Auslöser für die doch heftigen Diskussionen über Online-Zensur ist diesmal der Jugendmedienschutzstaatsvertrag, der eine Kennzeichnung von Webangeboten zum Schutz der Jugend fordert.
Einige Betreiber kündigen bereits die Schließung ihrer Blogs an und die Abmahnanwälte reiben sich die Hände – ich bin ehrlich gestanden nicht für die jetzt ausgefertigte Version.
Dass Jugendschutz aktuell noch nicht groß genug geschrieben wird dürfte die Parteien einen – wie man die Herausforderungen der digitalen Welt allerdings wirkungsvoll und für alle tragbar meistern kann sollte nochmal diskutiert werden. Meine Empfehlung wäre die intensivere Beteiligung von Webmastern eines breiten Spektrums wie auch Vertretern aus Wirtschaft, Politik und der Rechtswissenschaften.
Via Golem, Shakwave, Xploded, Nextgennetworks, Milchrausch und Gezettelt.
