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Einbruch auf dem Stellenmarkt! Täter flüchtig…

Schöner Titel, den Heise da am heutigen Tage aus dem Hut gezaubert hat – die Zahlen sehen jedoch deutlich ernüchternder aus. Wenngleich der Urheber (Adecco) auf einige statistische Unsicherheiten beim Vergleich zweier Monate hinweist, trifft die Kernaussage meine Erwartungen. Das wären:

  • die Halbierung aller erfassten Stellen
  • IT-Dienstleister: -52%
  • Ingenieur- und Konstruktionsbüros: -44%
  • Fertigungsindustrie: -70%

Für die Fachbereiche, welche typischerweise durch Universitäten oder FHs bedient werden, heißt das:

  • Informatik -53%
  • Wirtschaftsinformatik: -67%
  • Elektroingenieure: -61%
  • Maschinenbau: -71%

Ich spare mir die weitere Aufzählung. Verwunderlich ist der jetzt erkannte Trend wohl kaum, spielt doch der Abbau (und im Vorfeld der Verzicht auf Neueinstellungen) eine beträchtliche Rolle im Bezug zu Kostensenkungsprogrammen.

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Und doch: Angebote an IT-Jobs rückläufig

Nachdem in den letzten Tagen durchaus noch über einen stabilen Arbeitsmarkt berichtet wurde, folgen nun die angepassten Meldungen. Der Personaldienstleister Adecco meint herausgefunden zu haben, dass 2% weniger Stellen angeboten wurden, was eher in das derzeitige Weltbild passt.

Ungebrochen ist jedoch der Bedarf in einigen dedizierten Bereichen – so wächst die Nachfrage nach Datenbank- und Systemexperten weiterhin stark.

Etwas verwundert hat mich die Aussage, dass gerade im öffentlichen Dienst Leute gesucht werden, hatte ich doch immer den Eindruck, dass die Bereitschaft zur digitalen Welt dort am geringsten ist. Um einige Schwerpunkte kommt man offensichtlich nicht herum, so dass der Aufbau von Know How zumindest einen guten Zeitpunkt trifft.

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Finanzkrise und IT – kein Zusammenhang?

Scheinbar unbeeindruckt zeigt sich IT-Arbeitsmarkt in Anbetracht der Finanzkrise. Hat sich der Stellenwert der IT verändert? Haben wir das Stadium des Dienstleisters erreicht? Kann man von “Enablern” sprechen, auf die im Business ungern verzichtet wird? Wird der ITler als Partner bei der Erreichung von Geschäftszielen wahrgenommen?

Die Zahlen, welche vom Projektwerk monatlich erhoben werden, lassen dies zumindest erahnen. Kaum Rückgänge in den Auftragsausschreibungen und nach wie vor zahllose unbesetzte Stellen. Leise könnte man vermuten, dass gerade Onlinevermittler noch davon profitieren könnten – kann man doch bei eingekauften Leistungen von einem geringeren Risiko ausgehen – aber der Teufel ist noch nicht an die Wand gemalt und ich werde das auch nicht tun.

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