rekordgewinn bekannt und der Nutzfahrzeugsparte scheint es blendend zu gehen.

Betrachtet man den DAX, ist diese Entwicklung schon ein wenig außergewöhnlich. Während die Immobilienkrise, der schwache Dollar, das teure Öl und sicher einige Faktoren mehr den Index nach dem Absturz quer laufen lassen, pirscht sich die VW-Aktie in großen Schritten an ihr All-Time-High heran.

Ich frage mich unter dessen, ob Porsche weiter Werte nachkauft.

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