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Apple macht Fingerübungen

Abbildung aus dem PatentantragWie heute bekannt wurde, hat Apple wieder einmal ein (vermutlich richtungsweisendes) Patent angemeldet. Der Antrag wurde vor einem Jahr dem US-Patentamt vorgelegt und heute veröffentlicht. Inhaltlich geht es um neue Bedienkonzepte anhand mehrerer Finger.

Der Erfolg des iPhones dürfte wohl unter anderem auf die revolutionäre Bedienung zurückzuführen sein.  Einige Elemente der linken Grafik sind schon da verbaut – beispielsweise die Bedienung anhand zweier Finger. Für das iPhone-Konzept liegen der Behörde auch Patentanträge vor, dabei scheint es allerdings, als dauerte das Verfahren zu lange. Andere Handyhersteller haben mittlerweile ähnliche Geräte angekündigt (gut für den Kunden, schlecht für Apple).

Gefunden bei heise.de.

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Holt die Datenschützer!!

In einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken ergab sich, dass das BKA seit 2001 IP-Adressen speichert. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche Adressen auf irgendeinem Server – nein, es geht um die Zugriffe auf der eigenen Seite mit dem Titel “Offene Tatkomplexe” im Zeitraum 28. März bis 18. April dieses Jahres.

Dieses Vorgehen wundert mich erstmal wenig – ist es doch so, dass auch meine Seite ein wenig Statistik führt. Verwunderlich wird es aber, wenn dann versucht wird, die IP-Adressen Personen zuzuordnen. Ich kann die Besucher meines Blogs beruhigen – das passiert hier niemandem!

Immerhin haben die Verdächtigen auch davon erfahren:

“Nach der Identitätsfeststellung wurde unter Beachtung der Fallgegebenheiten,
der Spurenlage und der technischen Konstellation eine Überprüfung der Anschlussinhaber
durch die ermittlungsführende Dienststelle durchgeführt.”

Und nach der Überprüfung kann man sich auch wieder ruhig schlafen legen:

“Die Datensätze werden nach Abschluss des Strafverfahrens gemäß § 20 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) datenschutzkonform gelöscht. Aus diesem Grund ist keine Aussage zur Gesamtmenge der gespeicherten Datensätze möglich. Im Übrigen siehe Vorbemerkung.”

Ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, dass sich Terroristen auf diesem Wege informieren – aber gut – da gibt es auch andere Meinungen.

Wer genaueres darüber lesen möchte, kann sich das Dokument hier herunterladen (pdf).