Apple wirft die nächste Generation des Betriebssystems für mobile Geräte (OS 4) auf den Markt und spendiert diesem die Fähigkeit, mehrere Anwendungen parallel laufen zu lassen (Multitasking).
Auch wenn bisher 85.000.000 User mit iPhone und iPod ohne Multitasking gefühlt ganz zufrieden waren, räumte Jobs ein, dass es an der Zeit sei, dies zuzulassen. Vergleicht man Geräte, die dies bereits seit einiger Zeit ermöglichen, lassen sich die Risiken schnell identifizieren:
- mäßige Performance
- deutlich verkürzte Akkulaufzeiten sowie
- Abstürze beim Parallelbetrieb mehrerer Anwendungen.
Dies alles will Apple natürlich besser machen und hat sich auf die Suche nach den für den Betrieb im Hintergrund relevanten Funktionen gemacht. Im Gegensatz zu anderen Multitaskingumgebungen wird man (so mein Verständnis) nur einige Funktionen im Hintergrund laufen lassen. Die Anzahl derer beschränkt sich nach Apple-Informationen auf 7. Der Ansatz ist durchaus interessant – bedeutet jedoch, dass die bereits verfügbaren Applikationen angepasst werden müssen, um diese im Multitaskingbetrieb nutzen zu können. Während des Betriebs wird die Anwendung schließlich nicht vollständig am Leben gehalten sondern auf das nötigste beschränkt in den Hintergrund geschoben – das schont Ressourcen und lässt das OS performant weiterlaufen.
Na dann – allen iPhone-, iPod- und iPad-Nutzern viel Spaß damit!
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