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Gewagte Prognose: iPads im Jahr 2015 immernoch angesagt!

Apple hat zweifelsfrei die “New Generation Handy” begründet und bei der Etablierung des “Handy 2.0″ die entscheidende Rolle eingenommen. Ob sich der Markt in Anbetracht der sich formierenden Front – getrieben insbesondere durch Google mit Android – auch in den folgenden Jahren so Apple-freundlich verhält, kann man meines Erachtens nach kaum vorhersagen.

Gartner hat trotzdem eine Prognose gewagt und kommt zu dem Ergebnis, dass sich bis 2015 an den Machtverhältnissen nicht viel ändern wird. Die Prognose zielt dabei insbesondere auf Tablets – ob man zwischen den Computern mit eingeschränktem Funktionsumfang und Smartphones unterscheiden kann, wage ich auch nicht endgültig beurteilen – die Plattform wird jedoch unter Beachtung beider Marktsegmente Erfolg oder Misserfolg haben. So betrachtet sehe ich doch einen stärkeren Zusammenhang.

Dass ansich nur zwischen Apple und Google entschieden wird, dürfte unstrittig sein. Ich wage in diesem Zusammenhang die Prognose, dass das Unternehmen dauerhaft die Nase vorn haben wird, welches die offenere Plattform und die kleineren Querelen für Nutzer bereithält. Das zielt insbesondere auf die Anziehungskraft (inkl. Geschäftsmodell) für Entwickler wie auch den Zwang für Nutzer, weitere Teile ihrer Privatsphäre zu offenbaren. Aktuell unterscheiden sich die Kontrahenten in diesen Punkten kaum – was nicht heißt, dass größere Änderungen vorstellbar wären :-)

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iOS 4.3: das iPhone als WLAN-Hotspot

Apple updatet sein Betriebssystem iOS auf die Version 4.3 und fügt eine Funktion hinzu, die ich schon lange auf den Geräten vermutet hätte. Mein Androide lässt sich bereits seit geraumer Zeit als WLAN-Hotspot verwenden und die Funktion erfreut sich bei mir großer Beliebtheit. Kritischer als die bei Golem getestete Reichweite (die bei mir mit wenigen Metern ausreichend wäre) ist die Akkulaufzeit im Hotspot-Betrieb. Mit angeschaltetem Hotspot entfernt sich die Akkulaufzeit deutlich von einem Tag. Dazu würden mich dann doch ehrliche Erfahrungswerte von iPhone-Nutzern interessieren :-)

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Nokia: dicke Luft um Symbian, Meego & Windows Phone

Der weltweit größte Handyhersteller ist mit seiner Plattform Symbian am Ende. Insbesondere Apples iOS und Googles Android haben Bewegung in den Markt der mobilen Endgeräte gebracht und verfügen nicht zuletzt durch die klug konzipierte App-Store / Market-Strategie über glasklare Alleinstellungsmerkmale. Welche Rolle Microsoft mit Windows Phone 7 in dieser Runde spielen wird, steht bisher in den Sternen, da der Softwareriese als letzter der genannten seine Lösung auf den Markt gebracht hat und nun größte Mühe hat, ähnliche Angebote für die Plattform (Market, Store, …) zu produzieren und zu platzieren.

Sei es drum: Nokia hat sich immer bemüht, durch eine Symbiose aus Hard- und Software einen Mehrwert für die Käufer zu generieren. Die Ankündigungen stellen die gesamte Unternehmensstrategie auf den Kopf und werden wohl oder übel zu erheblichem Änderungsbedarf in der Organisation führen. Nicht verwunderlich, dass die Börsianer die Entwicklungen kritisch sehen und der Kurs von Nokia gestern zeitweise um 10% nachgab.

Konkret? Der Strategiewechsel sieht das Einstampfen von Symbian und Meego vor – anstelle dessen nun maßgeblich Windows Phone auf den Geräten laufen soll. Warum sich das Nokia-Management für die zuletzt veröffentlichte Plattform (mit der geringsten Verbreitung) entschieden hat, lässt sich für mich nicht so recht erklären.

Vor den Angestellten liegen harte Wochen: die Entwicklung der Alt-Plattform wird nicht weiter betrieben. Ob in ähnlicher Größenordnung Entwicklungsleistungen für Microsofts Plattform benötigt werden, wird wohl auch noch abzuwarten sein.

Konsens? Ein Strategiewechsel war überfällig und ist für ein Unternehmen wie Nokia fast schon existenzgefährdend spät angegangen worden. Inwiefern die nun getroffene Ausrichtung in den Markt passt, wird sich noch zeigen müssen.

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Windows Phone 7 mit holprigem Start

Microsoft verprobt mit Windows 7 den Angriff auf die Konkurrenz, die bereits jetzt eine Übermacht zu stellen scheint. Apple (iOS) und Google (Android) bieten Betriebssysteme, die einerseits funktional  bereits vom Start weg einem herkömmlichen Telefon überlegen sind und den Begriff Smartphone neu definieren und andererseits über die Stores funktional in einer bis dato unbekannten Art und Weise erweitert werden können.

Da Microsoft die erste Welle verpasst hat, dürfte sich der Start zum jetzigen Zeitpunkt schon schwierig gestalten, da weder eine etablierte Entwicklungsumgebung noch ein großer Fundus an Applikationen bereitsteht.

Soviel zur blanken Theorie – der Praxistest findet sich bei Golem. Ich denke, das läuft unter “was nicht ist, muss unbedingt in naher Zukunft werden…”. Wirklich irritiert bin ich über das Bedienkonzept, was sich von Apple und Google in einigen Punkten doch (teils unangenehm) unterscheidet.

Eine wirklich schöne Idee: der Microsoft-Marketplace unterstützt einen Testkauf. Sofern Anbieter kostenpflichtiger Software die Option wählen, kann der Nutzer diese vor dem Kauf herunterladen und selbst ausprobieren. Wenn ich mir den Android-Store so betrachte, könnte ich mir dies auch dort vorstellen. Aktuell sind zu kostenpflichtigen Anwendungen oftmals Lite-Versionen gelistet, die potenzielle Kunden anfüttern sollen.

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Exklusivvermarktung iPhone: Ende!

Seitdem das iPhone von Apple erhältlich ist, wurde es exklusiv (in Deutschland über T-Mobile) vertrieben. Apple hat damit einen strategisch interessanten Weg beschritten, der nun endet.

Abgesehen davon, dass bereits seit geraumer Zeit iPhones ohne SIM- oder Net-Lock über mehr oder minder offizielle und zulässige Kanäle bezogen werden konnten, steigen jetzt die Provider in das Geschäft mit den kleinen Spielzeugen ein. O2 und Vodafone machen den Start, wobei ich auf Grund fehlender HSDPA-Verfügbarkeit nicht davon ausgehe, dass E-Plus nachzieht.

Wo liegt der Preis? Entgegen meinen Erwartungen gelingt der Einstieg relativ nah am Markt. O2 bietet das iPhone 3GS für 529 € an; ein iPhone 4 gibt es ab 649 €. Das Topmodell liegt mittlerweile auch (weit entfernt vom Einführungspreis > 1000 €) in einem “erreichbaren” Rahmen und kann für 749 € erstanden werden.

Interessant dürften für die meisten Kunden die Kombinationen aus Gerät und Tarif sein. In Abhängigkeit vom fix vereinbarten Kostensatz wird der Preis wohl nochmal um einiges tiefer liegen.

Der größte Vorteil? Entgegen der bisherigen Praxis können sich iPhone-Interessierte ihr Gerät einfach beim Netzbetreiber ihrer Wahl abholen und es sind keine Konfigurationsänderungen für Zugriffe, etc. mehr erforderlich.

Die Klage, über die ich im Jahr 2007 berichtet habe, ist damit auch hinfällig :-)

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Wirtschaft im “Reich der Mitte”…

Foxconn – der weltgrößte Auftragsfertiger weltweit – investiert weiter kräftig und baut damit seine Fertigungskapazitäten aus. Insgesamt 1,4 Mrd. US-$ sollen in eine Produktionsstätte in China fließen. Bisher beschäftigt das Unternehmen ca. 920.000(!) Personen in der Produktion von Technik, die dann im Rest der Welt verkauft wird. Die Kunden setzen sich aus den größten Konzernen der Branche zusammen (u.a. Apple).

Die Investition wird voraussichtlich im “rückständigen” Westen Chinas – genauer im Großraum Chengdu – platziert. Ich gehe davon aus, dass nach den letzten Gehaltsrunden infolge der Selbstmordserie ein Platz gesucht und gefunden wurde, wo finanzielle Forderungen in den nächsten Jahren erstmal nicht entstehen.

Ich bin gespannt, wie sich der Trend zu günstigen “manuellen” Tätigkeiten (vor dem Hintergrund der immensen Beschäftigtenzahlen kann es sich um nichts anderes handeln) weiterentwickelt. Selbst bei den im Vergleich zu westlichen Verhältnissen im Dumpingbereich angesiedelten Löhnen sollte doch Automatisierung Sinn ergeben?!

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